Artikelsuche

Nach Stichwort


Nach Autor


Nach Rubrik


Nach Jahr


20.02.2003
00:00 Von: Loretan, Matthias

Was die Vernunft der Medienethik ausmacht
Ein einführender Vergleich in ihre Begründungsprogramme

Die Konjunktur der verzweigten medienethischen Debatten lässt sich auch als eine Problemanzeige verstehen. Diese Herausforderung angenommen haben das Netzwerk Medienethik (seit 1997) und die Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik innerhalb der deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK). Unter dem Titel "Begründungen und Argumentationen der Medienethik" luden sie im Februar 2002 zu einer Tagung nach München ein. Von dieser Veranstaltung veröffentlicht die Redaktion Medienheft drei Beiträge. Die Verfasser Alexander Filipovic, Thomas Hausmanninger und Matthias Loretan vertreten drei verschiedene, philosophisch argumentierende Ansätze, um mit Methoden der praktischen Vernunft Medienethik zu begründen. Mit dieser Einführung werden die drei Beiträge in der aktuellen Debatte um ethische Begründungstheorien verortet.


Von Matthias Loretan

Angewandte Ethiken haben Konjunktur. Sie sind Ausdruck eines Orientierungs-, Steuerungs- und Legitimationsbedarfs. Doch vermögen Angewandte Ethiken dem ihnen entgegengebrachten Interesse gerecht zu werden? Ernüchterung ist eingekehrt über das, was Bindestrich-Ethiken zu moralischen Fragen der Technik, der Wirtschaft oder der Politik zu leisten vermögen. Und auch im Bereich der Medienethik liesse sich exemplarisch ein wenig schmeichelhaftes Bild Angewandter Ethik zeichnen. Eine Konvergenz der Ergebnisse ist sowohl auf theoretischer Basis als auch bei den praktischen Schlussfolgerungen nur schwer zu erkennen. Zudem kommen Zweifel an der praktischen Relevanz von Medienethik als wissenschaftlicher Disziplin auf. Kommt Medienethik angesichts der wirtschaftlichen Sachzwänge und der politischen Prioritätensetzung nicht immer zu spät und bringt in die gesellschaftspolitischen Diskurse eher harmlose Einsichten ein? Lässt sie sich nicht abspeisen mit der sozialtechnischen Verwaltung von Konflikten, welche durch imageschädigende Skandale entstanden sind und welche die Glaubwürdigkeit der Branche beschädigen? Vermag Medienethik die Verantwortung der Beteiligten zu sensibilisieren oder trägt sie bloss zur Entpolitisierung der Mediendebatten bei? Und mit welcher spezifischen methodischen Kompetenz wird Medienethik den in sie gesetzten Ansprüchen gerecht? Die Beschäftigung mit den Grundlagen der Medienethik sollte einen Beitrag zur Klärung dieser Fragen leisten können.

Reflexive, wissenschaftlich argumentierende Begründungen praktischer Vernunft nehmen Bezug auf Bedingungen des Sinnverstehens in modernen Gesellschaften. Sie korrespondieren zum einen mit der Pluralisierung der Lebensformen und zum anderen mit der Dezentrierung der Gesellschaft in verschiedene Handlungssysteme: Moderne Lebenswelten zeichnen sich aus durch eine Pluralität kultureller Deutungsmuster und Stilformen mit immer kurzlebigeren Geltungsansprüchen. Entsprechend sind kulturelle Deutungsmuster widersprüchlich und zu schwach, als dass sie die Integration der Gesellschaft (allein) garantieren könnten. Sie werden ergänzt bzw. verdrängt durch systemisch ausdifferenzierte Handlungslogiken. Entsprechend wird das Verhalten der Menschen gesteuert über verschiedene arbeitsteilige Verfahren, die nach einem spezifischen Code unterschiedliche Probleme in der Wirklichkeit bearbeiten. Neben Wirtschaft und Politik werden u.a. die Medien als ein (teil-)autonomes System verstanden, das entsprechend seiner Funktion das Handeln der Beteiligten (auch gegen deren bewussten Willen) prägt. - Die Pluralisierung der Lebensformen und die Ausdifferenzierung funktionaler Handlungslogiken macht es Individuen in modernen Gesellschaften schwer, die Wirklichkeit als Einheit in einer von allen geteilten Sinnperspektive wahrzunehmen oder sich selbst als Subjekte zu verstehen, die Verantwortung für die weitgehend anonym ablaufenden gesellschaftlichen Prozesse übernehmen können oder wollen.

Die Dezentrierung und Pluralisierung moderner Gesellschaften korrespondieren mit der Dezentrierung und Pluralisierung moderner Vernunft. Auf die Komplexität moderner Gesellschaften reagieren die Wissenschaften mit Methodenpluralismus und der Ausdifferenzierung von Diskursen, die sich auf spezifische Aspekte der Wirklichkeit beziehen und Geltungsansprüche der Wahrheit (objektive Welt), der Richtigkeit (soziale Welt) und der Authentizität (subjektive Welt) prüfen. Während die sozialwissenschaftlichen Modelle mit ihren deskriptiven Erklärungsmodellen auf eine Rehabilitierung der praktischen Vernunft verzichten, versuchen die eher philosophisch argumentierenden Ansätze auf ein Sinnverstehen zu rekurrieren, mit dem sich nicht nur deskriptive, sondern auch normative Geltungsansprüche argumentativ und damit allgemein gültig begründen lassen. Entsprechend lassen sich ethische Begründungsprogramme als Rezentrierungen beschreiben.

Die drei Beiträge knüpfen an den Diskurs der praktischen Philosophie an und versuchen diesen für die reflexive Begründung der Medienethik fruchtbar zu machen. Sie nehmen dabei Bezug auf den Kontext der Moderne. Im Bewusstsein ihrer historischen Kontingenz schliessen sie andere reflexive Begründungsstrategien nicht aus und suchen das Gespräch mit den nüchternen sozialwissenschaftlichen Beschreibungen der Medienwirklichkeit. - Unterschiedlich beurteilen die Autoren die Reichweite der Kompetenz, mit Methoden der praktischen Vernunft zu normativen Fragen der Medienethik inhaltlich Stellung zu nehmen. Die Art, wie detailliert und inhaltlich konkret Medienethik als wissenschaftliche Disziplin zu normativen Problemen Stellung nimmt, hat Einfluss auf den Stil interdisziplinärer Zusammenarbeit vor allem mit den deskriptiven Medienwissenschaften und auf die Art der Beratung von praktischen Verfahren zur Klärung normativer Probleme.

 

Deskription normativer Konflikte in der Systemtheorie
und im radikalen Konstruktivismus

Eine radikale Konsequenz aus der funktionalen Differenzierung moderner Gesellschaften ziehen die in der Medienwissenschaft heute dominanten Ansätze der Systemtheorie und des radikalen Konstruktivismus. Sie geben den Anspruch praktischer Vernunft auf und verzichten auf eine reflexive Begründung normativer Geltungen. Wo sich diese Ansätze dennoch mit normativen Fragen öffentlicher Kommunikation beschäftigen, rücken sie die faktische Funktion der Moral in den Vordergrund und beschreiben sie aus einer Beobachterperspektive. Die gegebene Funktionalität des Mediensystems wird zum Bestimmungsgrund des Sollens. In einem anonym verlaufenden Prozess der Rationalisierung bzw. Ausdifferenzierung von sich selbst steuernder Problemlösungen werden moralische Optionen vor allem als Störungen wahrgenommen (vgl. Luhmann). In der systemtheoretischen Reflexion von Saxer und Rühl kommt mit der Unterscheidung von funktionalen und dysfunktionalen Normen zwar ein praktisches Erfolgskriterium ins Spiel. Doch verhalten sich auch die systemtheoretischen Ansätze gegenüber den anonymen Prozessen des Systemerhalts affirmativ. Menschen als Subjekte des Wollens und Sollens geraten in eine abhängige Position.

 

Interpretationen und perspektivische Übersetzungen pluraler Deutungshorizonte

Eine nicht minder radikale Konsequenz aus der Pluralisierung der modernen Lebensformen ziehen hermeneutische Ansätze in der Ethik (vgl. Walter Lesch). Ihre Aktualität lässt sich begreifen als Ausdruck der Ernüchterung, die in den Feldern der angewandten Ethik eingekehrt ist. Sie kann als Gegenbewegung zum liberalen Optimismus verstanden werden, der gerade unter Bedingungen weltanschaulicher Pluralität einiges von der Evidenz rationaler Argumentation erwartet hatte. So haben die Erfahrungen etwa bioethischer Expertenkommissionen gezeigt, dass sich die komplexen Debatten auf einige diametral entgegengesetzte Deutungsmuster reduzieren lassen und dass sich die unerledigten Reste weltanschaulicher Kontroversen gegenüber den Ansprüchen ethischer Vernunft als äusserst resistent erweisen. Postmoderne Konzepte radikaler Dekonstruktion sehen sich in ihrer Skepsis gegenüber auf Universalisierbarkeit zielenden Theorien der Gerechtigkeit bestätigt. Sie misstrauen dem Versuch, plurale Vorstellungen vom guten Leben auf allgemeingültige Normen auszudehnen. In ihrem Respekt vor Differenzen wehren sie sich gegen jede Einebnung des Pluralismus und stellen den moraltheoretischen Vorrang des Gerechten vor dem Guten in Frage.

Informiert und konzise setzt sich Alexander Filipovic mit Niklaus Luhmanns verstreuten Bemerkungen zu einer Ethik als Reflexionstheorie der Moral auseinander. Er teilt dabei Luhmanns Skepsis gegenüber den sporadischen und situationsbezogenen moralisierenden Debatten etwa über Medienskandale. Sie zeichnen sich aus durch moralisierende Empörung. In ihrem enthusiastischen Gestus ignorieren sie vor allem die Selbstbeschreibung der "Gegner". Als Reflexionstheorie der Moral tut (Medien-)Ethik gut daran, auf eine enthusiastische Einstellung zu verzichten und mit einem soziologisch inspirierten Blick den Gebrauch moralischer Kommunikation zu limitieren. Im Luhmannschen Sinne ist Ethik im Gegensatz zur Moral insofern ironisch, als sie auf die Selbstbeschreibung der Gegner Rücksicht nimmt und auf die Begründung ihrer Distanz zur moralischen Unterscheidung zwischen gut - böse verzichtet.

Obwohl Filipovic Luhmanns ironischen Verzicht zur Begründung einer Ethik ernst nimmt, gibt er selbst den Anspruch nicht auf, für seine praktische Sinnorientierung die besten Argumente und die "richtigen" Vorstellungen vom guten Leben zu haben. Für die Begründung dieses Anspruchs wechselt Filipovic allerdings das Sprachspiel. Er kehrt das Luhmannsche Paradigma des Beobachtens und Erklärens vom Kopf auf die Füsse und favorisiert in der Folge das hermeneutische Paradigma des Interpretierens und des Verstehens. Dieses schliesst Verständigung - jetzt stellvertretend mit Luhmanns Ansatz einer ironischen Ethik - nicht aus, sondern ermöglicht sie insofern, als Filipovic Luhmanns Interpretation als eine von vielen begreift, der er seine eigene - die der christlichen Sozialethik - entgegenhält. Die Verständigung zwischen diesen Konzepten ist insofern offen, als Filipovic mit der Rehabilitierung des perspektivischen Sinnverstehens auf die Begründung von universellen Geltungsansprüchen verzichtet. Das Gespräch zwischen dem ironischen Beobachter und dem fröhlichen Interpretierer kann beginnen. Der Reflexionsform der Ironie stellt der christliche Sozialethiker das Pathos zur Seite. Dieses hebt er ab von der Pathetik der Moralisierung und Skandalisierung der Mediendiskurse. In der Option für die Armen und in der Beteiligungsgerechtigkeit erkennt Filipovic Prinzipien für das Pathos einer christlich inspirierten Moral, die Luhmanns ironischem Anspruch insofern entspricht, als sie in ihrer offenen Verständigungsbereitschaft sich des ethischen Begründungsenthusiasmus enthält.

 

Rekonstruktion formaler Verfahren zur Begründung normativer Ansprüche

Während die deskriptiven Konzepte normative Fragen im Rahmen der theoretischen Vernunft erklären, und viele der hermeneutisch verfahrenden Interpretationen sich aus Respekt vor den Differenzen mit (postmoderner) Übersetzungsarbeit begnügen, suchen Loretan und Hausmanninger für ihre reflexive Begründung von Medienethik nach Möglichkeiten, kritisch an die Tradition der praktischen Philosophie anzuknüpfen und Rezentrierungen der Vernunft in modernen Gesellschaften zu rekonstruieren. Die Verfahren solcher Rekonstruktionen sind allerdings nur kontingent möglich. Sie beziehen die Evidenz für ihre Gründe aus den Bedingungen des Sinnverstehens in modernen Gesellschaften. Entsprechend lehnen beide Autoren die Begründung ethischer Normen als ein holistisches Sinnverstehen jenseits gesellschaftlicher Kontextualität ab. Die Pluralität der Lebensformen wird als eine Errungenschaft der Aufklärung anerkannt, die nicht in eine substanzialistische Vision von der Identität der Welt oder eines Subjektes gezwängt werden darf. Der Komplexität moderner Verhältnisse wird insofern Rechnung getragen, als dass die Ausdifferenzierung verschiedener Rationalitäten und Handlungslogiken rationale Steuerung und komplexe Integration moderner Gesellschaften erst ermöglicht und nicht ohne nachhaltige Folgen rückgängig gemacht werden darf. Entsprechend hat die Ethik als eine Reflexionsform moderner Praxis ihre spezifisch moraltheoretische Kompetenz auf postkonventionellem Niveau und in Respektierung anderer Rationalitäten zu begründen. Kriterien moderner Vernunft sind demnach Diskursivität und Differenziertheit.

Angesichts der diagnostizierten Schwächungen praktischer Vernunft in der dezentrierten und kontingenten Praxis sind die Begründungsverfahren moderner Ethik nicht zufällig formal und offen. Gesucht wird nach einem spezifischen moral point of view, nach einer Rezentrierung des Ethischen, in welcher die Menschen als Subjekte der Verantwortung und des Sollens in den Blick kommen. Eine solche formale Zentrierung macht weder die pluralen Lebensformen noch die differenzierten Systemlogiken rückgängig, sie behauptet lediglich eine Vorordnung der ethischen Rationalität vor den anderen Rationalitätsformen. Die Evidenz einer solchen Vorordnung liegt letztlich in der Auszeichnung einer bestimmten (diskursiven) Praxis begründet, in der Normen und Regeln zustimmungsfähig sind. In Anlehnung etwa an die Diskursethik liesse sich als Moralprinzip formulieren, dass Normen nur dann als moralisch gerechtfertigt gelten können, wenn die Folgen und Nebenwirkungen von allen Beteiligten zwanglos akzeptiert werden können.

Unterschiedlich beantworten Loretan und Hausmanninger die Frage, wie die formelle ethische Rationalität zu den jeweiligen ausdifferenzierten Rationalitätsformen vermittelt werden kann. Während Loretan in Anlehnung an Habermas’ Diskursethik eine bestimmte verständigungsorientierte Prozedur der Willensbildung formal als vernünftig auszeichnet, verzichtet er darauf, in realen Anwendungsdiskursen wie der Medienethik die Kompetenz eines wissenschaftlichen Experten zu beanspruchen. Er macht damit den Platz für die Betroffenen frei, in eigener Regie Antworten auf moralisch-praktische Fragen zu finden. An diesen Anwendungsdiskursen kann sich der philosophische Ethiker als betroffener Zeitgenosse zwar durchaus beteiligen. Im Gegensatz zu den empirischen Medienwissenschaften, die mit entsprechenden Forschungen über ein spezifisches Expertenwissen verfügen, wird sich der philosophische Ethiker eher in der Rolle als Intellektueller zu materiellen Fragen der Medienethik äussern. Der philosophische Ethiker kann seine Beratungskompetenz steigern, wenn er in seinen Stellungnahmen zu strittigen Fragen empirische Forschungsergebnisse konsultiert und sich im interdisziplinären Gespräch vor allem mit den Kommunikationswissenschaften über die Eigenlogik des Sachbereichs Medien kundig macht.

Hausmanninger gibt sich mit der bescheidenen Rolle des Diskursethikers, der sich nur in der Rolle des Intellektuellen an Anwendungsdiskursen beteiligt, nicht zufrieden. In eigener Regie entwirft er materiale Grundlinien einer Medienethik. Ähnlich wie Habermas in der Diskursethik begründet er ein formales Moralprinzip, das er aus den Möglichkeitsbedingungen von Vernunft und Freiheit rekonstruiert. Aus dem formalen Moralprinzip dürfen nun allerdings nicht direkt materiale Normen für den Medienbereich deduziert werden, weil sonst dessen spezifische Systemrationalität aufgehoben würde. Um die Vorordnung ethischer Rationalität zu garantieren rekonstruiert Hausmanninger notwendige, anthropologische Bestimmungen. Aus ihnen entwickelt er Zielnormen, die im Hinblick auf Strukturen, Personen und Inhalte entfaltet werden. Sie zentrieren sich um Maximen wie Freiheit, Gerechtigkeit, Partizipation und Selbstvervollkommnung. Es ist das Verdienst Hausmanningers, sein stark prinzipiengeleitetes Denken nuanciert bis zu detaillierten Fragen wie der Regelung des Jugendschutzes durchbuchstabiert zu haben. In der europäischen Diskussion hat er damit das derzeit wohl ausgeführteste Konzept einer Medienethik vorgelegt. Kritisch, aber offen soll angefragt werden, ob und wie die Logik seines philosophischen Traktates sich in der Praxis einsetzen lässt.

 


Filipovic, Alexander (2003): Niklas Luhmann ernst nehmen? (Un-)Möglichkeiten einer ironischen Ethik öffentlicher Kommunikation. In: Medienheft, Februar 2003, Zürich: http://www.medienheft.ch/kritik/bibliothek/NM_FilipovicAlexander.pdf 

Loretan, Matthias (2003): Diskursethisches Programm zur kognitiven Begründung der Medienethik. In: Medienheft, Februar 2003, Zürich:
http://www.medienheft.ch/kritik/bibliothek/NM_LoretanMatthias.pdf 

Hausmanninger, Thomas (2003): Postsubstanzialistische Subjekte und Universalisierbarkeit. Grundlegungsfragen einer Medienethik. In: Medienheft, Februar 2003, Zürich.
http://www.medienheft.ch/kritik/bibliothek/NM_HausmanningerThomas.pdf 

 

Literatur:

Die noch nicht publizierten Ergebnisse der Münchner Tagung werden im Mai 2003 veröffentlicht:

Debatin, Bernhard / Funiok, Rüdiger (Hrsg.): Kommunikations- und Medienethik. Grundlagen - Ansätze - Anwendungen. Konstanz: UVK 2003.

Eine Kurzfassung des Beitrages von Thomas Hausmanninger ist erschienen in: Publizistik 3/2002:

Hausmanninger, Thomas (2002): Grundlegungsfragen der Medienethik: Für die Rückgewinnung der Ethik durch die Kommunikationswissenschaft. In: Publizistik, 3/2002, S. 280-295.

Den Beitrag von Matthias Loretan zur diskurstheoretischen Begründung der Medienethik publizierte die internationale Zeitschrift für Kommunikation in Religion, Kirche und Gesellschaft: Communicatio Socialis 3/2002:

Loretan, Matthias (2002): Diskursethisches Programm zur kognitiven Begründung der Medienethik. Von der zeitdiagnostischen Qualität der Medienethik und ihrem Beitrag zur Sensibilisierung kommunikativer Kompetenz. In: Communicatio Socialis 3/2002, S. 265-297.

 

Weiterführende Literatur:

Baum, Achim / Scholl, Armin (2000): Wahrheit und Wirklichkeit. Was kann Journalismusforschung zur journalistischen Forschung beitragen? Ethik im konstruktivistischen und diskursethischen Verständnis. In: Schicha, Christian / Brosda, Carsten (Hrsg.): Medienethik zwischen Theorie und Praxis. Normen für die Kommunikationsgesellschaft. Münster, S. 90-108.

Lesch, Walter (2002): Rekonstruktive Ethik und radikale Hermeneutik. Grundlagen ethischer Theorie und Praxis. In: Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie, Heft 1.

Weischenberg, Siegfried / Scholl, Armin (1995): Konstruktivismus und Ethik im Journalismus. In: Rusch, Gerhard / Schmidt, Siegfried J. (Hrsg.): Konstruktivismus und Ethik. Frankfurt, S. 214-240.

 

Link:

Netzwerk Medienethik: http://www.gep.de/medienethik/netzeth1.htm 

Vom 20. bis 21. Februar findet in München die Tagung statt: "Medienethik in der Aus- und Fortbildung von Medienberufen". Die Veranstaltung wird organisiert vom Netzwerk Medienethik und der DGPuK, Fachgruppe Kommunikations- und Medienethik.


 
 

Herausgeber: Katholischer Mediendienst Charles Martig | Reformierte Medien Urs Meier
Impressum: Judith Arnold, Redaktion Medienheft, Badenerstrasse 69, 8026 Zürich
Website © Medienheft: www.medienheft.ch