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27.07.2010
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Reformierte diskutieren «Werkbuch Bekenntnis»


(SEK/ja) Die reformierten Kirchen in der Schweiz gelten seit dem 19. Jahrhundert als bekenntnisfrei. Das heisst, es ist ihnen freigestellt, ob bei der Taufe oder der Ordination ein Bekenntnis gesprochen wird und worauf sie sich dabei berufen. Das soll nun anders werden: Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) will mit dem «Werkbuch Bekenntnis» eine Diskussion anstossen, welche Texte für die reformierten Kirchen landesweit als Referenz gelten sollen. Das Werkbuch ist eine Sammlung von christlichen Bekenntnistexten, die von einer Initiativgruppe aus Kirche und Universität zusammengestellt und Ende 2009 an alle reformierten Kirchgemeinden geschickt wurden. Jetzt ist das «Werkbuch Bekenntnis“ in der Vernehmlassung. Mit der Diskussion soll die Auseinandersetzung der Reformierten mit dem persönlichen und gemeinsamen Glauben intensiviert werden, so Thomas Wipf, Präsident des SEK. Zum Vernehmlassungsverfahren eingeladen sind Pfarrpersonen, Kirchgemeindebehörden, Kirchgemeinde- und Erwachsenenbildungsgruppen, Pfarrkapitel sowie die kantonalen Kirchenexekutiven. Zum Vorgehen meint Wipf: «Dass dieses Glaubensgespräch an der Basis in den Kirchgemeinden geführt wird, ist typisch reformiert.» Das Ergebnis der Vernehmlassung wird ab Juli 2011 durch ein externes Unternehmen statistisch ausgewertet. Das Institut für Theologie und Ethik des SEK nimmt die theologische Analyse vor. Im Sommer 2012 wird die Abgeordnetenversammlung des SEK einen Bericht vorlegen.


Quellen:

Projekt ref-credo.ch des SEK:
http://www.ref-credo.ch

Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund SEK:
http://www.sek.ch


 
 

Herausgeber: Katholischer Mediendienst Charles Martig | Reformierte Medien Urs Meier
Impressum: Judith Arnold, Redaktion Medienheft, Badenerstrasse 69, 8026 Zürich
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