08. August 2008

Im Würgegriff von Tyrannen und Kommerz

Die Sommer-Olympiade in China und das IOC

Wolf Ludwig

Es kam schlimmer, als selbst die hartnäckigsten Kritiker seit langem befürchteten: Die Wahl Chinas als Gastgeber der bevorstehenden Olympiade 2008. Menschenrechtsorganisationen wie „Amnesty International“ und „Reporter ohne Grenzen“ mahnten schon lange bevor die – nach Berlin 1936 – skandalträchtigsten Spiele der Neuzeit in Szene gesetzt wurden. Die Beschwerden über China füllen inzwischen ganze Regalwände. Und „Der Spiegel“ titelte im Frühjahr: „Olympia in Ketten“ (2008a).

Die Skandalgeschichten über den Olympia-Gastgeber nehmen kein Ende. Ellenlang ist inzwischen die Liste der Verfehlungen: Im Juni 2007, ein Jahr vor der jüngsten Olympiade, startete „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) eine neue Kampagne „Peking 2008“. Mit Bildern und Internetbannern, welche die Olympischen Ringe als Handschellen zeigen, machte die Organisation auf die beharrliche Weigerung der chinesischen Regierung aufmerksam, Presse- und Meinungsfreiheit zu gewähren sowie die rund 100 inhaftierten Journalisten und Internet-Dissidenten frei zu lassen. Das Sinnbild mit den olympischen Handschellen ging inzwischen um die Welt. In einem offenen Brief an IOC-Präsident Jacques Rogge kritisierte ROG erneut die „Geringschätzung der chinesischen Offiziellen gegenüber der internationalen Gemeinschaft“ und beklagte, dass die „Olympischen Spiele von einer Regierung in Geiselhaft genommen werden, die sich weigert, deren humanistische Werte zu respektieren“ (ROG, 2007a). Genau ein Jahr vor Eröffnung der anrüchigen Spiele organisierten die Freiheitswächter Protest-Kundgebungen in Paris, New York, Peking und Montreal – in Peking mit einer ungenehmigten Pressekonferenz, nach der ausländische Journalisten kurzfristig verhaftet und die ROG-RepräsentantInnen von der Polizei schikaniert und zum Flughafen eskortiert wurden (vgl. ROG, 2007b).

Wenige Monate später, im Oktober 2007, veröffentlichte „Reporter ohne Grenzen“ einen Untersuchungsbericht, der detailliert die offizielle Internetpolitik zu Zensur, Überwachung und Propaganda schilderte (2007d): „Das chinesische Zensursystem ist einmalig auf der Welt. Es zeugt von Verachtung gegenüber dem Geist der Freiheit, für den das Internet steht,“ urteilten die ROG-Autoren (vgl. ROG, 2007c). Doch trotz massiver Einschränkungen, staatlicher Bevormundung, Repression und Schikanen steigen die User-Zahlen in China ständig weiter. Über 160 Millionen Menschen nutzen dort das Internet und es gibt mindestens 1,3 Millionen Websites. Der ROG-Bericht analysiert ausserdem die Funktionsweise dieses ausgeklügelten Zensur- und Überwachungssystems, das freie Meinungsäusserungen schon „im Keim erstickt“. Den derart gemassregelten Netizens empfiehlt ROG die „Nutzung von Proxy-Servern sowie Blogs oder Diskussionsforen und die Möglichkeit, via Internet zu telefonieren“ (ROG, 2007c). Auch „Amnesty International“ kritisierte wiederholt die Zustände im Gastgeberland 08 und die „gebrochenen Versprechen der chinesischen Behörden, welche die Grundprinzipien der Olympischen Spiele diskreditierten“. In ihrem jüngsten Bericht von Ende Juli „The Olympics Countdown – Broken Promises“ (2008b) stellt „Amnesty International“ fest, „dass sich die Menschenrechtslage in China vor den olympischen Spielen nicht verbessert hat. Im Gegenteil: In fast allen untersuchten Bereichen ist eine Verschärfung festzustellen“ (Amnesty International, 2008a).

 

Menschenverachtende Spuren

Doch auch jenseits der Menschenrechtsdebatte hinterlässt das Regime in Peking seine menschenverachtenden Spuren. „Ausserhalb des imposanten ‚Vogelnests’ der Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron werden Tausende, ja Millionen von ChinesInnen stehen, denen im Vorfeld der ruhmreichen Spiele alles genommen wurde: ihr Haus, ihre Existenz. Gemäss der Nichtregierungsorganisation COHRE, dem Zentrum für Wohnrecht und gegen Vertreibung, wurden im Laufe der Bauarbeiten in Peking 1,5 Millionen Menschen aus ihren Häusern vertrieben – zum Teil gewaltsam. Das sind mehr Menschen, als in Zürich und Umgebung wohnen!“ (Vermot, 2008). Dennoch ist der Basler Stararchitekt Jacques Herzog, Erbauer des Olympia-Stadions in Peking, nach wie vor überzeugt, „dass es richtig war, dort zu bauen“, wie er in einem Spiegel-Interview Ende Juli erklärte. Im Film des Schweizer Fernsehens „Bird’s Nest“ liess Herzog angeblich gar sinngemäss verlauten, dass in undemokratischen Systemen oft gute Architektur entstanden sei (vgl. Marti, 2008). Im letzten Spiegel-Interview sagte der Baumeister ausserdem zu den Grenzen berufsethischer Verantwortung: „Nur ein Idiot hätte nein gesagt“ (Herzog, 2008).

Einen weiteren Vorgeschmack darauf, was die Welt- und Sportgemeinschaft vom totalitären Gastgeber zu erwarten hat, lieferten bereits die Fackelläufe im Frühjahr 08 – mit unverkennbaren wie beklemmenden historischen Parallelen. Denn die ersten Olympischen Fackelläufe der Neuzeit fanden ausgerechnet vor der Nazi-Olympiade 1936 in Berlin statt und halfen dem Regime, sich vor der Weltöffentlichkeit als „tüchtige“ und „glänzende Organisatoren“ zu präsentieren (Bleiss, o.J.). Die Tradition des Olympischen Feuers reicht zwar bis in die Antike zurück, Fackelzüge waren jedoch ein beliebtes Mittel der Nationalsozialisten für ihre martialischen Selbstinszenierungen. Nach einer Idee von Carl Diem wurde der erste Fackellauf bei den Sommerspielen in Berlin unter Anweisung von Joseph Goebbels von den Nazis veranstaltet (vgl. Wikipedia, 2008). Für manche Beobachter zieht sich ein roter Faden „von Krupp-Stahl zu den ‚Glücklichen Wolken’“, der zeitgemässen chinesischen Fackel-Variante, die Glück und Harmonie spenden soll (van Kann, 2008). Massive Proteste gegen die Gastgeber gab es auch damals (vgl. Bleiss), und auch die heutigen Potentaten im Reich der Mitte übertünchen mit ihren kitschigen Begriffen die brutale Wirklichkeit, die sich in ihren Machtbereichen verbirgt. Der diesjährige Fackellauf stand unter dem Motto „Reise der Harmonie“ – was im krassen Gegensatz zu den Vorgängen in Tibet und den weltweiten Protesten steht (van Kann, 2008). Die Arbeit ausländischer KorrespondentInnen wurde bereits bei der Berichterstattung über die Fackelläufe in den chinesischen Provinzen eingeschränkt, “wie nie zuvor bei Olympischen Spielen”, wie „Reporter ohne Grenzen“ (2008) urteilt.

 

Pekings Helfer

Auch andere Helfer der Machthaber in Peking, die sich Spiele ohne jegliche störenden Zwischentöne wünschen, kamen in die Kritik. So prangerte „Amnesty International“ die Begünstigung der Internetzensur durch grosse IT-Firmen an. Dass Regierungen wie in China und anderen repressiven Staaten "Chat-Rooms überwachen, Blogs löschen und die Arbeit von Suchmaschinen beschränken" könnten, geschehe mit "Hilfe der weltgrößten IT-Unternehmen" (Heise Online, 2007). „Reporter ohne Grenzen“ veröffentlichte eine Liste mit vierzehn Unternehmen, darunter bekannte Namen wie „Google“ und „Yahoo“, die sich den Zensurvorstellungen der chinesischen Behörden beugen oder den Ermittlern helfen, Dissidenten auf die Spur zu kommen (vgl. Heise Online, 2006). Ausserdem mussten sich acht grosse chinesische Websites nach Aufforderung der Regierung dazu verpflichten, nur noch „positive und gesunde“ Inhalte zu verbreiten. Unter diesen Anbietern sind die Nachrichtenagentur „Xinhua“, die Tageszeitung „People’s Daily“, das Presseamt der Regierung, „China Radio International“, „China Central Television“ und das Ministerium für Radio, Film und Fernsehen. Die „führenden Online-Medien“ des Landes – allesamt staatlich – riefen alle heimischen Anbieter dazu auf, sich dem „Pakt zur Selbstverpflichtung bei audiovisuellen Programmen und Diensten im Internet“ anzuschliessen – ein klassischer Fall von verordneter Selbstzensur (vgl. Heise Online, 2008).

Wer sich bislang von den heuchlerischen Versprechungen der Gastgeber wie dem Kuschelkurs und Kotau des IOC noch einlullen liess, sieht sich durch die nicht abreissenden Berichte zur aktuellen Praxis von Menschenrechten, Meinungs- und Informationsfreiheit im Reich der Mitte getäuscht: Die neuen Herren errichteten stattdessen eine neue chinesische Mauer, eine „Great Firewall“, um ihren Machtbereich: „Der Sammelbegriff steht für diverse Online-Zensurmassnahmen der chinesischen Regierung. Wohl über 30’000 amtliche Zensoren arbeiten an der Verfeinerung der Filtermechanismen, mit denen Webseiten blockiert und Chats unterbrochen werden, sobald Begriffe wie ,Tibet’, ‚Taiwan’ oder ‚Tiananmen’ fallen. Die Technik wird von China laut Experten auch in Länder wie Iran und Vietnam exportiert“ (Spiegel-Lexikon, 2008). Aber nicht nur solch staatspolitische Reizbegriffe stehen auf dem amtlichen Index. „Als Reporter vorige Woche im Pressezentrum die Webseiten von Amnesty International, der in China verbotenen Falun-gong-Bewegung, tibetischer Aktionsgruppen, der Deutschen Welle oder der unbequemen Hongkonger Tageszeitung ‚Apple Daily’ aufriefen, konnten die ‚nicht angezeigt werden’, wie die Laptops meldeten“ (Lorenz, 2008).

 

IOC deckt amtliche Zensur

Und es kam noch dicker: Ende letzter Woche berichteten westliche Medien, dass nicht nur China am Vorabend der Spiele weiterhin den Zugang zum Internet blockiert, sondern obendrein das „IOC die Internet-Zensur akzeptiert“ (Teletext, 02.08.08). IOC-Chef Rogge fordert neuerdings nur noch einen „grösstmöglichen Zugang“ zum Internet für die rund 25'000 in Peking erwarteten Journalisten. Er wich damit vom bisherigen Versprechen eines „freien und unzensierten Zugangs“ ab, wie Teletext weiter meldete. Und der IOC-Boss wartete gleich noch mit einer heiklen Offenbarung auf, wonach das IOC bereits bei der Vergabe der Spiele nur einen „grösstmöglichen“ Zugang gefordert hatte – was die Machthaber in Peking nun allenfalls gewähren. Der Spiegel notierte eine „weltweite Empörung über IOC-Präsident Rogge“. Menschenrechtler fordern gar seinen Rücktritt, weil er Chinas Zensurpolitik hinnimmt (vgl. Spiegel, 2008b). Auch führende deutsche Zeitungen und Fernsehsender haben gegen die eingeschränkten Arbeitsbedingungen bei den Olympischen Spielen in Peking protestiert (vgl. Spiegel, 2008a).

Die vorab beschworenen und in Serie verbreiteten Mythen von der „Öffnung des Landes“ und der „Liberalisierung der Verhältnisse“ sind nachhaltig widerlegt. Von „Demokratisierung“ ganz zu schweigen. Auch die gängigen Schutzbehauptungen des IOC, wonach olympische Sportanlässe die Tyrannen dieser Welt zu mehr Offenheit, Rechtstaatlichkeit, Achtung von Menschenrechten und Meinungsfreiheit oder zumindest zu mehr Toleranz verleiten könnte, sind spätestens von der Pekinger Führung ad absurdum geführt worden, ebenso die vom IOC gerne strapazierte „stille Diplomatie“. Die Olympiade im südkoreanischen Seoul (1988), die seinerzeit möglicherweise den Übergang von der Militärherrschaft zur Demokratie förderte, könnte allenfalls als seltene Ausnahme von der geläufigen Regel gelten. Von Berlin (1936) über Moskau (1980) nach Peking (2008) ist jedoch vielmehr eine Kontinuität erkennbar, wonach gerade Potentaten mit Vorliebe den olympischen Glamour und die bombastischen Inszenierungen für ihre Zwecke instrumentalisieren. Auch der zweite UN-Weltgipfel zur Informationsgesellschaft (WSIS) im November 05 in Tunis war ein solcher Beleg, dass Tyrannen im Vorfeld das Blaue vom Himmel versprechen, um dann elementare Freiheitsrechte umso entschlossener mit Füssen zu treten, nur um ihren totalitären Herrschaften einen legitimatorischen Anstrich zu verpassen und ihre wahnwitzigen Selbstinszenierungen zu retten (vgl. Bensedrine, 2005). Und so hat auch die chinesische Führung der Weltöffentlichkeit hinter der blank polierten Olympia-Fassade immer wieder seine totalitäre Fratze gezeigt.

 

IOC-Schwäche für Potentaten

Das IOC war dabei jeweils williger Erfüllungsgehilfe von Hitler bis Hu Jintao und über seinen früheren Präsidenten Juan Antonio Samaranch ein ausgewiesener wie verlässlicher Freund von Gewaltherrschern. Der Spanier Samaranch galt als Bewunderer und „hundertprozentiger Anhänger“ des autoritären Diktators und Caudillo (Führer) Francisco Franco (vgl. Weinreich, 2000). Von diesem wurde er in den 60er Jahren zum Staatssekretär für Sport und Körpererziehung ernannt. Vor seinem Aufstieg zum IOC-Präsidenten amtete Samaranch als spanischer Botschafter in Moskau und pflegte dort exzellente Kontakte zu den kommunistischen Machthabern, was sich für seine spätere Wahl an die IOC-Spitze als durchaus zuträglich erwies.

Der ebenso eitle wie statusbesessene Samaranch führte das IOC über zwei Jahrzehnte wie ein „Scheichtum“ (Clarey, 2001). Die Mitglieder seines Exekutivkomitees wählte er jeweils handverlesen aus (vgl. Weinreich, 2000). Darunter so dubiose Gestalten wie seinen früheren Protegé, den Süd-Koreaner Kim Un Yong, einen ehemaligen Leibgardisten von Generälen und Geheimdienstler, der im IOC als Mann fürs Grobe gilt (vgl. Kramer, 2001). Oder den Ugander Francis Nyangweso, den ehemaligen Verteidigungsminister des Menschenschlächters Idi Amin (vgl. Weinreich, 2008). Nepotismus, Selbstbedienung und Korruption waren nach Recherchen von Journalisten während der Regentschaft Samaranchs weit verbreitet (vgl. Clarey, 2001). Vor seinem Abgang 2001 hievte der heutige Ehrenpräsident seinen Sohn noch in die erlauchte IOC-Runde. Auch die Wahl Chinas als Gastgeberland 08, 2001 in Moskau beschlossen, gilt als Samaranchs letztes Vermächtnis (vgl. Weinreich, 2008).

Die Skandale um Peking sind somit ein andauernder Skandal des IOC. Denn die Spiele von Peking gehören schon vor der offiziellen Eröffnung zu den skandalösesten der Neuzeit und sind in wenigen Wochen bereits wieder ein weiteres Kapitel der oft genug unappetitlichen IOC-Geschichte. Die vorgebliche Trennung von Sport und Politik – eine Augenwischerei ohnehin – wird je nach Interessen und Umständen machtopportunistisch gehandhabt, ganz in der Tradition Samaranchs. Die Probleme jedoch dauern fort. Sport soll und kann, gemäss dem IOC-Credo, die Jugend der Welt zusammenbringen, völkerverständigend wirken und damit Frieden stiften. Doch die Sportfunktionäre sind auch unter Normalbetrieb keine passionierten Freunde von Meinungs- und Medienfreiheit. Sie vertuschen lieber und wimmeln unbequeme Fragen von Medienleuten ab, siehe Doping-Affären und Korruptionsskandale beim IOC und anderen Sport-Verbänden. Ihre Vorliebe gilt den einträglichen Sponsoren, zur Öffentlichkeit haben sie eher ein zwiespältiges und zweckmässiges Verhältnis. Sie wollen schöne, prächtige und möglichst selbstinszenierte Bilder von Wettkämpfen und keine störende mediale Begleitmusik. Journalisten, die ihrem Selbstverständnis und Auftrag folgen, werden da schnell zu lästigen Wegelagerern. Auch vor klaren Zensurversuchen schrecken Apparatschicks nicht zurück, wie die letzte Fussball-Europameisterschaft zeigte, wenn sie nicht nur Organisatoren der Spiele im Stadion, sondern gleich noch Herren über die Definitionsmacht der Bilder sein wollen (Bähler, 2008).

Mit der totalen Kommerzialisierung des Sports, sei es durch IOC oder FIFA, ist die Vermarktung von und der Handel mit Sport- und Übertragungsrechten zum Milliarden-Business geworden. Dabei werden freilich vorgängig die Werbeinteressen und die Selbstdarstellung der Sponsoren bedient und erst nachgeordnet die Interessen des Sportpublikums oder der Öffentlichkeit. Dass die Gebührenzahler öffentlich-rechtliche Sendeanstalten alimentieren und diese inzwischen den Löwenanteil ihrer Budgets für Übertragungsrechte verscherbeln, scheint bei Sportverbänden allzu selbstverständlich. Der jüngste Streit um zusammenfassende Übertragungen von Bundesligaspielen in der vorabendlichen Sportschau zeigt dies deutlich. Am Beschluss des deutschen Bundeskartellamtes, das einen öffentlichen Anspruch auf Grundversorgung mit Sportübertragungen reklamierte, übten die millionenschweren Vereine und ihre Bosse herbe Kritik, weil das ihre exklusiven Vermarktungsinteressen störe (Spiegel, 2008). Denn im Kommerz-Sport entscheiden nicht mehr die Medienleute, welche Bilder die Öffentlichkeit präsentiert bekommt, sondern lieber gleich die Herren des Sports über Sehen oder Nicht-Sehen – fast wie in totalitären Regimes oder Gastländern wie China.

 

Wolf Ludwig ist freier Medienjournalist in Neuchâtel

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Quellen:

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http://www.amnesty.ch/de/aktuell/news/2008/china-missachtet-weiterhin-olympische-grundwerte

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Bähler, Regula (2008): König Fussball unter UEFA-Herrschaft – Oder die Definitionsmacht der Bilder. In: Medienheft, 10. Juni 2008: http://www.medienheft.ch/kritik/bibliothek/k08_BaehlerRegula_02.html

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http://www.medienheft.ch/dossier/bibliothek/d24_BensedrineSihem_d.html

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http://www.dhm.de/~jarmer/olympiaheft/olympia3.htm (08.08.2008)

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Wikipedia: Olympischer Fackellauf: http://de.wikipedia.org/wiki/Olympische_Fackel (08.08.2008)

 

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