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18.12.2002
00:00 Von: Imhof, K. & Schranz, M.

Muslime in der Schweiz - Muslime in der öffentlichen Kommunikation

Inwiefern haben die Terroranschläge in den USA vom 11. September letzten Jahres das Bild der Muslime in der Schweiz verändert? Ist der Islam im Allgemeinen und sind die Muslime in der Schweiz zu einem öffentlichen Feindbild geworden? Um diesen Fragen nachzugehen, wurde eine Analyse der öffentlichen, medienvermittelten Kommunikation durchgeführt. Dabei wurde beobachtet, wie sich die Thematisierung von Fremdgruppen in den Schweizer Leitmedien seit dem "Schlüsselereignis" verändert hat. Gleichzeitig wurde untersucht, ob sich die Leitmedien in der Berichterstattung über Fremdgruppen unterscheiden. Der Beitrag fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen.


Von Mario Schranz und Kurt Imhof 

Gesellschaft offenbart sich in Form von Kommunikation. So können wir das Abstraktum "Gesellschaft" nur in seinen kommunikativen Repräsentationen wahrnehmen. Deshalb ist die öffentliche Kommunikation ein zentrales Zugangsportal zur Analyse moderner Gesellschaften. Die öffentliche Kommunikation bildet die Arena, in welche alle hineinblicken und in welcher sich die Gesellschaft über Aufmerksamkeitsstrukturen und Interpretationsmuster erschliesst. Entsprechend lässt sich die Veränderung der Gesellschaft als Abfolge von Vorgangsinterpretationen beschreiben (Imhof 1996a). Öffentliche Kommunikation findet heute im Wesentlichen als Versammlungskommunikation und als medienvermittelte Kommunikation statt, wobei Letztere über die grössere Reichweite verfügt und die öffentliche Kommunikation auf Dauer stellt. In dieser öffentlichen Kommunikation kandidieren unterschiedliche Problemartikulationen permanent um das knappe Gut der Aufmerksamkeit. Die öffentliche Kommunikation ist daher das entscheidende seismographische Instrument zur gesellschaftsweiten Wahrnehmung von sozialen Problemen (Habermas 1998, 435). Erreichen Problematisierungen eine intensive und anhaltende Aufmerksamkeit, dann wird das politische System in seinen Prozessroutinen unterbrochen und muss sich dem Problemzusammenhang annehmen. Die Aufmerksamkeit und die dadurch erreichte Definitionsmacht verwandelt sich dann im politischen System in politische Macht und verlässt dieses wieder als allgemein verbindliche Problemlösung in der Sprache des Rechts. Mit anderen Worten: das politische System steuert im Regelfall über Gesetze und Verordnungen, also wieder über einen speziellen Kommunikationstyp.

 

Die öffentliche Problematisierung des Fremden

Wenn Problematisierungen eine intensive Aufmerksamkeit erreichen, dann sprechen wir von Kommunikationsverdichtungen in der öffentlichen Kommunikation. Solche Kommunikationsverdichtungen sind gleichsam "Schwarze Löcher", die vieles in sich hineinziehen und mit Sinn verknüpfen (vgl. Imhof 2002, 11f.). Kommunikationsverdichtungen lassen sich empirisch als Kommunikationsereignisse beschreiben, welche zeitweilig die Schlagzeilen beherrschen. Von einer speziellen Art der Kommunikationsverdichtung kann in Zusammenhang mit "Schlüsselereignissen" gesprochen werden, wie der Terroranschlag auf das Word Trade Center in New York und das Pentagon am 11. September 2001. Kommunikationsverdichtungen vom Typ "Schlüsselereignis" verändern die Aufmerksamkeitsstrukturen der öffentlichen Kommunikation auf Dauer, das heisst, die Selektion und die Interpretation von Vorgängen in dieser Welt werden in solchen Schlüsselereignissen neu strukturiert (Brosius / Eps 1993). Unter anderem erhalten auch Vorgänge, die vorher keine Chance hatten in der öffentlichen Kommunikation Resonanz zu finden, nun plötzlich Beachtung. So kann zum Beispiel auch der Alltag von Muslimen in der Schweiz zum Thema werden.

Im Zusammenhang mit der Problematisierung des Fremden eignet sich die Analyse der öffentlichen Kommunikation zur Validierung des Zivilisierungsgrades und der Rationalität von Problemwahrnehmungen und Entscheidungsfindungsprozessen. Die Problematisierung des Fremden in der öffentlichen Kommunikation ist ein diskontinuierliches Phänomen, das sich bei allen Gesellschaften beobachten lässt. Die Problematisierung des Fremden steht stellvertretend für die Konstitution von Identität, eines Gemeinsamkeitsglaubens also, der das Zugehörige vom Fremden unterscheidet. Alle Formen kollektiver Identität sind bei der Stabilisierung ihres "Gemeinsamkeitsglaubens" auf das Fremde, Nicht-Zugehörige angewiesen. Identität konstituiert sich in der öffentlichen Kommunikation also durch die Fokussierung des Nicht-Identischen. Das macht das Fremde gleichsam zum Prototyp der Identitätsforschung (Imhof 1998). Die Problematisierung des Fremden fällt mit Krisen- und Umbruchphasen zusammen. Immer in Umbruchperioden etablieren sich in der öffentlichen Kommunikation Auseinandersetzungen um die kollektive Identität, die das Fremde "bewirtschaften" (Imhof 1996b). Die konfliktiven Debatten über die italienischen Fremdarbeiter in den 60er und 70er Jahren bzw. die Diskussion über die Asylpolitik in den 80er und 90er Jahren zeugen davon (Misteli / Gisler 1999; Romano 1999; Schranz 2000). Die Thematisierung des Islam im Sinne einer problematisierten Fremdgruppe lässt sich historisch am Ende des Ost-West Dualismus festmachen. Mit dem Verlust dieses über Jahrzehnte strukturierenden Dualismus werden neue Differenzsemantiken entlang "neuer" Dimensionen notwendig. Entsprechend geht die Problematisierung des Islam und der Moslems in den westlichen Gesellschaften auf das Ende des Kalten Krieges zurück und wurde insbesondere auch durch Huntingtons Formulierungen vom "Clash of Civilization" zu Beginn der 90er Jahre angestossen (Huntington 1993).

Die Konjunktur der Thematisierung des Fremden geht aber auch mit einer veränderten Medienlandschaft einher. Gerade die asylpolitische Auseinandersetzung der 80er und 90er Jahre hat die zentrale Rolle von Medien in diesem Prozess aufgezeigt. Der Kampagnenjournalismus des Blick im Zusammenhang mit der Asyldiskussion der 80er und 90er Jahre in der Schweiz ("Heroin-Tamilen", "Drogenasylanten") hat die plebiszitäre Kraft verdeutlicht, die den Medien nach ihrer Ausdifferenzierung aus dem politischen System zukommen kann (Schranz 2000).

 

Die mediale Darstellung der Muslime im Kontext der Terroranschläge vom 11.09.2001

Im Folgenden werden die Ergebnisse einer Analyse zusammengefasst, die sich mit der Frage beschäftigt, wie Muslime im Kontext des Terroranschlags in New York vom 11. September letzten Jahres in den Schweizer Medien dargestellt wurden. Dabei fokussiert die Analyse auf die massenmedial vermittelte, politische Kommunikation, welche über eine detaillierte Erhebung der wichtigsten Leitmedien der Schweizer Medienarena erfasst wurde. Das Sample enthält einen Querschnitt an Tages- und Wochenmedien sowie Informationssendungen im Radio und Fernsehen. Dazu gehören: Bund, Le Temps und Tages-Anzeiger als Forumsmedien, Blick als Boulevardmedium, Neue Zürcher Zeitung als Qualitätspresse, SonntagsZeitung und SonntagsBlick als Sonntagspresse, Facts und Weltwoche als Wochenmagazine, WoZ als Linkspresse, Tagesschau und 10vor10 als Sendungen von SF DRS sowie Rendez-vous am Mittag und Echo der Zeit als Sendungen von Radio DRS. Für die Untersuchung wurden alle Beiträge dieser Leitmedien im Zeitraum vom 1.1.2001 bis 30.3.2002 erfasst, die den Islam in reflexiver Art und Weise thematisieren (zum Beispiel indem sie die Diskussion über das Gewaltpotential des Islam aufgreifen) oder die Muslime und deren Alltag in der Schweiz behandeln (zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Schächtverbot). Die ausgewählten Beiträge wurden zu Kommunikationsereignissen verdichtet, das heisst in Berichterstattungsketten von mindestens drei Beiträgen, die sich auf dasselbe Thema bzw. denselben Vorgang beziehen. Ein Kommunikationsereignis definiert sich deshalb durch eine minimale Berichterstattungskontinuität. Die Gliederung der Kommunikationsereignisse nach thematischen Kategorien erlaubt es dann, die Berichterstattung der einzelnen Medien über die Muslime in der Schweiz, zu differenzieren. Die unterschiedlichen Kommunikationsereignisse der einzelnen Medien wurden zu folgenden Oberkategorien zusammengefasst: Reflexive Diskussion über den Islam, Terrorgelder/Sicherheit CH, Kriminalität, Alltag der Muslime, Schächtverbot, Friedhofproblematik.

Die Thematisierung des Islam und der Situation von Muslimen in der Schweiz hat mit dem Anschlag vom 11. September 2001 in allen Medien überaus deutlich an Resonanz gewonnen (vgl. Abbildung 1 auf der folgenden Seite). Dabei sind es insbesondere die Boulevardmedien und die Sonntagspresse, die nach dem Ereignis in New York mit der Berichterstattung nachziehen bzw. neue Aspekte einbringen (Terrorgelder, Schläfer-Problematik). Die Thematisierung des Islam in der öffentlichen Auseinandersetzung der Schweiz war bis zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich an die Berichterstattung der NZZ bzw. an die Linkspresse gebunden. Die elektronischen Medien spielen in dieser Diskussion praktisch keine Rolle.

Die verschiedenen Medien reagieren mit unterschiedlichen Themensetzungen auf die Ereignisse des 11. Septembers. Die Qualitätspresse (NZZ) setzt mit ihrer Berichterstattung am stärksten auf Kontinuität (vgl. Abbildung 2). In reflexiver Art und Weise wird in den Zeitungsspalten eine Auseinandersetzung unter Experten über das "Wesen" des Islam und seiner Positionierung gegenüber der westlichen Welt geführt. Diese meist sehr anspruchsvolle und abstrakte Debatte wird hauptsächlich durch Gastkolumnisten bestritten. Die Boulevardblätter leisten diesbezüglich wenige Inputs. Im Rahmen dieser Debatte erhalten die Thesen von Huntington neue Aktualität. Dabei stehen folgende Leitdifferenzen im Zentrum: Ist der Islam per se gewalttätig? Verträgt sich der Islam mit den westlichen Demokratien, die den Fragen der Menschenrechte und der Gleichberechtigung grosse Bedeutung zumessen?

Die Boulevard- und Sonntagspresse setzt in ihrer Berichterstattung eindeutig andere Schwerpunkte (vgl. Abbildung 3). Mit Bezug auf die Innenpolitik wendet sie sich vor allem dem Finanzplatz Schweiz und der Sicherheitspolitik zu. Im Mittelpunkt der Berichterstattung steht die Recherche über die Bedeutung der Schweiz für den islamistischen Terror, sowohl in finanzieller als auch in infrastruktureller Hinsicht. Dabei wird die Bedeutung des schweizerischen Finanzplatzes für die Finanzierung des Terrors betont und die Aktivitäten des Tessiner Unternehmens Al Taqwa ausgeleuchtet. Die vom Blick und SonntagsBlick lancierte Diskussion über "Bin Ladens Schweizer Freunde", die später auch vom Nachrichtenmagazin Facts aufgenommen wird, ist sehr stark personalisiert gestaltet (vgl. dazu Blick, 17.9.01, 10.11.01, 16.11.01; Facts, 25.10.01), was zur Folge hat, dass sich die Skandalisierungsversuche vor allem gegen einzelne Personen und nicht gegen ganze Gruppen richtet. In Anlehnung an das gesteigerte öffentliche Sicherheitsbedürfnis wird auf die "Schläfer"-Problematik bzw. auf die Gefährdung der Schweiz angesichts des Terrors eingegangen.

Die Berichterstattung der Forumspresse nimmt eine Mittelposition ein. Sie bietet sowohl der reflexiven Diskussion über den Islam sowie der Thematik der Terrorgelder eine umfangmässig grosse Plattform. Die Forumspresse stellt zudem jener Medientyp dar, in dem der Alltag der Muslime in der Schweiz vergleichsweise häufig thematisiert wird (vgl. Abbildung 4 auf der folgenden Seite). Wir haben es mit einer Berichterstattung zu tun, die in stark personalisierter Form das Verständnis für die islamische Gemeinschaft in der Schweiz zu wecken versucht. Im Kontext des Terroranschlages finden Ausstellungen und Veranstaltungen, die sich mit den Muslimen in der Schweiz beschäftigen, relativ grosse Resonanz.

 

Keine Tendenz der Medien zur Ausgrenzung der muslimischen Bevölkerung

Abschliessend kann festgehalten werden, dass im Zusammenhang mit den Ereignissen in New York über weite Strecken keine Medienberichterstattung stattfindet, welche die muslimische Bevölkerung in der Schweiz ausgrenzt. Nur sehr vereinzelt kolportieren die Medien lokale Vorgänge, in welchen Muslime negativ konnotiert werden. Im luzernischen Emmen beispielsweise berichten die Medien von einem Mordfall, der in einem antiislamischen Protest der Bevölkerung mündet. Im bernischen Murzelen - so wird berichtet - kursieren Flugblätter, welche einen Raubüberfall auf das örtliche Gastlokal als die Tat von Muslimen bezeichnen. Die Boulevardpresse und die Sonntagspresse thematisieren zwar im Zusammenhang mit den Terrorgeldern und den "Schläfern" das kriminelle Umfeld von Muslimen, die Berichterstattung ist aber vergleichsweise wenig umfassend und erzeugt eine vergleichsweise geringe Anschlusskommunikation. Gerade im Wissen um die Wirkkraft des Kampagnenjournalismus des Boulevard im Rahmen der asylpolitischen Auseinandersetzung der 80er und 90er kann festgehalten werden, dass eine Stigmatisierung von Muslimen im Zusammenhang mit Kriminalität in diesem Fall nicht erfolgt ist. Ein Grund liegt in der Themenführerschaft der Qualitätspresse, welche die Thematisierungsdynamik des ganzen Mediensystems prägt. Der reflexive und referentielle Charakter der Berichterstattung, die häufig von Gastkolumnisten bestritten wird, garantiert die Kontinuität der Themenselektion und die Nachhaltigkeit der Vorgangsinterpretation. Dies ist aus medientheoretischer Sicht ein wichtiger Grund dafür, dass die Kontinuität der Berichterstattung auch nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gewahrt bleibt und nicht in einer Kommunikationsdynamik des Boulevard mündet, die sich wegen ihrer "Unberechenbarkeit" Themenaspekten und Vorgangsinterpretationen gegenüber sehr schnell gegen Minderheit richten kann.

 

Der vorliegende Text erscheint im Februar 2003 im SAGW-Tagungsband:

Schranz, Mario / Imhof, Kurt (2003): Muslime in der Schweiz - Muslime in der öffentlichen Kommunikation. In: SAGW (Hrsg.): Les musulmans de Suisse - Muslime in der Schweiz. Tagung der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften und der Schweizerischen Gesellschaft Mittlerer Osten und Islamische Kulturen vom 24. und 25. Mai 2002 in Freiburg, Eigenverlag (i.E.).

Prof. Dr. Kurt Imhof ist ordentlicher Professor für Publizistikwissenschaft und Soziologie an der Universität Zürich und Leiter des fög, Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft des IPMZ, Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung, und des SIUZ, Soziologisches Institut der Universität Zürich.

Lic. Phil. Mario Schranz ist Mitarbeiter am fög, Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft des IPMZ, Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung, und des SIUZ, Soziologisches Institut der Universität Zürich.

 

Literatur:

Brosius, Hans-Bernd / Eps, Peter (1993): Verändern Schlüsselereignisse journalistische Selektionskriterien? Framing am Beispiel der Berichterstattung über Anschläge gegen Ausländer und Asylanten. In: Rundfunk und Fernsehen, Jg. 41, 1993/4, S. 512-530.

Habermas, J, (1998): Faktizität und Geltung. Beiträge zur Diskurstheorie des Rechts und des demokratischen Rechtsstaats, Frankfurt am Main.

Huntington, Samuel P. (1993): The Clash of Civilizations? In: Foreign Affairs, Jg. 72, 1993/3, S. 22-49.

Imhof, Kurt (1996a): "Öffentlichkeit" als historische Kategorie und als Kategorie der Historie. In: Schweizerische Zeitschrift für Geschichte, Jg. 46, 1996/1, S. 3-25.

Imhof, Kurt (1996b): Zur Semantik des Fremden in sozialen Krisenphasen. In: H.-R. Wicker, Hans-Rudolf et al. (Hrsg.): Migration, Ethnizität und Staat. Das Fremde in der Gesellschaft, Bern.

Imhof, Kurt (1998): Die gesellschaftskonstitutive Bedeutung des Fremden und die diskontinuierliche Ethnisierung des Politischen. Zur Problematik der Trendperspektive in der Gesellschaftstheorie. Annali di Sociologia / Soziologisches Jahrbuch der italienisch-deutschen Gesellschaft für Soziologie, Berlin.

Imhof, Kurt (2002): Wandel der Gesellschaft im Licht der öffentlichen Kommunikation. In: Behmer, Markus / Krotz, Friedrich / Stöber, Rudolf / Winter, Carsten (Hrsg.): Medienwandel und Geschichte, Hamburg (i.E.).

Misteli, Roland / Gisler, Andreas (1999): Überfremdung. Karriere und Diffusion eines fremdenfeindlichen Deutungsmusters. In: Imhof, Kurt / Kleger, Heinz / Romano, Gaetano (Hrsg.): Vom Kalten Krieg zur Kulturrevolution. Analyse von Medienereignissen in der Schweiz der 50er und 60er Jahre, Reihe Krise und sozialer Wandel, Band 3, Zürich, S. 95-120.

Romano, Gaetano (1999): Vom Sonderfall zur Überfremdung. Zur Erfolgsgeschichte gemeinschaftsideologischen Denkens im öffentlichen politischen Diskurs der späten fünfziger und der sechziger Jahre. In: Imhof, Kurt / Kleger, Heinz / Romano, Gaetano (Hrsg.): Vom Kalten Krieg zur Kulturrevolution. Analyse von Medienereignissen in der Schweiz der 50er und 60er Jahre, Reihe Krise und sozialer Wandel, Band 3, Zürich, S. 55-94.

Schranz, Mario (2000): Die Debatte über die Asyl- und Flüchtlingsproblematik in der öffentlichen politischen Kommunikation der Schweiz. Zur Thematisierung des Fremden im Fernsehen DRS und zentralen Printmedien der deutschen Schweiz von 1985-1996, Lizentiatsarbeit, Universität Zürich.


 
 

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