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05.06.2009
00:00 Von: Merz-Abt, Thomas

Killerspiele und ihre Herausforderung für Schule und Eltern
Theoretische Reflexion und medienpädagogische Empfehlungen

Die Medienwissenschaft hat in den vergangenen drei Jahren mehrere Langzeitstudien hervorgebracht, die eine problematische Wirkung von gewaltverherrlichenden Computer- und Videospielen auf die Empfindungen, Einstellungen und Verhaltensweisen von Jugendlichen einwandfrei nachweisen. Unter dem Druck langjähriger Lehrmeinungen und dem Einfluss der Spielebranche tut sich die Scientific Community aber schwer, die Ergebnisse klar zu kommunizieren und Handlungsempfehlungen abzuleiten. Thomas Merz-Abt, Leiter der Abteilung Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich, reflektiert den Stand der Forschung und formuliert pädagogische Empfehlungen für Schule und Eltern.


Von Thomas Merz-Abt

Seit Jahrzehnten wird die Diskussion um Wirkungen gewalthaltiger Medien sehr kontrovers geführt. Dies wird auch in den bisherigen Beiträgen im Dossier des Medienhefts deutlich. Weitgehende Einigkeit besteht in der wissenschaftlichen Diskussion darüber, dass die Nutzung gewalthaltiger Medien allein nicht automatisch zu Gewalthandlungen führt. Aber das heisst noch lange nicht, dass die Nutzung wirkungslos wäre. Hier endet die Diskussion nicht, sondern hier beginnt sie erst. Mit diesem Beitrag möchte ich die vorliegenden Ergebnisse darstellen und in ihrer Bedeutung aus pädagogischer Sicht einschätzen. Vor diesem Hintergrund werden dann Konsequenzen für Schule und Eltern als Thesen formuliert.


Dateien:
d09_Games_Merz-AbtThomas.pdf96 Ki
 
 

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