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23.03.2011
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SRG schafft barrierefreies Fernsehen


(ja) Die Sendungen von rund einem Drittel aller Sendezeit wurden letztes Jahr untertitelt. Damit setzt die SRG die Vorgaben des neuen Radio- und Fernsehgesetzes um, die mit der Gesetzesrevision 2006 festgelegt wurden. Seit der Inkraftsetzung des neuen Leistungsauftrags Anfang 2007 wurden 35,1 Prozent aller Sendungen und in allen drei Sprachregionen untertitelt. Das entspricht 20'397 Stunden Sendezeit, die damit für hörbehinderte Menschen zugänglich gemacht wurden. Die Untertitelung erfolgte in Absprache mit den Hörbehindertenorganisationen, die vor allem die Sendungen zur Primetime zwischen 19 und 22 Uhr barrierefrei wünschen. Dazu gehören Sendungen mit hoher Resonanz wie die politische Diskussionssendung «Arena» oder der gesellschaftspolitische Runde «Club». Ebenfalls zentral für hörbehinderten Zuschauer sind die Nachrichtensendungen und die Sportereignisse. Auch für das sehbehinderte Publikum hat die SRG vermehrt Sendungen aufbereitet und mit der so genannten Audiodescription versehen. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, das optische Eindrücke von Sendungen mit zusätzlichen verbalen Beschreibungen ausstattet, damit sie auch von Sehbehinderten mitverfolgt und verstanden werden können.


Quelle:

Barrierefreies Fernsehen für Hörbehinderte. Link, 2/2011, S. 2


 
 

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