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19.08.2010
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Handbuch zur Internetkompetenz des Europarats


(Wolf Ludwig) Die Vorteile und Gefährdungen des Internets gehören inzwischen zu den Tagesgesprächen. Vor allem Kinder sehen sich im Spannungsfeld zwischen ihrer jugendlichen Neugierde und den Regeln oder Verboten: Kinderpornographische Inhalte, der Verlust der Privatsphäre, Bullying, Cyber-Mobbing und andere Formen der Belästigung gehören heute zu ihren alltäglichen Begleiterfahrungen mit neuen Medien. Um den Kindern, Eltern und Lehrern eine Orientierung zu bieten, hat der Europarat vor einigen Jahren ein Handbuch zur Internetkompetenz publiziert. Nun liegt es in deutscher Sprache vor.

25 Merkblätter beinhalten allerlei nützliche Hinweise und Informationen zum sicheren Umgang und bedachten Gebrauch von Kommunikationsmitteln wie E-Mail, Chat, Newsgroups, Handy, Online-Games und Shopping. Darin sind auch wertvolle Tipps zum Schutz der Privatsphäre und zur Informationssuche im Internet zu finden. In der dritten überarbeiteten Auflage des Handbuchs, die der deutschen Version zugrunde liegt, wurden zudem auch neuere Themen wie Social Networking, Web 2.0 und die netzgestützten Möglichkeiten zur Förderung der E-Demokratie aufgenommen.

Die Merkblätter bieten eine übersichtliche Einführung zu den verschiedenen Themen und sind mit zahlreichen weiterführenden Links zu vertiefenden Informationen ergänzt. Unter dem jeweils abschliessenden Kapitel «Unterstützung finden» erhalten Eltern, Lehrpersonen und Jugendliche eine Übersicht über ein inzwischen weit verzweigtes Netz von fachlich qualifizierten Beratungsstellen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.

Das Handbuch zur Internetkompetenz (Internet Literacy) ist erhältlich auf Englisch, Französisch, Spanisch, Bulgarisch, Griechisch, Rumänisch, Russisch und Serbisch: http://www.coe.int/t/dghl/standardsetting/internetliteracy/hbknew_EN.asp

Seit Frühjahr 2010 gibt es auch eine deutsche Version des Handbuchs, die vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) in Auftrag gegeben wurde und nunmehr als Flash-Version verfügbar ist: http://www.coe.int/t/dghl/standardsetting/internetliteracy/Source/Lit_handbook_3rd_de.swf


 
 

Herausgeber: Katholischer Mediendienst Charles Martig | Reformierte Medien Urs Meier
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