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04.12.2010
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Buch über «Liberale Ethik»


(ja) Erlaubt ist, was nicht einschränkt. In diesem Entwurf einer offenen Gesellschaft ist kein Platz für moralisierende Gesellschaftsregeln oder persönliche Zurückhaltung. Der traditionelle Liberalismus hat das Thema Ethik weitgehend verdrängt. Angekommen sind wir in einer Gesellschaft, die nach der Optimierung des persönlichen Vorteils strebt. Doch Fragen nach einem fairen und verantwortungsvollen Handeln sind nicht obsolet geworden. Im Gegenteil. Die Finanzkrise hat drastisch in Erinnerung gerufen, wie sehr das gesellschaftliche Funktionieren nicht nur von kurzfristigem persönlichem Streben, sondern auch von weitsichtigem sozial verantwortlichem Handeln abhängt. Peter Wuffli, Konzernchef der UBS von 2001 bis 2007, hat darüber ein Buch geschrieben mit dem Titel «Liberale Ethik – Orientierungsversuch im Zeitalter der Globalisierung». Darin verbindet Wuffli Liberalismus und Ethik aus einer praktischen Sicht und reflektiert seine Mitverantwortung für die Entwicklung der UBS in der Finanzkrise. Neben persönlichen Gedanken zur Ethik zeigt Wuffli ihre Relevanz in den Handlungsfeldern Politik und Unternehmungsführung auf und bringt Lösungsansätze. Das Buch ist im Herbst 2010 im Stämpfli Verlag erschienen.


Literatur:

Peter A. Wuffli (2010): Liberale Ethik – Orientierungsversuch im Zeitalter der Globlisierung. Stämpfli Verlag: Bern. [ISBN 978-3-7272-1308-3, 230 Seiten, gebunden, CHF 49.-, EURO 36.60]


 
 

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