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29.06.2011
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«Beobachter» macht eigenes Wikileaks


(ja) Das Schweizer Konsumentenmagazin «Beobachter» reagiert auf die Konkurrenz von «Wikileaks» und startet ein eigenes Whistleblower-Portal, damit Missstände anonym gemeldet werden können. Das Portal «sichermelden.ch» will es Bürgerinnen und Bürgern erleichtern, ihre Beobachtungen über gesellschaftliche Missstände publik zu machen. Grund: Die so genannten Whistleblower seien wichtig für die Gesellschaft, da Fehler und Missstände nur mit ihrer Hilfe erkannt und behoben werden könnten. Der «Beobachter» rät den Whistleblower allerdings, nicht aus Rache an Betrieben oder Behörden zu handeln, sondern aus der primären Motivation heraus, dem öffentlichen Interesse zu dienen. Zudem sollte jeder vorgängig allfällige Konsequenzen für sich klären, denn die Meldung schwerer Missstände könne grosse Belastungen mit sich bringen. Damit die Whistleblower anonym bleiben können, garantiert der «Beobachter», dass auf dem Portal «sichermelden.ch» keine Spuren hinterlassen werden. Dafür sorgten modernste Online-Systeme der Internet-Agentur Snowflake Productions, wie der «Beobachter» versichert. Auch das Hosting der Server sei speziell auf die Geheimhaltung von Daten ausgelegt.


Links:

Beobachter:
http://www.beobachter.ch/

sichermelden.ch
https://www.sichermelden.ch/


 
 

Herausgeber: Katholischer Mediendienst Charles Martig | Reformierte Medien Urs Meier
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