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29.03.2010
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Mehr Good News - Imagekamagne der katholischen Kirche


(Sonntag/ja) Am Freitag hat die Medienkommission der Schweizerischen Bischofskonferenz beschlossen, eine landesweite Imagekampagne zu lancieren. «Mehr Good News» lautet der Slogan, der darauf hinweisen will, dass die Kirche viel Positives bewirkt. Rund 5000 Plakate sollen in drei Landessprachen an alle Kirchgemeinden verteilt werden, damit sie in den Schaukästen der Kirchen ausgehängt werden können. Gestaltet hat die Plakate der Designer Beda Achermann. Geplant wurde die Imagekampagne bereits letzten November. Die vielen Negativmeldungen im Zusammenhang mit Missbrauchsvorfällen in der katholischen Kirche geben der Kampagne eine neue Dynamik. «Wir sind uns bewusst, dass die Kampagne heikel sein könnte und wir abwägen müssen, ob es zynisch wirken kann», sagt Daniel Kosch, Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ) gegenüber dem «Sonntag». Nach kircheninternen Diskussionen ist jedoch letzten Freitag der Entscheid gefallen, die Aktion am 16. Mai anlässlich des alljährlichen «Mediensonntags» zu starten. Parallel zum Aushang der Plakate wird am 15. April auch eine Website in drei Landessprachen aufgeschaltet: Unter www.mehr-good-news.ch sind Pfarrgemeinden ebenso wie Kirchenmitglieder eingeladen, ihre guten Nachrichten einzustellen. Damit will die katholische Kirche für mehr Vertrauen in der Öffentlichkeit werben und trotz der aktuellen Krise die guten Nachrichten ins Zentrum stellen. «Wir wollen die Menschen in den Pfarreien in dieser schwierigen Zeit ermutigen. Die Kirche steht nicht nur für schlechte Nachrichten, sondern auch für Menschen, denen in der Krise und in wirtschaftlicher Not geholfen wird», so Koch im «Sonntag» weiter.


 
 

Herausgeber: Katholischer Mediendienst Charles Martig | Reformierte Medien Urs Meier
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