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17.03.2006
00:00 Von: Straub, Ingo

Medienerfahrungen und Männlichkeitskonstruktionen
Ergebnisse einer rekonstruktiven Jugendstudie

In Untersuchungen aus dem Bereich der Medien(sozialisations)forschung wird immer wieder auf die besondere Rolle der Peer-Group bezüglich ihres Einflusses auf das Medienhandeln verwiesen, ohne dabei jedoch das Phänomen Peer-Group differenziert zu betrachten. In einer rekonstruktiven Jugendstudie konnte herausgearbeitet werden, dass gerade auch die Einbindung in (geschlechtshomogen-männliche) jugendkulturelle Szenen Berücksichtigung finden muss, um Bedeutungszuschreibungen, die Jugendliche Medien gegenüber vornehmen, umfassend erklären zu können. In diesem Artikel wird der erwähnte Sachverhalt am Beispiel körperorientierter jugendkultureller Szenen dargestellt und dabei u.a. der Zusammenhang zwischen Bedeutungszuschreibungen gegenüber Medien und Männlichkeitskonstruktionen der Jugendlichen herausgearbeitet.


Von Ingo Straub

Bei Medien handelt es sich um technische Artefakte, die sich nicht nur durch vielfältige Handlungsmöglichkeiten, sondern auch durch eine prinzipielle Offenheit für Bedeutungszuschreibungen auszeichnen. Letzteres meint insbesondere, dass Medien von verschiedenen Anwenderinnen und Anwendern mit unterschiedlichen Möglichkeiten, aber auch Problemen in Verbindung gebracht werden, was als Grundlage für unterschiedliche Interpretationen dieser Artefakte dient. Dieses Postulat einer 'interpretativen Flexibilität' (vgl. Pinch/Bijker 1987: 27), demzufolge Technik generell und neue Medien im Besonderen nicht per se mit fest gefügten Bedeutungen versehen sind, bildet den Ausgangspunkt der hier angestellten Überlegungen. Indem Menschen beispielsweise gegenüber Medien und medialen Handlungsmöglichkeiten Bedeutungszuschreibungen vornehmen, entsteht ein Netz von Bedeutungen, das nach Marotzki eine spezifische 'Kultur' (vgl. Marotzki 2003: 6), im konkreten Fall: eine Medienpraxiskultur begründet. In meiner rekonstruktiven Jugendstudie, auf deren Ergebnisse ich im Folgenden selektiv eingehen werde, bin ich der Fragestellung nachgegangen, inwieweit männliche Jugendliche in geschlechtshomogenen jugendkulturellen Szenen Medien gegenüber Bedeutungszuschreibungen vornehmen und inwieweit sich damit spezifische Medienpraxiskulturen rekonstruieren lassen (1).

Diese Fragestellung und die daraus resultierende Zusammensetzung des Samples wurden insbesondere durch die Beobachtung motiviert, dass Medienerfahrungen in qualitativen Studien bisher zwar entlang der Untersuchungskategorien Bildungsmilieu und Geschlecht (vgl. z.B. Buchen/Straub 2006) oder Generation (vgl. z.B. Schäffer 2003) einer Betrachtung unterzogen wurden, die Einbindung in jugendkulturelle Szenen jedoch keine gesonderte Aufmerksamkeit erfuhr. Dies erstaunt umso mehr, als den Peer-Groups und jugendkulturellen Szenen zwar eine grosse Bedeutung als Sozialisationsinstanzen zugewiesen wird, dies allerdings in der Medien(sozialisations)forschung bislang nur einen äusserst vagen und vor allem undifferenzierten Niederschlag gefunden hat (weiterführend vgl. Straub 2005, 2006). Insofern stellt eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Themenbereich 'Peer-Group - jugendkulturelle Szenen - Medienerfahrungen' ein Desiderat für die empirische Medienforschung dar.

 

Methodisches Vorgehen

In meiner Studie habe ich mich ausschliesslich auf geschlechtshomogen-männliche jugendkulturelle Szenen konzentriert und - um eine möglichst grosse Bandbreite dieser Szenen abzubilden - Gruppendiskussionen mit jungen Männern aus Fussballvereinen, aus schwulen Jugendgruppen, aus einer Pfadfindergruppe sowie mit Jugendlichen eines Medientreffs und einer katholisch-marianischen Bewegung durchgeführt. Themen der Gruppendiskussionen stellten zum einen das Medienhandeln der Jugendlichen und zum anderen die Spezifika der jeweiligen jugendkulturellen Szene dar. Das Gruppendiskussionsverfahren bietet sich in diesem Zusammenhang als Erhebungsmethode vor allem deswegen an, weil dadurch Zugang zu den kollektiven Sinn- und Bedeutungsstrukturen spezifischer Medienerfahrungen der jungen Männer gefunden werden kann, die in der Regel in Form eines vorreflexiven, d.h. eines der Reflexion meist nicht zugänglichen Wissens, vorliegen. Die transkribierten Diskussionstexte werden hierfür einer detaillierten Analyse zugeführt, in der auf der Basis der Dokumentarischen Methode, die Frage nach dem Wie, d.h. "die Frage nach dem modus operandi, nach dem der Praxis zugrunde liegenden Habitus" (Bohnsack et al. 2001: 13) gestellt wird. Es geht also nicht darum, den textimmanenten (thematischen) Sinngehalt des Erzählten zu fassen (das 'Was' der Erzählungen), sondern die Regelhaftigkeit der Handlungspraxis der Akteure zur Explikation zu bringen, die sich jedoch der Perspektive der Akteure selbst meist entzieht. Im konkreten Fall wurde also der Frage nachgegangen, wie die jungen Männer ihr Handeln mit neuen Medien in den Gruppendiskussionen darstellen und inwiefern sich daraus Habitualisierungen im Medienumgang rekonstruieren lassen, die beispielsweise auf die Einbindung in eine bestimmte jugendkulturelle Szene zurückzuführen sind.

 

Zur Bewertung computervermittelter Kommunikationsmöglichkeiten

Die empirischen Analysen der Gruppendiskussionen, auf deren Ergebnisse ich an dieser Stelle nur kursorisch eingehen kann, haben gezeigt, dass insbesondere der Kommunikationsaspekt für die jungen Männer einen herausgehobenen Stellenwert besitzt und innerhalb der Gespräche breiten, ja sogar den überwiegenden Raum einnimmt. Dies wird beispielsweise daran deutlich, dass verschiedene Arten computervermittelter Kommunikation in allen Gruppen in unterschiedlicher Ausführlichkeit Gegenstand besonders engagierter und selbstläufiger Diskussionen waren. Dabei wurden sowohl synchrone als auch asynchrone Kommunikationsformen (Web-Chats, Instant Messaging, E-Mail) sowie in umfänglicher Weise die nicht-mediatisierte Form des Face-to-face-Gesprächs diskutiert. Gerade Letzteres spielte vor allem auch im Zusammenhang mit der Thematisierung von Begegnungen im Netz und der Pflege der daraus entstandenen Kontakte eine wesentliche Rolle. An der besonderen Relevanz, die dem Kommunikationsaspekt von den Jungen zugewiesen wird, und an der weitgehenden Marginalisierung bzw. Nichtthematisierung anderer Medienpraxen (2) zeigt sich ein Modus der "selektiven Einbindung [der Jugendlichen; I.S.] in die medientechnische Zeugumwelt" (Schäffer 2003: 321), was Schäffer als typisch für "weite Kreise jüngerer Kohorten" (ebd.) ansieht. Meine Ergebnisse bestätigen Schäffers Vermutung und lassen sogar eine Zuspitzung der These von der selektiven Einbindung bezogen auf die Jugendlichen meines Samples zu: Zwar besitzen bestimmte Arten computervermittelter Kommunikation (z.B. Instant Messaging, E-Mail) für die befragten jungen Männer eine gewisse Relevanz, jedoch werden vor allem anonyme Formen wie beispielsweise Web-Chats mit mehr oder weniger ausgeprägter Skepsis betrachtet. Die These, die sich aus der Gesamtbetrachtung der empirischen Analysen ergibt, lässt sich wie folgt formulieren: Bei der kritisch-skeptischen bis ablehnenden Orientierung gegenüber anonymen Formen computervermittelter Kommunikation, wie sie sich in allen Gruppendiskussionen rekonstruieren liess, handelt es sich um eine Typik männlicher Jugendlicher in jugendkulturellen Szenen.

Bezüglich der skeptisch-ablehnenden Bewertung anonymer Kommunikationsformen zeigen sich jedoch Ausdifferenzierungen entlang der jeweiligen jugendkulturellen Szene, in der sich die Jungen engagieren (3). So finden sich im Sample beispielsweise Gruppen, die sich gegenüber anonym-kommunikativem Medienhandeln abgrenzen, indem sie als (positiven) Gegenentwurf die gemeinschaftliche Beschäftigung in der jeweiligen Jugendgruppe betonen. Hierbei handelt es sich vor allem um die Gruppen junger Fussballer sowie um die christliche Jugendgruppe und die Pfadfindergruppe, die sich - im Gegensatz zu den Jungen aus dem Medientreff und aus den schwulen Jugendgruppen - vor allem durch eine aussen- und gemeinschaftsorientierte Kultur und durch eine (Rück-)Besinnung auf den Körper als für den Gruppenzusammenhang zentrales Konstrukt auszeichnen. Dieses Phänomen vollzieht sich offenbar angesichts einer immer weiter fortschreitenden Digitalisierung und Virtualisierung der Gesellschaft, "in der die Trennung zwischen echt und unecht, zwischen Schein und Sein, zwischen Künstlichkeit und Wirklichkeit immer fragwürdiger geworden ist" (Klein 2003: 37). Gerade wenn solche Grenzen nicht mehr gesichert erscheinen, "rückt der Körper und seine Präsenz als Garant des Echten, Fassbaren (wieder) in den Mittelpunkt" (ebd.). Die Kontrastierung von Digitalisierung/Virtualisierung auf der einen und von Betonung körperlich-sinnlicher Erfahrung in gemeinschaftlichen Zusammenhängen auf der anderen Seite lässt sich in den Diskussionen der stark aussen- und gemeinschaftsorientierten Gruppen anschaulich und in den verschiedensten Zusammenhängen rekonstruieren (4). Beispielhaft sei die starke Fokussierung der jungen Fussballer auf die Möglichkeit erwähnt, im Rahmen ihrer Fussballmannschaft einer agonal ausgerichteten, d.h. konkurrenz- und leistungsorientierten, Körper- und Bewegungspraxis nachgehen zu können. Über das Fussballspielen, das die Jungen als Gegenentwurf zu den im 'Innen' stattfindenden, z.T. medialen Beschäftigungen (Computerspielen, Fernsehschauen, Faulenzen, etc.) konstruieren, behaupten die jungen Männer die "Faktizität des sportlichen Geschehens" (Gebauer/Wulf 1998: 62) gegenüber den Anonymisierungs-, Entkörperlichungs- und Entsinnlichungstendenzen, die sie insbesondere in computervermittelten Kommunikationssituationen gegeben sehen. Dem drohenden Verlust von Primärerfahrungen wird deswegen die Sportpraxis mit der sich bietenden Möglichkeit entgegengesetzt, die Sinnlichkeit des eigenen Körpers, aber auch diejenige fremder Körper (wieder) zu erfahren.

 

Medien - Szenen - Männlichkeit

In den Diskussionen mit den Gruppen junger Fussballer, Pfadfinder und christlich engagierten Jungen spielen die Konstrukte 'Körper', 'Bewegung' und 'körperliche Aktivität' nicht nur im Zusammenhang mit der Thematisierung anonymer Kommunikationsmedien eine zentrale Rolle, sondern auch im Hinblick auf die Konstruktion von Geschlechtszugehörigkeit, genauer: von hegemonialer Männlichkeit. Diese gilt nach Connell als die Verkörperung der gegenwärtig in der Gesellschaft angesehensten Form von Männlichkeit, die sich zum einen gegenüber Weiblichkeiten und zum anderen gegenüber anderen Männlichkeitsformen, wie z.B. schwulen Männlichkeiten, abgrenzt (vgl. Connell 2000). Distinktionsbemühungen gegenüber Frauen finden sich in den Gruppendiskussionen vor allem in Form von Hinweisen auf eine schwächere, weibliche Körperkonstitution: Zum einen gilt sie als Hinderungsgrund für die Teilnahme von Mädchen an anstrengenden Zeltlageraktivitäten, zum anderen steht sie beispielsweise ungehemmtem Fussballspielen beim koedukativen Schulsport entgegen. Demgegenüber erscheint der männliche Körper geradezu in gleissendem (positiv eingefärbtem) Licht: Er ist stark, muskulös, aktiv, abgehärtet, unverwüstlich, verletzend, grob, leidensfähig und raumgreifend. Über das Konstrukt Körper nehmen die Jungen also Dichotomisierungen zwischen den Geschlechtern vor und legitimieren damit ihre Konstruktionen von Männlichkeit bzw. Weiblichkeit.

Zusammenfassend kann konstatiert werden, dass die Aktivierung des Geflechts von Körper, Bewegung und körperliche Aktivität in den körper- und bewegungsorientierten Gruppen einer männlich-heterosexuellen 'Grammatik' folgt, über die "dem männlichen Habitus vor allem Jugendlicher symbolischer Gewinn" vermittelt und "die soziale Ordnung der männlichen Dominanz und der Randständigkeit der Frau" (Klein 1990: 141) bestätigt wird. Durch die Regelmässigkeit, mit der die jungen Männer in ihren Fussballvereinen, auf Zeltlagern und Fahrten ihre in Bewegung dargestellten Körper zur Konstruktion von hegemonialer (heterosexueller) Männlichkeit nutzen, kann man von geradezu ritualisierten Vergeschlechtlichungsprozessen sprechen, die in den jeweiligen männlich-geschlechtshomogenen, jugendkulturellen Räumen stattfinden.

Die bisherigen Ausführungen zu den aussen- und gemeinschaftsorientierten Gruppen (Fussballer, Pfadfinder, christliche Gruppe) legen einen Zusammenhang zwischen der generellen distanziert-skeptischen Orientierung der Jugendlichen gegenüber anonym-kommunikativem Medienhandeln und der damit einhergehenden Ausrichtung auf die geschlechtshomogene Gruppe nahe, da in beiden Fällen die Konstrukte 'Körper' und 'körperliche Aktivität' sich als besonders bedeutsam herauskristallisierten. Meine Strukturhypothese, die sich aus den empirischen Analysen ergibt, lautet: Die Konzentration auf die jugendkulturelle Gemeinschaft mit ihren jeweiligen 'Projekten' (d.i. gemeinsam Fussball spielen, gemeinsam die Natur wandernd entdecken, gemeinsam christlichen Glauben leben und weitertragen) resultiert offenbar u.a. aus der sich bietenden Möglichkeit, gerade diese jugendkulturellen Bereiche als Konstruktionsorte für eine hegemonial-heterosexuelle Männlichkeit zu nutzen. Medienhandeln, konkreter: anonym-kommunikatives Medienhandeln, und das Reden über Medienhandeln im Rahmen von Gruppendiskussionen gelten den Jugendlichen hingegen als nicht geeignet, um Männlichkeit zu konstruieren und zu inszenieren (5).

In diesem Beitrag konnte ich lediglich einige Aspekte, die ich in meiner Studie herausgearbeitet habe, kurz anreissen und nicht auf weitere Differenzierungen eingehen, die sich in Bezug auf die Bewertung neuer Medien und die Männlichkeitskonstruktionen in den untersuchten jugendkulturellen Szenen herausarbeiten liessen (zu den schwulen Jugendlichen vgl. z.B. Straub 2004). Dennoch werden auch auf dieser Basis zwei zentrale Punkte deutlich: Die Bedeutungen, die neuen Medien und dem Handeln mit neuen Medien zugeschrieben werden, erweisen sich innerhalb der Gruppe der Männer als sehr different, während viele (insbes. quantitative) Untersuchungen oftmals suggerieren, dass sowohl Männer als auch Frauen als Genus-Gruppen jeweils äusserst homogene mediale Orientierungen aufweisen (z.B. Männer: technikorientiert; Frauen: kommunikationsorientiert). Zum anderen zeigte sich, dass ein gesonderter Blick auf die Zugehörigkeit zu jugendkulturellen Szenen fruchtbar ist, wenn die Frage nach den Faktoren gestellt wird, die Einfluss auf die Bewertung neuer Medien haben. Dadurch kann der besonderen sozialisatorischen Bedeutung der Peer-Group, wie sie insbesondere in der Jugendsoziologie betont wird, auch im Rahmen der Medien(sozialisations)forschung - empirisch fundiert und ausdifferenziert - zu ihrem Recht verholfen werden.

 

Ingo Straub ist Diplom-Pädagoge und wissenschaftlicher Mitarbeiter im "Hochschulartenübergreifenden Kompetenzzentrum für Genderforschung und Bildungsfragen in der Informationsgesellschaft" in Freiburg i. Br. Kontakt: ingostraub(at)gmx.

 

Endnoten:

(1) Zum Begriff der Medienpraxiskulturen vgl. insbesondere Schäffer 2003 sowie Straub 2006.

(2) Im Vergleich zum Bereich der computervermittelten Kommunikation wird beispielsweise das Thema Computerspielen von den Probanden nur sehr sporadisch behandelt. Der Einsatz neuer Medien im Schulunterricht wurde in den meisten Gruppen äusserst kursorisch oder überhaupt nicht thematisiert, was einmal mehr darauf hinweist, dass die Schule - zumindest in der Wahrnehmung der Jungen - in Bezug auf jugendliches Medienhandeln offenbar nur eine untergeordnete bis gar keine Rolle spielt.

(3) Es sei erwähnt, dass sich ebenfalls Differenzierungen in Bezug auf die Entwicklungsphase, in der sich die Jungen jeweils befinden, und hinsichtlich der sexuellen Orientierung der Jugendlichen rekonstruieren liessen. Darauf gehe ich an dieser Stelle jedoch nicht ein (vgl. Straub 2006).

(4) Die gemeinschaftliche, körperbezogene Aussenorientierung der Jugendlichen steht dabei zur Ablehnung der allerorts präsenten elektronischen Kommunikationsräume mit ihrer Körper- und Bilderlosigkeit nicht in einem linearen Ursache-Wirkungs-, sondern vielmehr in einem reziproken Verhältnis, bei dem die eine Komponente die jeweils andere bedingt.

(5) In einer qualitativen Studie, in der männliche Jugendliche jenseits männlicher jugendkultureller Szenen untersucht wurden, wurde gerade das Reden über das eigene Medienhandeln dazu genutzt, sich als männlich zu inszenieren (vgl. Buchen/Straub 2006).

 

Literatur:

Bohnsack, Ralf et al. (2001): Einleitung: Die dokumentarische Methode und ihre Forschungspraxis. In: Dies. (Hrsg.): Die dokumentarische Methode und ihre Forschungspraxis. Grundlagen qualitativer Sozialforschung. Opladen, 9-24.

Buchen, Sylvia / Straub, Ingo (2006): Zur Bedeutung des Hacker-Motivs für Hauptschüler in der Adoleszenz. In: Treibel, Annette et al. (Hrsg.): Gender medienkompetent. Wiesbaden (i.E.).

Connell, Robert W. (2000): Der gemachte Mann. Konstruktion und Krise von Männlichkeiten. Opladen.

Gebauer, Gunter / Wulf, Christoph (1998): Spiel - Ritual - Geste. Mimetisches Handeln in der sozialen Welt. Reinbek.

Klein, Michael (1990): Sportbünde - Männerbünde? In: Völger, Gisela / Welck, Karin von (Hrsg.): Männerbande - Männerbünde. Zur Rolle des Mannes im Kulturvergleich. Köln, 137-148.

Klein, Gabriele (2003): Die Theatralität der Jugend. Zu Praktiken der Verkörperung und Vergemeinschaftung in Clubkulturen. In: Barthelmes, Jürgen et al. (Hrsg.): Diskurs 3. Studien zu Kindheit, Jugend, Familie und Gesellschaft. München, 36-42.

Marotzki, Winfried (2003): Medienbildung und digitale Kultur. In: Magdeburger Wissenschaftsjournal, 2003 Heft 1/2, 3-8.

Pinch, Trevor J. / Bijker, Wiebe E. (1987): The Social Construction of Facts and Artifacts: Or How the Sociology of Science and the Sociology of Technology Might Benefit Each Other. In: Bijker, Wiebe E. et al. (Hrsg.): The Social Construction of Technological Systems. Cambridge/London, 17-50.

Schäffer, Burkhard (2003): Generationen - Medien - Bildung. Medienpraxiskulturen im Vergleich. Opladen.

Straub, Ingo (2004): Männlichkeitskonstruktionen im Kontext vergeschlechtlichter Mediennutzungspraxen - eine empirisch-hermeneutische Fallrekonstruktion. In: Buchen, Sylvia et al. (Hrsg.): Gender methodologisch. Empirische Forschung in der Informationsgesellschaft vor neuen Herausforderungen. Wiesbaden, 177-194.

Straub, Ingo (2005): Neue Freunde durch neue Medien? Die Bedeutung computervermittelter Kommunikation für männliche Jugendliche. In: Medienpädagogik. Online-Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung. www.medienpaed.com/05-2/straub1.pdf

Straub, Ingo (2006): Medienpraxiskulturen männlicher Jugendlicher: Medienhandeln und Männlichkeitskonstruktionen in jugendkulturellen Szenen. Dissertation an der Pädagogischen Hochschule Freiburg.


 
 

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