21. Dezember 2007

Wikipedia

Oder die unerschöpfliche Teilhabe des Wissens

Wolf Ludwig

Wikipedia gilt unbestritten als universelles Lexikon der Neuzeit oder als "grösstes Wissensprojekt aller Zeiten", wie der Stern einmal titelte. Beim Thema überschlagen sich inzwischen die Superlative. Wikipedia brummt: Mehr als vier Milliarden Mal pro Tag wird die Datenbank inzwischen angeklickt und gehört damit zu den zehn meistgenutzten Netzadressen - gleich neben Google, Amazon oder Ebay. Die Wikipedia gilt als das Vorzeigeprojekt für die neue Generation Web 2.0, was gewissermassen auch die Definitionsmacht des Wissens demokratisiert hat.

Das verwegene Ziel der Gründer und alsbald Heerscharen von Mitwirkenden, alles Wissen dieser Welt für alle frei zugänglich zu machen, wurde zum Inbegriff des Open Access - des freien Zugangs zum Wissen. Der Name setzt sich zusammen aus dem hawaiianischen Wort für "schnell" und dem englischen "Encyclopedia". Das gewagte Projekt wurde 2001 von den beiden Amerikanern Jimmy Wales und Larry Sanger gestartet. Die Urteile über Wikipedia sind seitdem so vielfältig wie deren Bestände: Nie war es einfacher, schneller an Informationen zu kommen. Die Datenbank gilt als prima Einstieg, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen und zu orientieren. Innerhalb weniger Jahre gibt es Wikipedia nunmehr in 250 Sprachen. In der englischen Mutterversion finden sich inzwischen zwei Millionen Artikel. Mit etwa 700'000 Suchbegriffen hat sich die deutschsprachige Ausgabe jüngst zur zweitgrössten Wikipedia-Tochter entwickelt - und umfasst damit mehr als doppelt so viele Einträge wie der legendäre grosse Brockhaus mit stattlichen 15 Bänden. Und täglich kommen etwa weitere 500 Suchbegriffe dazu, werden bestehende aktualisiert, ergänzt oder korrigiert.

Die Trägerschaft dieses kulturgeschichtlichen Mammutprojekts ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich einzig aus Spenden finanziert und frei von jeglicher Werbung ist. Weltweit bewältigen drei Grossrechner die ständig wachsenden Datenmengen. Das von ehrenamtlichen AutorInnen getragene Community-Lexikon gilt inzwischen als grösste Bedrohung des etablierten Lexikon-Marktes, zumindest seit Aufkommen von Speichermedien wie CD-ROM. Wo sich Wissenschaftsverlage bislang kommod in ihrer Nische der Wissensreproduktion und -distribution eingenistet hatten, müssen diese nun um ihre tradierte Funktion wie ihr Geschäftsmodell fürchten. Denn es sind ausgerechnet die Heerscharen von Wissens-Amateuren, welche den analogen Lexika-Formen und den Gralshütern der bibliophilen Wissensvermittlung arg zusetzen und ihre Zukunft streitig machen. Mehr noch: gerade die oft geschmähten Wikipedianer haben die Menschheit den Verheissungen der Open-Access-Bewegung, die Wissen als ungehindert zugängliches Gemeingut postuliert, einen grossen Schritt näher gebracht.

Wo Erfolg so schier grenzenlos um sich greift, sind Kritiker, Neider und Spötter nicht weit. Für viele Altvorderen aus der Wissenschaft wie den klassischen Horten des gesammelten Wissens galten die Wikipedianer einst als Paria. Die feinen Verleger der ehrwürdigen Encyclopedia Britannica schmähten die Online-Konkurrenz gar mit unfeinen Vergleichen aus öffentlichen Bedürfnisanstalten. Fehler und Irrtümer auf Wikipedia wurden genüsslich aufgegriffen, ausgebreitet und kolportiert. Doch nur wenige Nörgler machten sich dabei die Mühe, genauer hinzuschauen und ihre Kritik sachlich zu untermauern. Die kollaborative Stärke von Wikipedia wird gelegentlich freilich auch zur Schwäche. Denn ein offenes System, wo jeder mitwirken darf, bietet freilich auch offene Tore für Manipulation und vorsätzlichen Missbrauch.

 

Neue Mittel der Qualitätssicherung

Einen grossen Schritt in der enzyklopedialen Qualitätssicherung ist den Wikipedianern im Sommer dieses Jahres mit der Einführung eines Wiki-Scanners gelungen. Damit können die Administratoren der englischen und deutschen Version in kürzester Zeit jegliche Manipulationen, Selbstdarsteller wie Schönschreibereien aufspüren. Denn der neue Wiki-Scanner entlarvt Maulwürfe, in dem er die Versionsgeschichte von Einträgen verfolgt und analysiert, wer wann und wo eingegriffen oder an Artikeln herumgefingert hat. Über ein "Tracking-Tool" kann der Scanner mühelos IP-Adressen zurückverfolgen und Veränderungen zuordnen - bei privaten Eingriffen jedoch lediglich die IP-Adresse des Providers. Damit haben offenkundige Manipulationen an Einträgen kaum noch lange Bestand. Im Sommer konnte das neue Programm auf der deutschen Version knapp acht Millionen bislang anonyme Änderungen aus den Computernetzen von mehr als 50'000 Organisationen, Behörden und Unternehmen analysieren. Stichprobenartig hat SPIEGEL Online darauf einige Firmen überprüft "und kam dabei einigen sehr aufschlussreichen Manipulationen auf die Schliche" (zit. nach Kremp/Lischka 2007).

Gelegentlich wurde die Wikipedia-Gemeinde schon in eine Art General-Haftung für jegliche Unsitten und Schandtaten des Informationszeitalters genommen. So zum Beispiel, wenn Schüler, Studenten oder Forscher hemmungslos aus anderer Leute Arbeiten abkupfern und diese Plagiate als eigene Leistungen ausgeben. Für die Betroffenen ist es ziemlich absurd, sie für jegliche Missbräuche mitverantwortlich zu machen. Umgekehrt hat gerade Wikipedia schon so mancher geplagten Lehrkraft bei der Aufdeckung vermuteter Plagiate geholfen. Eine weitere Vorkehrung gegen den verbreiteten wie tumben Wikipedia-Vandalismus haben die deutschsprachigen Betreiber unlängst ebenso getroffen. Bisher konnten BenutzerInnen Artikel in Echtzeit ändern. Künftig sollen veränderte Wikipedia-Einträge erst dann wieder aufgezeigt werden, wenn diese von anderen AutorInnen geprüft und freigeschaltet werden. Die für Wikipedianer wesentliche Verfahrensänderung wird zunächst in einer Testphase auf der deutschen Online-Ausgabe erprobt und kann allenfalls von anderen Länderversionen übernommen werden (vgl. Meusers 2007).

Auch vor Manipulationen durch Prominente in eigener Sache ist Wikipedia nicht gefeit. So machten sich "Wortverdreher vom Dienst" wiederholt am Chef der Weltwoche zu schaffen. Gegenüber der SonntagsZeitung bestätigte Köppel, dass er den Wikipedia-Artikel über seine Person "mitbearbeitet" und schöngefärbt hat, in dem er unliebsame Formulierungen durch eigene und wohlgefällige ersetzte. Bei der Versionsgeschichte des Köppel-Artikels sind die Änderungen von Anfang Januar besonders spannend zu lesen, die wenige Stunden später von den Administratoren revertiert wurden (vgl. Soukup 2007; auch Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Roger_K%C3%B6ppel&diff=26163983&oldid=26113255).

 

Vergleichstest mit Brockhaus bestanden

Eine der häufig bemühten Glaubensfragen des Webzeitalters, wie viel das Gemeinschaftswerk Wikipedia denn nun tatsächlich taugt, versuchte der Stern Anfang Dezember mit einem Vergleichstest zu klären. Dazu liess er die Neulinge gegen den renommiertesten Statthalter Brockhaus und deren kostenpflichtige Online-Ausgabe antreten - einem "Showdown", wie SPIEGEL Online bemerkte. Der Test war nicht der allererste dieser Art. Im Dezember 05 musste sich die englischsprachige Wikipedia bereits einmal an der Encyclopedia Britannica messen lassen - mit einem überraschenden Achtungserfolg. Für den Stern-Test wurden 50 zufällig ausgewählte Einträge aus so unterschiedlichen Fachgebieten wie Politik, Wirtschaft, Sport, Wissenschaft, Kultur, Unterhaltung, Geographie, Geschichte, Medizin und Religion untersucht. Und diese mussten so komplexen Anforderungen wie Richtigkeit, Vollständigkeit, Verständlichkeit und Aktualität standhalten. Bei der Bewertung nach deutschen Schulnoten punktete Herausforderer Wikipedia mit einem formidablen Durchschnitt von 1,7. Titelverteidiger Brockhaus-Online, immerhin gebührenpflichtig, musste sich mit einer mageren Durchschnittsnote von 2,7 begnügen. Nur bei bescheidenen sechs Einträgen lagen die Etablierten vorne. Besonders gut schnitten die Newcomer freilich in puncto Aktualität ab, wo sie inzwischen ohnehin als unschlagbar gelten. "Wikipedia schlägt die Profis", titelte SPIEGEL Online triumphierend (zit. nach Patalong 2007).

Wurden die Stärken der Community-Lexikaner bislang noch vornehmlich im naturwissenschaftlichen Bereich vermutet, galten deren Schwächen bei geistes- oder sozialwissenschaftlichen Themen unter Kritikern als nahezu notorisch. Die Schweizer Historiker Peter Haber und Jan Hodel setzten Wikipedia in diversen Veröffentlichungen und Vorträgen wiederholt auf den Prüfstand. Denn die neuen Informationstechnologien "sind auch in den Geschichtswissenschaften aus dem Hochschulalltag nicht mehr wegzudenken", wie die Historiker einräumen. Dabei waren die Reaktionen gerade in dieser Zunft auf die wachsende Bedeutung des Internets sehr unterschiedlich - "die Palette reichte von begeisterter Euphorie bis zur grundsätzlichen Ablehnung aller digitalen Angebote". Als dürftig galt schon die Bereitschaft, "sich vertieft auf das Thema einzulassen und Chancen und Gefahren nüchtern abzuwägen". Bereits an der Neuausrichtung der geschichtswissenschaftlichen Arbeitsweise schieden sich die Geister. Auf technische Hilfsmittel griffen die Quelleninterpreten allenfalls bei der Auswertung numerischer Datenmengen zur Erstellung von Fach-Statistiken zurück. Die Nutzung von integrierten Textprogrammen (wie TUSTEP) galt vielen bereits als Umwälzung und Traditionsbruch. Erst der Personal Computer (PC) "als komfortable Schreibmaschine bildete in den 90er Jahren einen unhinterfragten Teil des historischen Werkzeugkastens", wie Peter Haber in seiner Vorgeschichte zur "Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter" schreibt.

 

Geschichtswissenschaft mit neuen Medien

"Das Internet schlich sich zuerst nur langsam in die historische Forschungspraxis ein. Einen ersten Einschnitt", so Haber, "markierten die übers Netz zugänglichen Bibliothekskataloge". In der Schweiz wurden die Verzeichnisse der grossen wissenschaftlichen Bibliotheken über das damalige Datennetz Telepac zugänglich gemacht. Entscheidend für einen weiteren Durchbruch war ausserdem, dass eine Reihe von grossen Forschungsbibliotheken in den USA ihre Bestände sehr früh und annähernd vollständig digital erschlossen und online stellten. "Die fachinterne Rezeption der neuen Möglichkeiten" folgte dann ab 1995 mit dem Einzug des World Wide Web (WWW) - oder der "Killerapplikation" des Netzes. Recherchieren und Publizieren im Netz sowie die Multimedialität und die Hypertextualität des Netzes galten fortan als neue Herausforderungen auch dieser Wissenschaftsdisziplin. In Einführungskursen übten Studierende nunmehr kritische Distanz in einer neuen Variante, wonach man Quellen im Netz grundsätzlich misstrauen sollte, "denn das herkömmliche Instrumentarium der Quellenkritik greife bei Online-Ressourcen nicht oder nur mit einigen Anstrengungen". Ein Pionierprojekt dieser Phase war der History Guide der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, der nach zweijähriger Entwicklung 1997 online ging (vgl. http://www.historyguide.de).

Das Aufkommen von Suchmaschinen wie Google wurde bald "zum Synonym für die einfache Zugänglichkeit von Wissen" - aber auch, "dass zum Wissen dieser Welt nur noch zählt, was von Google indiziert worden ist". Doch die Arbeit mit Google bedeutet für Historiker Haber "die vollständige Ausblendung jedweder Genealogie von Wissen" oder "die Negierung diskursiver Ordnungen des Wissens und der Darstellung von Wissen". Während die Kommunikationssysteme des Buchzeitalters noch ein ausdifferenziertes Geflecht von Konventionen und Kontrollmechanismen kannten, schreibt Haber zum Kernproblem der Quellenkritik, "sind die Regeln der Bücherwelt im Google-Zeitalter der digitalen Netze weitgehend ausser Kraft gesetzt". Quellenkritik als Grundlage historischen Schaffens "müsse bei der Arbeit im Netz neu eingeübt werden". Das Publizieren jenseits von Fachzeitschriften verbreitete sich nur zögerlich über Mail-Dienste und Listen. Auch im Rezensionswesen machte sich eine Beschleunigung bemerkbar: Diese erschienen immerhin schon "innerhalb von wenigen Monaten" nach Herausgabe eines Buches und nicht mehr "erst nach Jahren". Projekte wie Zeitenblicke, die herkömmliche mit netzgestützten Publikationsformen verbinden, verbreiteten sich noch zaghaft als neue Modelle und Publikationskanäle. "Am herrschenden Machtgefüge des Faches", urteilt Haber nüchtern, "das sich auch in den Strukturen des Publikationsprozesses widerspiegelt, wird nicht gerüttelt".

War das weltweite Netz (WWW) anfangs im Kern ein Textmedium, stellen erweiterte Möglichkeiten mit Tönen und bewegten Bildern für historische Fach-Veröffentlichungen "eine völlig neue Dimension dar, was quellennähere Darstellungen ermöglicht". Die Hypertextualität des Netzes erweitert ausserdem die Linearität der Buchwelt, wenn sich LeserInnen "jedesmal von neuem einen Pfad durch den virtuellen Wissensraum erschliessen können" - mit neuen Assoziationsräumen wie einer ungeahnten Vielfalt von Verknüpfungen. Als eine der bislang wenigen Ausnahmen, die sich die hypertextuellen Möglichkeiten zunutze machten, gilt "das Projekt pastperfect.at, eine interdisziplinäre Annäherung an die Welt der Renaissance und Reformation, bestehend aus 700 Texten mit 70'000 Verknüpfungen und mehr als 60 Autorinnen und Autoren" (vgl. http://www.pastperfect.at). Ein Modus der Internet-Nutzung, bilanziert Historiker Haber unumwunden, ist in der Wissenschaftsgemeinschaft "noch weit entfernt, auch nur ernsthaft wahrgenommen zu werden": das kollaborative Schreiben, das spätestens die Wikipedianer in den letzten Jahren salonfähig gemacht haben (zit. nach Haber 2006).

 

Wechselseitige Ergänzungen

Der letzte Wikipedia-Tag vom September 07 in Bern suchte ausgerechnet den Dialog und die Auseinandersetzung mit den als netzresistent geltenden Geschichtswissenschaften. Organisiert wurde der Anlass, bereits zum dritten Mal, von Wikimedia CH, einem im Sommer 2006 gegründeten Schweizer Verein zur Unterstützung der Projekte der Wikimedia-Foundation. Das Tagungsprogramm richtete sich diesmal an Wissensarbeitende verschiedener Gattungen und wollte "einen Einblick in die gemachten Erfahrungen, Arbeitsweisen und Potentiale der Wikipedia bieten". Mit Wikisource, Wikimedia Commons und Antbase wurden ausserdem drei weitere Projekte des offenen Wissens vorgestellt. Prominente Historiker wie Marco Jorio, Chefredaktor des Historischen Lexikons der Schweiz, Peter Haber u. a. diskutierten mit Wikipedianern über Herausforderungen und Tücken freier elektronischer Publikationen. Dabei wurden die offenkundigen Vorzüge traditioneller wissenschaftlicher Fach-Publikationen hervorgehoben. Aber auch, dass sich unterschiedliche Lexika-Formen und Systeme durchaus ergänzen können und ihre jeweiligen Stärken haben. Michael Bimmler, der juvenile Wikimedia-CH-Präsident, brachte den Nutzen der freien Enzyklopädie als Einstiegshilfe vorab auf den Punkt: "Wikipedia sagt mir, ob an einem Thema auch wirklich etwas dran ist" (zit. nach NZZ Online vom 24.09.07).

Einen geradezu idealtypischen Beweis für ihre fast unübertreffliche Schnelligkeit lieferte Wikipedia am jüngsten Wahltag des Schweizer Bundesrats. An jenem denkwürdigen 12. Dezember, als Blocher aus dem Bundesrat verschwand, hatte Wikipedia bereits um die Mittagszeit die politische Sensation des Jahres online gestellt - noch bevor die Nachrichten des Tages nützliche Hintergrundinformationen zur frisch gekürten Bundesrätin liefern konnten (vgl. http://de.Wikipedia.org/wiki/Eveline_Widmer-Schlumpf ). Die seit Monaten kursierenden Befürchtungen, wonach die "Wikipedia-Leidenschaft abzukühlen" droht, zumindest bei der englischsprachigen Ur-Version, wie SPIEGEL Online berichtet, konnten die deutschsprachigen Wikipedianer bislang nicht bestätigen.


Wolf Ludwig ist freier Journalist in Neuchâtel


"... damit die Arbeit der vergangenen Jahrhunderte nicht nutzlos für die
kommenden Jahrhunderte gewesen sei; damit unsere Enkel nicht nur gebildeter,
sondern gleichzeitig auch tugendhafter und glücklicher werden, und damit wir
nicht sterben, ohne uns um die Menschheit verdient gemacht zu haben."

Denis Diderot


Quellen:

Güntheroth, Horst/ Schönert, Ulf (2007): Wikipedia - Wissen für alle. In: STERN 50/2007.

Haber, Peter (2006): Geschichtswissenschaft im Digitalen Zeitalter - Eine Zwischenbilanz. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, Nr. 2/2006, S. 168-183.

Kremp, Matthias/ Konrad Lischka (2007): Web-Lexikon - Deutscher Wiki-Scanner entblösst Selbstdarsteller. In: SPIEGEL ONLINE vom 24.08.07: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,druck-501764,00.html 

Lischka, Konrad/ Patalong, Frank/ Stöcker Christian (2007): Netz-Lexikon - Wiki-Scanner spürt Manipulationen auf. In: SPIEGEL ONLINE vom 16.08.07:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,druck-500163,00.html 

Lischka, Konrad/ Schultz, Stefan/ Patalong, Frank (2007): Detektiv fürs Netz-Lexikon - Wiki-Scanner enttarnt deutsche Schönschreiber. In: SPIEGEL ONLINE vom 21.08.07:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,druck-500910,00.html 

Meusers, Richard (2007): Netzwelt-Ticker - Schluss mit Wikipedia-Vandalismus. In: SPIEGEL ONLINE vom 21.09.07: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,druck-507076,00.html 

NZZ Online (2007): Der Wissensarbeiter. Michael Bimmler - Präsident von "Wikimedia CH", vom 24.09.07:
http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/der_wissensarbeiter_1.559886.html 

Patalong, Frank (2007): Vergleichstest - Wikipedia schlägt die Profis. In: SPIEGEL ONLINE vom 05.12.07: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,druck-521457,00.html 

Schönert, Ulf (2005): Mitschreiben, bitte! Paradies für Klugscheißer oder größtes Wissensprojekt der Menschheit? Das Internetlexikon Wikipedia ist beides - und es wird täglich besser. In: Stern, 25.08.05, S. 146-148.

Schuler, Günter (2007): Wikipeadia inside - Die Online-Enzyklopädie und ihre Community. Unrast-Verlag, Münster.

Soukup, Michael (2007): Die Wortverdreher vom Dienst. In: Sonntagszeitung vom 02.09.07: http://www.sonntagszeitung.ch/dyn/news/multimedia/786590.html (Link nicht mehr aktiv)

Wikipedia zu den Bundesratswahlen 2007:
http://en.wikipedia.org/wiki/Swiss_Federal_Council_election%2C_2007 

Wikipedia zu Eveline Widmer-Schlumpf:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eveline_Widmer-Schlumpf

 

Weitere Literatur:

Benkler, Yochai (2006): The Wealth of Networks. How Social Production Transforms Markets and Freedom. Yale University Press, New Haven and London.

Grotjahn, Henrik (2007): Qualitätsmessungen an der Wikipedia. Konstruktion von Qualität? Eine Metananalyse. VDM Verlag Dr. Müller, Saarbruecken.

Giesecke, Michael (2002): Von den Mythen der Buchkultur zu den Visionen der Informationsgesellschaft - Trendforschungen zur kulturellen Medienökologie. Suhrkamp Wissenschaft, Frankfurt a. M.

Jaschniok, Meike (2007): Wikipedia und ihre Nutzer: Zum Bildungswert der Online-Enzyklopädie. Tectum.

Keen, Andrew (2007): The Cult of the Amateur - How Today's Internet is Killing our Culture. Doubleday, New York.

Kurzidim, Michael (2004): Wissenswettstreit. Die kostenlose Wikipedia tritt gegen die Marktführer Encarta und Brockhaus an. In: c't 21/2004, S. 132: http://www.heise.de/kiosk/archiv/ct/2004/21/132 

Lepschy, Petra/ Neuroth, Heike (2001): Das EU-Projekt Renardus. In: Bibliotheksdienst, Jg. 35., H. 1/2001, S. 49-63: http://bibliotheksdienst.zlb.de/2001/01_01_05.pdf 

McChesney, Robert (2007): Communication Revolution - Critical Junctures and the Future of Media. The New Press, New York.

Pentzold, Christian (2007): Wikipedia - Diskussionsraum und Informationsspeicher im neuen Netz. Reinhart Fischer (Reihe Online Research; Bd. 29), München.

Tapscott, Don/ Wikinomics, Williams Anthony (2006): Wikinomics. How Mass Collaboration Changes Everything. Portfolio, Penguin Group, New York.

Wikipedia 2005/2006 inkl. Wikipedia - Das Buch, WikiPress.

 

Links:

Antbase
http://antbase.org 

Clio Online - Fachportal für die Geschichtswissenschaften:
http://www.clio-online.de 

hist.net:
http://www.hist.net 

History Guide:
http://www.historyguide.de 

pastperfect:
http://www.pastperfect.at 

Wikimedia Commons:
http://commons.wikimedia.org/wiki/Main_Page 

Wikimedia CH:
http://www.wikimedia.ch 

Wikipedia.ch:
http://www.wikipedia.ch 

Wikipedia.de:
http://www.wikipedia.de 

Wikipedia.org:
http://www.wikipedia.org 

Wikisource:
http://wikisource.org/wiki/Main_Page 

Wikipedistik:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikipedistik 

Zeitenblicke:
http://www.zeitenblicke.de

 

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