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07.09.2004
00:00 Von: Gürtler, Carole

Macht und Ohnmacht
Medien in Kosovo

Medien können Demokratisierungsprozesse nachhaltig beeinflussen. Sie können aber auch das Gegenteil bewirken und Hass schüren. Im Kosovo ist die Situation auch nach fünfjähriger Medienarbeit desolat. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind katastrophal, ein Mediengesetz fehlt und der so genannte "öffentlich-rechtliche" Sender RTK wird von den Minderheiten nicht akzeptiert.


Von Carole Gürtler

Etwas mehr als ein halbes Jahr ist es her, dass falsche Medienberichte in Kosov@* zu gewalttätigen Ausschreitungen seitens der Albaner gegen die serbische Minderheit, aber auch gegen Roma geführt haben. Rund 51'000 Menschen waren in diese Unruhen involviert, neunzehn Männer, Frauen und Kinder verloren dabei ihr Leben; gegen 800 Privathäuser, in welchen Serben und Roma lebten, sowie rund dreissig serbisch-orthodoxe Sakralbauten wurden zerstört. Die Eskalation dauerte zwei Tage. Sie endete ebenso rasch, wie sie begonnen hatte, hinterliess aber anhaltende Ernüchterung und Perspektivlosigkeit auf allen Seiten.

 

Tragisches Ereignis schürte alten Hass

Der Gewalt vorangegangen war ein tragisches Ereignis: Drei albanische Kinder waren Mitte März 2004 in der Ibar ertunken. Es hiess sofort, sie seien von Serben mit Hunden in den Fluss getrieben worden. Radio und Fernsehen RTK, von der internationalen Gemeinschaft zum öffentlich-rechtlichen Sender erklärt und finanziert, verbreitete als Erster diese Nachricht, ohne sie auf Richtigkeit zu prüfen oder mögliche Konsequenzen der Berichterstattung abzuwägen. RTK berief sich auf die Aussagen von Halit Berani, einem bekannten und bei der internationalen Gemeinschaft äusserst umstrittenen Menschenrechtsaktivisten aus Mitrovica. Während Sprecher der internationalen Gemeinschaft, die vor einer Ethnisierung der Ereignisse und einer Vorverurteilung warnten, bei RTK nicht zu Wort kamen, wurde ein Interview mit Berani mehrmals wiederholt, wonach er "serbische Banditen" und "serbische Chetnik-Horden" mit ihren Hunden für den Tod der Kinder verantwortlich machte. Berani scheint diese Geschichte auch dem überlebenden Kind Fitim Veseli in den Mund gelegt zu haben, übernahm der 13-Jährige doch anfänglich in den RTK-Interviews diese Version. RTK lud Halit Berani als "neutralen, objektiven und respektierten Menschenrechtsaktivisten" zu weiteren Gesprächen ins Studio ein, obwohl ihn die Polizei der UNMIK ("United Nations Interim Administration Mission in Kosovo") als äusserst oberflächlich und unsorgfältig im Umgang mit Tatsachen bezeichnete und festhielt, dass er nur darauf aus sei, jegliches vermutete Fehlverhalten von Serben zu denunzieren (siehe Bericht des TMC).

Andere Fernsehstationen brachten keine Interviews mit Halit Berani, übernahmen aber die Meldungen von RTK, ohne eigene Recherchen zu betreiben. "Die Medien haben den Zwischenfall nicht auf unparteiische Weise dargestellt, sondern den Schluss gezogen, dass der Tod der Knaben auf einen ethnisch motivierten Angriff zurückzuführen sei", so Miklos Haraszti, Medienvertreter der "Organization for Security and Co-operation in Europe" (OSCE). Die Schuldzuweisung stellte sich später als falsch heraus; tatsächlich hatte es sich um einen Unfall gehalten, woran keine weiteren Personen beteiligt waren.

 

Ausgewogene Berichterstattung dank Zusammenarbeit

Nur vereinzelte Medien hatten versucht, durch ihre Berichterstattung die aufgebrachten Massen zu beruhigen. Nur wenige Medien hatten selbst recherchiert und ausgewogen berichtet. Es zeigte sich in diesen Tagen, dass es vor allem Minderheitenmedien oder albanischsprachige Medien mit Minderheitenprogrammen waren, die professionelle Berichterstattung leisteten. So wurde beispielsweise Radio Contact Plus, der serbischsprachige Sender im Norden der geteilten Stadt Mitrovicë/Mitrovica, von Vertretern der OSCE für seine ausgewogene Berichterstattung ausdrücklich gelobt und Omer Karabeg, Redaktor bei Radio Free Europe, rief persönlich an, um den Journalistinnen und Journalisten von Radio Contact Plus zu ihrer professionellen Arbeit zu gratulieren. Auch die Berichterstattung von Radio Vicianum, einem albanischsprachigen Sender mit türkischem Minderheitenprogramm in Vucitrn/Vushtri, wurde als informativ und objektiv bezeichnet. Dank der korrekten Berichterstattung des Senders hätten sie, so der in der Region lebende Ashkali, rechtzeitig flüchten und somit ihr Leben retten können. 75 Häuser wurden zerstört.

Dass es gerade Minderheitenmedien oder Minderheitenprogramme albanischsprachiger Stationen waren, die nicht dem Reiz einer hetzerischen Berichterstattung erlagen, zeigt, dass Berichterstattung in Kosov@ weiterhin mehr von ethnischen als von professionellen Kategorien bestimmt wird. Einzig die wenigen Radiostationen, die bereits mehrere Jahre über ethnische Grenzen hinweg zusammenarbeiten, haben gelernt, andere Ansichten zu respektieren und Meinungsvielfalt als Teil eines demokratischen (Selbst)-Verständnisses und als wichtiges Element beim Aufbau interethnischer Toleranz zu akzeptieren.

 

Patriotische Medienpropaganda

Die wenigen löblichen Ausnahmen konnten nicht verhindern, dass die Ereignisse im März einen langen Schatten auf die lokale Medienlandschaft geworfen haben. Als prominente Akteure der Zivilgesellschaft tragen Medien grosse Verantwortung - und haben grösstenteils kläglich versagt. Schon bald nach den Unruhen wurde von unbefangenen Beobachtern massiv Kritik an den lokalen Akteuren geäussert. Auch die albanischsprachigen Medien, denen eine Hauptschuld an der Eskalation zugesprochen wird, wurden nicht verschont. Vor allem RTK wurde vorgeworfen, durch seine hetzerische und falsche Berichterstattung wesentlich zur Eskalation beigetragen zu haben.

Robert Gillette, im Namen der Internationalen Gemeinschaft als "Temporary Media Commissioner" (TMC) in Kosov@ tätig, sprach von einer "explosiven Atmosphäre patriotischer Hysterie", welche RTK evoziert habe. RTK wird von fast 70 Prozent der Bevölkerung empfangen und sollte gemäss der Internationalen Gemeinschaft als "öffentlich-rechtliche" Fernsehanstalt funktionieren. De facto ist der Sender aber ein kosov@-albanisches Staatsfernsehen. RTK-Programme für Minderheiten finden wenig Beachtung, da die Minderheiten den Sender nicht als eigenes Medium akzeptieren. Aber auch andere Medien wurden zur Rechenschaft gezogen: So hätten laut Robert Gillette auch die beiden albanischsprachigen, privaten Fernsehstationen RTV21 und KTV gegen professionelle Bestimmungen verstossen.

Miklos Haraszti, Medienverantwortlicher der OSCE, schrieb in seinem Bericht: "Ohne die leichtsinnige und sensationslüsterne Berichterstattung der Medien (…) hätten die Ereignisse eine andere Richtung nehmen können. Sie hätten weniger brutal sein können, ja vielleicht gar nicht stattfinden müssen." Einzig einige Printmedien sowie Radiostationen hätten eine differenziertere Berichterstattung geleistet. Der OSCE-Bericht über die Rolle der Medien während der Märzereignisse schliesst mit sechzehn Empfehlungen ab, wie die offensichtlichen Defizite der Medien verbessert und solche Situationen in Zukunft vermieden werden können. Die Empfehlungen beinhalten eine Stärkung des RTK-Managements und der Redaktion, mehr Training und Ausbildung für Journalistinnen und Journalisten und ein wirksames Mediengesetz.

 

Gängelband und Eingriffe…

Es gehört wohl zum Wesen der Kritik, dass sie leider allzu oft zurückgewiesen wird, so auch in diesem Fall. Sprecher der KFOR haben jedes Versagen von sich gewiesen, UNMIK-Vertreter zumindest einige Fehler zugegeben und die kosov@-albanischen Politiker haben nur aufgrund beträchtlichen internationalen Drucks Fehler eingestanden und Wiederaufbaupläne verkündet. Und die Medien? Keine der Empfehlungen wurde bisher umgesetzt, keine inhaltlichen Veränderungen vorgenommen. Statt sich dem Versagen selbstkritisch zu stellen, streiten Vertreter der lokalen Medien ihre Verantwortung ab. Die Kritik wird als ungerecht empfunden. So akzeptiert Baton Haxhiu, Executive Director des Journalistenverbandes "Association of Professional Journalists of Kosova" (AGPK) zwar die in den Berichten geäusserte Kritik und gibt Fehler sowie teilweise unprofessionelles Arbeiten zu. Er weist aber gegenüber der OSCE die strenge Verurteilung der Medien zurück und gibt der internationalen Gemeinschaft die Schuld an den Ausschreitungen und am Versagen der Medien: "Unsere professionellen Mängel sind nicht zuletzt das Resultat der fehlenden Professionalität von OSZE, US Aid und der ganzen NGO-Mafia, die uns in den letzten Jahren unterstützt und ausgebildet hat" (vgl. NZZ vom 23.07.2004).

Die fehlende Selbstkritik und Selbstkontrolle der Medien hat bisher einzig dazu geführt, dass die Internationale Gemeinschaft (UNMIK) verstärkt Kontrolle ausübt und im Rahmen ihrer Untersuchungen über die März-Ereignisse bei verschiedenen Medien Zugriff zu Material und Quellen verlangt hat. Dies trägt jedoch nicht zu einer Verbesserung der Situation bei, sondern stellt vielmehr einen Angriff auf die Medienfreiheit und das Recht auf Quellenschutz dar.

 

….statt Selbstkritik und Selbstkontrolle

"Eine selbstkritische öffentliche Überprüfung der Rolle, welche die Medien bei den Pogromen spielten, hat bisher kaum stattgefunden", schreibt Andreas Ernst in der Basler Zeitung (31.07.2004) und zitiert Astrit Salihu, Vize-Direktor von RTK, mit den Worten: "Unsere professionellen Mängel sind nicht zuletzt das Resultat der fehlenden Professionalität von OSZE, US Aid und der ganzen NGO-Mafia, die uns in den letzten Jahren unterstützt und ausgebildet hat (…). Man hat in uns den Sündenbock für die Märzereignisse gefunden und will uns ans Gängelband nehmen, von dem man uns eben erst losgelassen hat." Die offensichtliche Selbstgefälligkeit, die in der albanischsprachigen Medienszene Kosov@s vorherrscht, war auch Thema einer von der OSCE organisierten Geberkonferenz im Mai 2004. Viele Medienschaffende, so die Erfahrungen der Konferenzteilnehmer, würden sich fälschlicherweise für genügend professionell und ausgebildet halten und weitere Ausbildungen oder Trainings als unnötig erachten.

Sicherlich können die Medien nicht allein für die Ausschreitungen im März verantwortlich gemacht werden. Dies wäre zu einfach und würde ihnen weitaus mehr Macht und Einfluss einräumen, als sie tatsächlich haben. Die Berichte belegen aber die Verantwortung, die Medien mit ihrer Berichterstattung tragen. Medienunterstützung und Medientraining bleiben somit wichtig in einer Gesellschaft, die Minderheiten als Bedrohung versteht und es (noch) nicht zulassen kann, dass man sich breit informiert, auswählt, reflektiert, abwägt und andere Meinungen zulässt.

 

Mediatisierung in der Krise

Statt zwischen lokalen Medien und internationalen Organisationen die Schuld hin und her zu schieben und sich aus der eigenen Verantwortung stehlen zu wollen, wären eine Aufarbeitung des Geschehenen und entschiedenes Handeln angesagt. Mit Medien, die ihre ethnischen Grenzen nicht sprengen wollen oder können, wird weder Demokratie noch Versöhnung zu machen sein. Es müssen Strukturen geschaffen werden, die professionelles und unabhängiges Medienschaffen erlauben. Zudem muss endlich eine Mediengesetzgebung in Kraft treten, deren Umsetzung seit mehr als zwei Jahren blockiert wird. Journalistische Verbände müssen gestärkt werden. Auch braucht es ein ökonomisches Umfeld, das privaten (Minderheiten-)Medien ein Überleben ermöglicht. Bis jetzt sind diese von internationalen Geldgebern abhängig. Eine Verbesserung der Situation ist angesichts der desolaten wirtschaftlichen Lage in Kosov@ aber nicht in Sicht. Und selbst ein gut entwickelter Markt und steigende Werbeeinnahmen wären nicht in der Lage, eine solche Vielzahl von Medien zu tragen, wie sie heute in Kosov@ besteht.

 

Rechtsstaatlichkeit und Minderheitenschutz als Aufgabe

Bei einer Bevölkerung von rund zwei Millionen Einwohnern zählt man heute in Kosov@ drei nationale und einige lokale Fernsehstationen, zwei landesweite und mehr als hundert regionale Radiostationen sowie fünf Tageszeitungen, ein halbes Dutzend Wochenblätter und unzählige Internetcafés. Vergleicht man diese Situation mit der Lage gleich nach der Nato-Intervention 1999, so hat sich die Vielzahl an Medienangeboten seither vervielfacht. Leider ist die Vielzahl kein Zeichen für Vielfalt und damit kein Ausdruck für demokratische Verhältnisse. Selbst im harten Konkurrenzkampf untereinander überwiegen der inhaltliche Konsens und die nationale Orientierung dieser Medien. Meinungsvielfalt sucht man ebenso vergebens wie eine professionelle Berichterstattung über Minderheiten.

Um interethnische Toleranz, demokratisches Bewusstsein und journalistisches Know-how zu stärken, muss weiterhin mit den wenigen Medien und Medienschaffenden gearbeitet werden, die seit Jahren beweisen, dass sie Professionalität wichtiger nehmen als Nationalität und dass sie Rechtsstaatlichkeit und Minderheitenschutz als ihre Aufgabe verstehen.

 

Interethnische Zusammenarbeit

Eines der interessantesten Medien-Projekte in Kosov@ ist derzeit CerpiK (Cross-ethnic Radio Programming in Kosovo), die Zusammenarbeit elf lokaler Radiostationen in albanischer, serbischer und türkischer Sprache, zustande gekommen auf Initiative der medienhilfe*. Zusammen decken die beteiligten Stationen rund 90 Prozent des Kosov@ ab. Sie setzen sich in ihren Programmen für Friedensbildung, Demokratie und Minderheitenrechte ein. Gemeinsam produzieren sie wöchentlich ein 30-minütiges Radiomagazin, das übersetzt und auf allen beteiligten CerpiK-Stationen gesendet wird. Diese haben sich dazu verpflichtet, ausgewogen zu berichten. Ansichten, Meinungen und Themen der türkischen oder serbischen Minderheit werden ebenso berücksichtigt wie diejenigen der albanischen Mehrheit.

Ziel von CerpiK ist es einerseits, einen regelmässigen Austausch zwischen Journalistinnen und Journalisten unterschiedlichen ethnischen Hintergrunds zu fördern, andererseits aber auch Ansichten und Sprache "der Anderen" zu senden. Vor allem bei ethnisch definierten Radiostationen, wie sie in Kosov@ existieren, ist das keine Selbstverständlichkeit. Ein Projekt wie CerpiK erfordert somit nicht nur Sensibilität, sondern auch viel Hartnäckigkeit und Mut der Medienschaffenden, da sie immer wieder vor verschlossenen Türen stehen oder unter Drohungen zu leiden haben.

 

Carole Gürtler ist Mitarbeiterin der medienhilfe und verantwortlich für die Projekte in Kosov@.

Die medienhilfe ist eine gemeinnützige und steuerbefreite Organisation mit Sitz in Zürich. Gegründet 1992 von Medienschaffenden unterstützt sie unabhängige Medien und professionelles Medienschaffen in Osteuropa. Die Programme werden von der Schweizer Regierung sowie von internationalen Stiftungen finanziert (vgl. http://www.medienhilfe.ch, info @ medienhilfe.ch).

*Kosov@: international "Kosovo", serbisch "Kosovo i Methojia" und albanisch "Kosova" - die Verwendung der Begriffe ist Teil des politischen Kampfes; um der Stellungnahme für oder gegen eine Eigenstaatlichkeit des Gebietes zu entgehen, verwendet die medienhilfe das "a" im "o" und daher die Bezeichnung Kosov@.

 

Literatur:

Ernst, Andreas (2004): Noch wenig wirksame Medienhilfe in Kosovo. Mühsame Modernisierung in einer konfliktreichen Zone. In: Neue Zürcher Zeitung vom 23.07.2004.

Ernst, Andreas (2004): Die internationale Medienhilfe im Kosovo hat versagt. In: Basler Zeitung vom 31.07.2004.

Temporary Media Commissioner (OSCE/TMC) (2004): Findings and Recommendations with regard to RTK, KTV and TV 21. Bericht vom 26.04.2004:
http://www.medienhilfe.ch/News/2004/Kos/OSCE2765_en.pdf 

Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE) (2004): The Role of the Media in the March 2004 Events in Kosovo. OSCE-Report von Miklós Haraszti vom 26.04.2004:
http://www.medienhilfe.ch/News/2004/Kos/OSCE2695_en.pdf 

On the Trail of a Report by the Temporary Media Commissioner in Kosov@: Abuse of Cinema Verite in TV Journalism. In: Media Online vom 01.06.2004:
http://www.medienhilfe.ch/News/2004/Kos/MO10642.pdf 

International Crisis Group (ICG): Collapse in Kosovo. ICG Europe Report No 155 vom 22.04.2004:
http://www.icg.org//library/documents/europe/balkans/155_collapse_in_kosovo_revised.pdf

 

Links:

Association of Independent Electronic Media (ANEM):
http://www.anem.org.yu 

International Crisis Group (ICG):
http://www.crisisweb.org/home/index.cfm 

The Kosovo Force (KFOR):
http://www.nato.int/kfor/welcome.html 

medienhilfe:
http://www.medienhilfe.ch 

Organization for Security and Co-operation in Europe (OSCE) in Kosovo:
http://www.osce.org/kosovo/ 

Temporary Media Commissioner (TMC):
http://www.osce.org/kosovo/bodies/tmc/ 

United Nations Interim Administration Mission in Kosovo (UNMIK):
http://www.unmikonline.org 

United States Agency for International Development in Kosovo (US Aid):
http://www.usaid.gov/missions/kosovo/

 

Medien im Kosovo:

KTV KOHAVISION: http://www.koha.net 

Radio Free Europe: http://www.rferl.org 

RTK: http://www.rtklive.com/site/index.php 

RTV21: http://www.radio21.net


 
 

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