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01.10.2008
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Vereinigung gegen mediale Gewalt geplant


(ja) Der Berner Grossrat Roland Näf (SP) plant eine Vereinigung gegen mediale Gewalt. Gemeinsam mit Gleichgesinnten wie dem CVP-Nationalrat Norbert Hochreutener will er die Eltern für die Einflüsse von Mediengewalt auf ihre Kinder sensibilisieren, die Verbreitung von Gewaltverherrlichung in Filmen und Computerspielen einschränken, Entscheidungsträger auf allen politischen Ebenen über die Problematik informieren und den Zugang zu einschlägigen Forschungsergebnissen verbessern. Bereits im Frühjahr 2008 hat Näf einen ersten Angriff auf die Gewaltverherrlichung in Medien gestartet, indem er den Geschäftsführer einer Filiale von Media Markt anklagte, ein gewaltverherrlichendes Computerspiel an Jugendliche verkauft zu haben. Der Prozess endete mit einem Freispruch, bestätigte ihn aber in der Annahme, dass der Artikel 135 im Strafgesetzbuch, der Gewaltverherrlichung in Medien verbietet, ein „Papiertiger“ sei. Die SP des Kantons Bern lancierte daraufhin erfolgreich eine Standesinitiative, wonach das Parlament ein Gesetz zur Verbietung von gewaltverherrlichenden Spielen ausarbeiten soll.

 

 


 
 

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