Artikelsuche

Nach Stichwort


Nach Autor


Nach Rubrik


Nach Jahr


04.11.2010
00:00

Die Wirtschaftskrise aus evangelischer Sicht


(ja) Die Finanz- und Wirtschaftskrise, die im Herbst 2008 die weltweiten Märkte erschütterte und bis heute noch nicht erholen liess, hat viele Fragen aufgeworfen. Wie konnte es so weit kommen? Und vor allem: Wer trägt dafür die Verantwortung? Eine ethische Sichtweise drängt sich auf, und zwar auf mehreren Ebenen. Zu fragen ist nach der Ordnungsethik in den politischen und rechtlichen Strukturen, nach der Unternehmensethik der Finanzinstitute und nach der Individualethik der involvierten Banker, Broker und Wirtschaftsexperten. Und da die Ethik nicht zuletzt eine Domäne der Religion ist, hat der Schweizerische Evangelische Kirchenbund SEK die Wirtschaftskrise analysiert. Diese Analyse liegt nun in Buchform vor und trägt den Titel: «Gerechtes Haushalten und faires Spiel – Studie zu den jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrisen aus evangelischer Sicht». Die Studie analysiert die wirtschaftlichen Krisen der Jahre 2008 und 2010 auf der Grundlage der protestantischen Wirtschaftsethik von Arthur Rich und liefert praktische Vorschläge, wie ethische Werte dazu beitragen können, das internationale Finanz- und Wirtschaftssystem nachhaltig zu stabilisieren. Das Buch wird vorgestellt an der Tagung «Finanzkrisen als ethische Herausforderung» am 8. Dezember 2010 an der Universität Basel. Die Tagung moderiert Marianne Fassbind, Wirtschaftsredaktorin Schweizer Fernsehen SF.

Das Buch kann für CHF 20.- bestellt werden beim SEK: http://www.sek.ch/shop

 


 
 

Herausgeber: Katholischer Mediendienst Charles Martig | Reformierte Medien Urs Meier
Impressum: Judith Arnold, Redaktion Medienheft, Badenerstrasse 69, 8026 Zürich
Website © Medienheft: www.medienheft.ch