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17.10.2008
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Widmer-Schlumpf kritisiert Wirtschaftsberichterstattung


(Arena/ja) In der politischen Diskussionssendung „Arena“ vom 17. Oktober 2008 kritisierte Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf die mangelnde Recherche der Medien im Zusammenhang mit der Finanzkrise. Die Zahlen des dritten Quartals der UBS-Bilanz lagen offen, und laut Bundesrätin Widmer-Schlumpf wäre es die Aufgabe der Medien gewesen, die Zahlen zu interpretieren, statt nach der Medienorientierung vom 2. Oktober die optimistische Kommunikation der UBS zu übernehmen. So hätte man aus den Zahlen herauslesen können, dass die positive Bilanz rein buchhalterische Ursachen gehabt hätten. „Wenn man die Bilanz ganz genau angeschaut hätte und die Entwicklung, dann hätte man bereits dann schon gesehen, dass Schwierigkeiten im Liquiditätsbereich bestehen“, so Widmer-Schlumpf weiter. Die Arena-Sendung vom 17. Oktober thematisierte das Hilfspaket von 68 Milliarden Franken, das der Bund diese Woche der UBS zugesprochen hat. Bundesrätin Widmer-Schlumpf, die derzeit das Justiz- und das Finanzdepartement führt, trat in Vertretung von Finanzminister Merz auf, der nach einem Herz-Kreislaufkollaps krank geschrieben ist.


 
 

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