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12.12.2006
00:00 Von: Durrer, Hans

Happy Slapping
Oder ist nur wirklich, was dokumentiert ist?

Happy Slapping ist eine neue Form der Gewalt, die mit dem Medium Handy direkt verbunden ist. Gewalt wird nicht nur ausgeübt, sondern mittels Handy-Video und -Fotografie auch dokumentiert. Genau genommen wird die Gewalt zu diesem Zweck erst ausgeübt. Damit ist das Medium nicht mehr nur Grundlage für die Dokumentation, sondern auch Ausgangsbasis und fester Bestandteil der Aggressivität.


Von Hans Durrer

Von "Happy Slapping" berichteten die Print-Medien erstmals im Januar 2005 (vgl. Shaw 2005). Es bezeichnet einen Vorgang, bei dem jemand zusammengeschlagen wird, was die Täter mit einem Video-Handy aufzeichnen und dann über Handy oder Internet weiter verbreiten. Seinen Anfang nahm dieses Phänomen offenbar im Jahre 2004 in England, mittlerweile sind auch Fälle aus Deutschland und der Schweiz (zuletzt im November in Zürich) bekannt geworden; auch in Argentinien wurde im November erstmals über einen Fall in Mendoza berichtet, wo allerdings - und falsch - von "bullying" die Rede war (vgl. Piquer 2006). Am 13. Juni 2006 berichtete "Spiegel online":

"Die jugendlichen Täter verkörpern schon äusserlich meist den Stereotyp eines Ghetto-Jugendlichen. Ihre Uniform: Blusonjacken von Markenherstellern, die ihr Kreuz breiter erscheinen lassen, taillierte Jeans im Karottenschnitt, teure Sportschuhe und neuerdings schneeweisse Leder-Espandrillos. Ihre Sprache: Ein Slang aus Deutsch-arabisch-türkisch. Deutsche sind dabei eher die Mitläufer.

Ausgestattet mit ihren Handy-Kameras ziehen sie durch die Strassen auf der Suche nach immer neuen Motiven: Ein Angetrunkener, dem man mit einem schweren Tritt ins Gesicht die Nase zertrümmert, ein Strassenkampf, bei dem sechs Jugendliche einen am Boden Liegenden in sämtliche Körperteile treten, ein Mädchen das vor laufender Kamera geschlagen und verbal erniedrigt wird, Pornographie und Tierquälereien - es gibt keine Grenzen in der Darstellung menschlichen und tierischen Leidens. All das haben Berliner Jugendliche ihren Betreuern - Sozialarbeitern oder Leitern von Jugendzentren - gezeigt."

Die Fragen, die sich hier aus einer Medienperspektive stellen, sind u.a. diese:

- Handelt es sich bei "Happy-Slapping" wirklich um ein weit verbreitetes Phänomen oder ist es nicht eher ein Medien-Hype?

- Gibt es diese Art von Gewalt nur, weil es Internet und Video-Handys gibt?

 

Inszenierung oder Dokumentation?

Der Medien- und Kulturforscher Graham Barnfield von der University of East London glaubt nicht, dass es sich bei "Happy Slapping" um mehr als Einzelfälle handelt: "Tracking down footage on the web yields less than one might expect: the relatively low number of hits translates into even fewer videos. Online, at least, happy slaps are swamped by morgue scenes and homemade porn." (Barnfield 2005) "Happy Slapping" ist im Übrigen ein vollkommen unsinniger und irreführender Ausdruck, der besser nicht verwendet, sondern durch "Brutal Slapping" ersetzt werden sollte, da ja die Art des "Slapping" und nicht die vermeintliche Gemütsverfassung des Täters (von Täterinnen hat man in diesem Zusammenhang bislang noch nicht gehört) bezeichnet werden sollte.

Nun mag die Präsenz solcher Gewalt-Videos im Internet zwar relativ gering sein, doch wie steht es mit den Aufnahmen, die gar nie online publiziert, sondern von Handy zu Handy weiterverbreitet werden? Um diese Frage beantworten zu können, bräuchte es, so Barnfield (2005), "a system of intercepting and quantifying video clips" - und ob das machbar und wünschbar wäre, ist fraglich. Zudem: die Häufigkeit, mit der solche Gewalt-Videos in Umlauf gebraucht werden, sagt noch nicht allzu viel aus, denn schliesslich gibt es Gewalt-Videos und Gewalt-Videos. Nicht wenige der Videos, die unter "Happy Slapping" laufen (und in der Tat zeigen, wie jemand vor der Kamera zusammengeschlagen wird), sind gestellt. es wird also nicht immer jemand ganz zufällig ausgewählt und angegriffen, sondern die Gewaltinszenierung geschieht manchmal auch mit Zustimmung der Beteiligten.

 

Die Macht des Mediums

"Ich denke nicht, dass durch 'Happy Slapping' neue Gewalt entsteht, sondern dass bestehende sichtbar gemacht wird", meint Barnfield (zitiert in Durrer 2005a). Nun beschreibt das zwar treffend, wie einige (ethisch gesinnte) Medienmenschen sich selber sehen mögen - als neutrale Berichterstatter dessen, was sie als reine Übermittler von Ereignissen vorgefunden haben. Doch mit der Wirklichkeit hat das wenig zu tun, denn ein Medienmensch (ganz speziell mit einer Kamera) verändert das Geschehen immer - nur schon deshalb, weil Menschen, sobald sie wissen, dass sie beobachtet werden, sich nun einmal anders verhalten, als wenn sie sich unbeobachtet fühlen; und das ganz besonders dann, wenn sie wissen, dass der Moment, an dem sie gerade teilhaben, dokumentiert und also gleichsam "für die Ewigkeit" festgehalten werden soll. In einer solchen Situation setzt man sich in Szene und bemüht sich, so vorteilhaft wie möglich rüber zu kommen - oder man versteckt sich.

Das Geschehen, das eine Kamera aufzeichnet, wird weit häufiger inszeniert, als gemeinhin angenommen; das gilt auch für dokumentarische Filme, denen wir in aller Regel zuschreiben, dass sie uns "die Wirklichkeit", also die Welt, wie sie Regisseur und Kamera vorgefunden haben, zeigen. Nur eben: die Regel ist, dass solche Filme, wie jeder andere Film auch, als Idee im Kopf eines Produzenten oder einer Redaktorin ihren Anfang nehmen, und es also nicht darum geht (wie der Begriff 'dokumentarisch' suggeriert), darzustellen, was sich zufällig der Kamera präsentiert, sondern darum, die vorgefertigten Bilder im Kopf des Regisseurs zu illustrieren (vgl. Lee 2003). Insofern besteht zwischen dem, was jemand mit einem Video-Handy oder mit einer Foto-Kamera aufzeichnet, kein Unterschied: Man versucht abzubilden, was man sich im Kopf vorstellt, das abgebildet werden soll.

Was jedoch beim brutalen "Slapping" anders und ganz wesentlich ist, ist dies: Hier will man beim Aufzeichnen der Gewalt nicht einfach den Anschein erwecken, es handle sich um gespielte Gewalt, hier will man wirkliche, echte Gewalt abbilden. Das erinnert an die "Snuff"-Filme, von denen man in den 80er Jahren zu hören bekommen hat, bei denen Menschen vor laufender Kamera umgebracht werden (obwohl man meist liest, dass bis jetzt noch niemand einen solchen Film gesehen hat, scheint es doch einen solchen Fall zu geben: den eines 30-jährigen Russen, der kinderpornographische Videos über das Internet vertrieb, in denen Kinder vor laufender Kamera zu Tode gefoltert wurden; vgl. Burke et al. 2000). Es erinnert aber auch an die Videos, die islamische Fundamentalisten ins Internet gestellt haben, bei denen man angeblich zusehen konnte, wie jemand "live" ermordet wurde.

 

Auf der Suche nach dem ultimativen Kick

Wieso gibt es dieses brutale "Slapping"? Liegt es daran, wie der Basler Professor Anton Hügli, Leiter des Forschungsprojektes "Jugend und Gewalt im Zusammenhang mit sozialökologischen Strukturen", sagt, dass neben dem Kick, den die Droge Aufmerksamkeit bietet, die heutige Jugend, die nicht zuletzt aufgrund der Allgegenwart der Medien schon alles gesehen zu haben glaubt, ständig neue "thrills" sucht? (vgl. Durrer 2005a). Möglich, doch weshalb kommt dann dieses brutale "Slapping" (bislang) so relativ selten vor? Auch andere "thrills" wie das "Bungy Jumping" und andere risikoreiche Handlungen scheinen keinem Massentrend zu entsprechen. Liegt es vielleicht daran, dass jeder Bildbetrachtung auch ein gewisser Voyeurismus innewohnt, und dass wir vor diesem zurückschrecken, weil ihm etwas Anstössiges anhaftet?

"Einen gerade eintretenden Tod festhalten und für alle Zeiten Bewahren - das können nur Kameras. Und Bilder aus dem Feld, die den Augenblick des Todes (oder den Moment unmittelbar davor) zeigen, gehören zu den berühmtesten und besonders häufig reproduzierten Kriegsfotos. Es besteht kein Zweifel an der Authentizität dessen, was sich auf dem Bild ereignet, das Eddie Adams im Februar 1968 aufgenommen hat: der Chef der südvietnamesischen Polizei, Brigadegeneral Nguyen Ngoc Loan, erschiesst auf einer Strasse in Saigon einen der Zugehörigkeit zum Vietcong verdächtigen Mann. Und doch ist dieses Foto gestellt - von General Loan selbst. Er führte den Gefangenen, dem die Hände hinter dem Rücken gefesselt waren, auf die Strasse, wo sich einige Journalisten versammelt hatten; er hätte ihn dort nicht kurzerhand exekutiert, wenn die Journalisten nicht anwesend gewesen wären und zugeschaut hätten. Loan stand neben seinem Gefangenen, so dass sein eigenes Profil und das Gesicht des Gefangenen für die Kameras hinter ihm sichtbar waren, während er aus kürzester Entfernung schoss. Adams' Bild zeigt den Augenblick, in dem die Kugel soeben abgefeuert worden ist; der tote Mann mit dem verzerrten Gesicht hat noch nicht zu fallen begonnen. Was indessen den Betrachter, wie diese spezielle Betrachterin angeht - nun, auch nach all den Jahren, seit dieses Bild gemacht wurde, kann man die Gesichter darauf lange ansehen und vermag doch das Rätselhafte - und Anstössige - solcher Komplizenschaft beim Zuschauen nicht zu ergründen." (Sontag 2005: 71f.)

Genau wie dieses Foto gibt es auch die brutalen "Slapping"-Videos nur, weil es Zuschauer für das gibt, was sich vor der Kamera abspielt: einmal diejenigen, welche die Aufnahmen machen, dann aber auch diejenigen, die das Aufgenommene später anschauen.

 

Das Leiden anderer betrachten

Als die Bilder von misshandelten irakischen Gefangenen im Gefängnis von Abu Ghraib in den Medien publik gemacht wurden, haben sich nicht wenige gefragt, ob denn den Menschen, die solche Bilder "schiessen", eigentlich jedes Schamgefühl abhanden gekommen sei? So notierte Susan Sonntag, dass man sich beim Anblick dieser Bilder frage, wie jemand grinsen könne angesichts des Leidens und der Erniedrigung anderer Menschen. "Erschreckend sei zudem, 'dass die Täter keinerlei Unrechtsbewusstsein hatten angesichts dessen, was die Bilder zeigen [...], ja dass sie dabei Spass hatten, denn die Bilder sollten ja in Umlauf gebracht und von vielen gesehen werden'." Die Tatsache, dass gemäss Zeugenaussagen einige militärische und zivile Geheimdienstleute offenbar ihre Namensschilder abgenommen hatten und auf Fragen von Militärpolizisten nach ihren Namen mit 'I'm Special Agent John Doe' oder 'I'm Special Agent in Charge James Bond' Auskunft gaben, weist allerdings auf ein durchaus intaktes Unrechtsbewusstsein hin - doch dass man bewusst Unrecht tun und daran Spass haben kann, macht das Verhalten eher noch schlimmer (vgl. Durrer 2005b).

Allenthalben kann man heutzutage hören, wir seien mit Bildern übersättigt und würden durch das ständige visuelle Bombardement abstumpfen. So hielt zum Beispiel Susan Sontag bereits 1977 fest: "Bilder lähmen, Bilder betäuben. Ein Ereignis, das wir durch Fotografien kennen, erlangt für uns zweifellos mehr Realität, als wenn wir diese Bilder nie gesehen hätten. [...] Aber je öfter man mit solchen Bildern konfrontiert wird, desto weniger real erscheint das betreffende Ereignis." (vgl. die Ausgabe 2006: 26)

So einleuchtend dieses Argument sein mag, beizustimmen ist ihm nicht. Sicher, viele haben sich an die Bilder von Hungersnöten und Krieg gewöhnt und finden nichts dabei, wenn sie solche Fernsehbilder, womöglich während des Abendessens, an sich vorbeiziehen lassen. Und trotzdem gibt es immer wieder Bilder, die uns erreichen, die uns aufwühlen, die in uns Abscheu, Widerstand und die Empfindung, das dürfe so nicht sein, auslösen. Das wissen auch die Militärs, und das wissen auch die Medien, weshalb wir denn auch viele Bilder überhaupt nie zu sehen bekommen. "A dead child's face is too strong an image for the international press", notierte Asne Seierstad (2004: 215) in ihrem Tagebuch aus Bagdad, "A Hundred and One Days" über ein Foto, das weder die norwegische Zeitung "Aftenposten" noch die "New York Review of Books", denen sie das Bild angeboten hatte, zu veröffentlichen bereit gewesen sind. Vorenthalten werden sie uns meist mit dem Hinweis auf den "guten Geschmack", wie Susan Sontag (2005: 81) in "Das Leiden anderer betrachten" schreibt. Darin revidiert sie u.a. auch ihre frühere These, wonach der Mensch abstumpfe, wenn er unablässig mit Bildern konfrontiert werde, die zeigen, was Menschen einander antun; denn die Gewöhnung an Bilder ist keine automatische, weil für solche Bilder andere Regeln gelten als für das wirkliche Leben: "Darstellungen der Kreuzigung werden für Gläubige, wenn sie wirklich gläubig sind, nicht banal. In noch stärkerem Masse gilt dies für manche Bühnendarstellungen." (Sontag 2005: 96) Und es gilt auch für das Betrachten von Bildern, die uns lieb und teuer sind und uns vielleicht unser ganzes Leben begleitet haben. Mit anderen Worten: Bilder oft gesehen zu haben, ruft nicht notwendigerweise nach neuen Bildern.

Die Tatsache, dass wir heutzutage trotz aller Zensur (die Selbstzensur der Massenmedien kann dabei nicht hoch genug veranschlagt werden) immer mehr Bilder zu sehen kriegen, hat nicht nur damit zu tun, dass uns Texte zu entziffern anstrengender erscheinen mag, als "Föteli aluege", es hat auch damit zu tun, dass in den Industriegesellschaften Kameras zu einer Selbstverständlichkeit geworden sind und heute nicht wenige ständig mit Bildaufnahmegeräten unterwegs sind. Es versteht sich: Wer solch ein Aufnahmegerät hat, der benutzt es auch. Man erinnert sich: Die ersten Bilder von den Attentaten auf die Passagiere der Londoner U-Bahn vom Juli 2005 stammten von Kamera-Handys.

 

Die Wirklichkeit des Bildes

"Seeing is believing", heisst es und meint: Ich glaube es erst, wenn ich es mit eigenen Augen gesehen habe. Angesichts der Tatsache, dass wir wissen, wie leicht man Bilder manipulieren kann, ist das einigermassen erstaunlich: Wir zweifeln erst dann an der Authentizität eines Bildes, wenn uns jemand beweist, dass die Aufnahme nicht authentisch ist. Glaubt man jedoch nur, was man mit eigenen Augen sieht, kriegt der Bildbeweis, einen enormen und vielfach übertriebenen Stellenwert (vgl. Durrer 2006: 89).

"Schau mal diese Bilder an! Alles, was du da siehst, ist echt", stellt man sich vor, wie die Person, die gerade mit dem Kamera-Handy das Zusammenschlagen einer jungen Frau aufgenommen hat, prahlen wird. Lebt man in einer wesentlich von Medien mitgeprägten Welt, dann hat man sich daran gewöhnt, dass etwas erst "real" ist (also medialen Wirklichkeitswert aufweist), wenn es von den Medien aufgenommen und unter die Leute gebracht worden ist. Anders gesagt: "real" (genauer: "medien-real") ist, was technisch verbreitet werden kann; in den Worten von Susan Sonntag: "Leben heisst fotografiert werden und Aufzeichnungen vom eigenen Leben zu besitzen" (zitiert in Durrer 2005a). Oder eben zu filmen oder gefilmt werden.

Das Entscheidende bei diesen brutalen Gewalt-Videos - also das, was diese Videos von anderen Gewaltinszenierungen unterscheidet - ist das Bilddokument; einerseits, weil ihm "Beweiskraft" eignet, und andrerseits, weil man nicht mehr nur vor der Glotze hockt und sich Sendungen wie "Big Brother" oder "Jackass" ansieht, bei denen das Öffentlichmachen persönlicher Demütigungen zum Standard-Repertoire gehört, sondern solche "Sendungen" gleich selber macht.

Um auf die beiden Ausgangsfragen zurückzukommen:

- Es scheint in der Tat, dass "Brutal Slapping" wesentlich "Media-Hype", ist, denn bislang sieht es so aus, dass es sich um Einzelfälle handelt. Und es wird vermutlich auch dabei bleiben, weil die Instinkte der überwiegenden Mehrheit (trotz der Fernseh-Vorbilder) intakt sind.

- Es ist anzunehmen, dass es ohne Internet und Handys diese Gewalt nicht geben würde. Denn das Zusammenschlagen um des Zusammenschlagens Willen ist nicht zu vergleichen mit dem Zusammenschlagen, bei dem entscheidend ist, dass man sich nachher mit "Beweisen" vor Leuten brüsten kann, die gar nicht dabei gewesen sind.

Susan Sontag (2006: 20) hat darauf hingewiesen, dass dem Fotografieren etwas Aggressives anhaftet und süchtig machen kann: "Wie Schusswaffen und Autos sind auch Kameras Wunsch-Maschinen, deren Benutzung süchtig macht", und gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die Menschen vielleicht eines Tages lernen "ihre Aggressionen häufiger mit der Kamera und seltener mit dem Gewehr abzureagieren". "Brutal-Slapping", so scheint es, verbindet die Aggressivität hinter der Kamera mit derjenigen vor der Kamera. Nur gut, dass das dabei hergestellte Bildmaterial auch Beweise für die Strafverfolger liefert.

 

Hans Durrer ist Publizist und schreibt vorwiegend über Fotografie und Medien.

 

Literatur:

Balci, Güner/ Reimann, Anna (2006): Verprügelt, vergewaltigt und gefilmt. Gewaltvideos auf dem Handy. In: Spiegel online, 13.06.2006:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,418236,00.html 

Barnfield, Graham (2005): Happy Slaps: fact and fiction. In: spiked-online, 28.04.2005.

Burke, Jason/ Gentleman, Amelia/ Willan, Philip (2000): British link to 'snuff' videos. In: The Observer, 01.10.2000.

Durrer, Hans (2005a): Wie Video-Handys Gewalt provozieren. In: Tagesanzeiger, 28.09.2005.

Durrer, Hans (2005b): Die Macht der Fotografie. In: www.morgenwelt.de, Februar 08.02.2005.

Durrer, Hans (2006): Ways of Perception: On Visual and Intercultural Communication. Bangkok: White Lotus Press.

Lee, Jeffrey (2003): Dog Days. New York.

Piquer, Paola (2006): Subieron a internet videos de violencia en un colegio local. In: UNO, 17.11.2006.

Seierstad, Asne (2004): A Hundred and One Days. London.

Shaw, Michael (2005): Bullies film fights by phone. In: The Times Educational Supplement, 21.01. 2005.

Sontag, Susan (2005): Das Leiden anderer betrachten. Frankfurt am Main.

Sontag, Susan (2006): Über Fotografie. Frankfurt am Main.


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