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06.11.2007
00:00 Von: Arnold, Judith

Medien und Migration
Was den Unterschied macht

"Gelb schlägt Weiss, Weiss schlägt Schwarz", will uns die Weltwoche (44/07) dieser Tage weismachen und riskiert einen beherzten Griff in die Kiste der Rassentheorien. Als Titelbild prangt eine Benetton-Werbung mit einem schwarzen und einem weissen Kleinkind, wobei sich Letzteres degoutiert von Ersterem abzuwenden scheint. Der Untertitel: "Die Bedeutung des IQ". Wie gesellschaftliche Unterschiede konstruiert werden und welche Rolle die Medien dabei spielen, zeigt ein kürzlich erschienenes Themenheft der Eidgenössischen Ausländerkommission.


Ausschnitt der Weltwochen-Frontseite 44/2007

 

Von Judith Arnold

Provokationen kommen immer gut. Denn das Aussergewöhnliche garantiert Aufmerksamkeit. Und Aufmerksamkeit ist das Kapital der Massenmedien, die auf dem Boulevard unablässig nach Beachtung gieren. Tabubrüche und Regelverletzungen bieten hierfür ein schier unerschöpfliches Reservoir. Dabei müssen die offenen Türen unserer liberalen Gesellschaft zuweilen auch mal geschlossen werden, um sie wieder einrennen zu können. Skandalisierung und Moralisierung wechseln sich so in schöner Regelmässigkeit ab. Und gewagte Thesen, abstruse Ideologien und reaktionäre Ansichten finden in dieser medienspezifischen Dynamik eine beachtliche Resonanz. Ziel der Provokationen ist oft das "Andere", das "Fremde", weil sich gerade daran die Abweichung vom Normalfall demonstrieren lässt. Was aber jeweils als normal zu gelten hat, ist eine Frage der Deutungsmacht. Ganz unschuldig sind solche Provokationen also nicht. Denn es werden dabei Unterschiede konstruiert und verstärkt, die als Platzanweiser in der Gesellschaft dienen. Vor allem können auch deviante Minderheitenmeinungen über kurz oder lang eine gesellschaftliche Resonanz erfahren, wenn sie in den Massenmedien zur Aufmerksamkeitsgewinnung wiederholt portiert werden (vgl. Luhmann 1996: 160).

Wie zudem unlängst die Wahl- und Abstimmungspropaganda der SVP zeigte, die ein schwarzes Schaf aus dem Kreise weisser Schafe ausgrenzt, wird in der öffentlichen Kommunikation die Position der gesellschaftlichen Mitglieder immer wieder neu verhandelt: "Weiss kickt Schwarz", könnte man analog zur Headline der Weltwoche sagen, wobei sich nun trefflich darüber streiten lässt, ob "das schwarze Schaf" nur eine Redewendung war oder der Subtext der SVP-Plakate auch eine rassendiskriminierende Komponente aufwies.

Wie wir Menschen wahrnehmen, hängt massgeblich davon ab, in welchem Zusammenhang wir mit ihnen zu tun haben: mit Tamilen im Restaurant, mit Serben im Jugendzentrum, mit Türken auf dem Bau und mit Thailänderinnen in der Langstrasse. Analog trägt auch das Bild in den Medien dazu bei, in welchem Kontext wir Menschen mit unterschiedlichem Migrationshintergrund begegnen. Texte und Bilder, welche die Medien von Ausländern, Gastarbeitern, Asylsuchenden oder religiösen Minderheiten präsentieren, sind daher eine wichtige Quelle indirekter Erfahrung. Sie strukturieren die Vorstellungen der Einheimischen von "Fremden" und können zur Bildung von Stereotypen beitragen. Wie gesellschaftliche Unterschiede konstruiert werden und welche Rolle die Medien dabei spielen, hat ein kürzlich erschienenes Themenheft der Eidgenössischen Ausländerkommission EKA zutage gefördert.

 

"… von zwei Iranern mit dem Messer attackiert"

Ein Paradebeispiel für die Bildung von Stereotypen ist die Kriminalberichterstattung, die sich angewöhnt hat, die Nationalität von mutmasslichen Delinquenten mitzunennen (vgl. Steiner 2007; Guéniat 2007; Meier 2007; Studer 2002; Jakob 2002). Zum einen kann damit aufgezeigt werden, wo unterschiedliche kulturelle Hintergründe zu explosiven Reibungsflächen führen, die nach einer politischen Lösung verlangen. Zum anderen entsteht jedoch eine Einseitigkeit in der Wahrnehmung, vor allem dann, wenn die "Fremden" in keinem anderen Kontext mehr erscheinen. Denn entscheidend für die Wahrnehmung der sozialen Realität ist nicht nur, was Medien sichtbar machen, sondern auch, was sie ausblenden. Über den facettenreichen Alltag sozialer Minderheiten etwa wird in der Berichterstattung von Presse, Radio und Fernsehen kaum erzählt. Und während die alltägliche Normalität ausgeblendet wird, überwiegt der medienspezifische Hang zum Aussergewöhnlichen und Spektakulären, was von der Kriminalberichterstattung ausgiebig bedient wird. Negative Stereotype schlagen so gleich doppelt zubuche. Das muss nicht sein. Mehr Medienleute mit Migrationshintergrund könnten zu einer differenzierteren Sichtweise beitragen (vgl. Even zit. in EKA 2007: 81). Und eine stärkere Sensibilisierung der Schweizer Medienschaffenden könnte helfen, Stereotypen zu vermeiden (vgl. EKA 2007: 14f.). Beispielsweise wäre kritisch zu reflektieren, ob die Nationalitätennennungen in der Kriminalberichterstattung tatsächlich jeweils "für das Verständnis notwendig sind", wie der Berufscodex des Schweizer Presserats unter Punkt 8.2 festhält, oder ob sie längst einem Automatismus unterliegen. Auch wäre zu fragen, ob es Unterschiede in der Darstellung von einheimischen und ausländischen Delinquenten gibt, ob die Umstände einer Tat erläutert werden und ob auch die Nationalitäten der Opfer für das Verständnis wichtig sind (vgl. Steiner 2007: 19). Schliesslich wäre in der Debatte um Ausländer und Jugendgewalt vermehrt über die Hintergründe und Präventionsmöglichkeiten zu berichten (vgl. EKA 2006).

 

9/11 und die Angst vor "Überfremdung"

Die Wahrnehmung der "Fremden" hat in der Schweiz eine wechselhafte Geschichte. Dominierte in der Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs in den 60er und 70er-Jahren die Angst vor Überfremdung durch die italienischen Gastarbeiter, machten den Schweizern in den 80er- und 90er-Jahren die Asylsuchenden aus Sri Lanka und dem Balkan zu schaffen (vgl. Imhof/Schranz 2002: 2). Mit der Gewöhnung an die multikulturellen Verhältnisse jedoch wurden aus "Fremdarbeitern" "Gastarbeiter" und aus "Asylanten" "Asylsuchende" (vgl. Bonfadelli 2007: 14). Doch Integration ist kein abschliessender Prozess. Fremde Sprachen, Religionen, Sitten und Gebräuche schaffen Distanz; und die Kunde von Sozialmissbräuchen, Kriminalität und Terrorismus schaffen Wut und Angst. Erneute Abgrenzung und Ausgrenzung sind die Folge, wie die kürzliche Verschärfung des Asyl- und Ausländergesetzes zeigte. Die politische Grosswetterlage darf dabei nicht ausser Acht gelassen werden: Gerade die Wahrnehmung der Muslime hat sich seit den Terrorattentaten vom 11. September 2001 in den USA auch hierzulande gewandelt (vgl. Imhof/Schranz 2002: 3ff.). Muslime kommen seither nicht nur häufiger in den Massenmedien vor, sie werden auch in einem deutlich negativeren Kontext dargestellt: Statt sozialer, kultureller und religiöser Themen dominieren konfliktreiche Artikel über den islamischen Fundamentalismus, den Terrorismus und die fehlende Integration von Muslimen, wofür die Minarett- und Kopftuchdebatte nur ein Beispiel sind (vgl. auch EKA 2005: 19ff.). Vor allem die Boulevard- und Sonntagspresse hat nach 9/11 die Terrorgefahr in den Mittelpunkt der Islam-Berichterstattung gerückt. So thematisierten mehr als die Hälfte aller Artikel die "Terrorgelder" und die "Sicherheit der Schweiz". Die reflexive Diskussion über den Islam und den Alltag der Muslime kam nur zu einem Viertel vor und hielt sich mit dem Problemkreis "Kriminalität" und "Schächtverbot" ungefähr die Waage (vgl. Imhof/Schranz 2002: 5). Jedoch hat eine Studie des Forschungsbereichs Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) der Universität Zürich auch aufgezeigt, dass die Qualitätspresse nach 9/11 mehrheitlich auf Kontinuität, Hintergrund und Expertisen setzte (vgl. Imhof/Schranz 2002: 4). Und die Themenführerschaft der Qualitätspresse konnte zu einer Versachlichung der Berichterstattung beigetragen, was eine Stigmatisierung von Muslimen in der Schweizer Presse verhindert hat (vgl. ebd. S. 6). Eine Studie des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich (IPMZ) fördert weitere konstruktive Medienbeispiele zutage: So werden in jedem zweiten Artikel über den Islam und Muslime in der Schweiz auch Lösungsvorschläge für die genannten Probleme angesprochen, wobei fast 40 Prozent der untersuchten Medienbeiträge auf einen Kooperationswillen der westlichen Industrieländer hinweisen.

 

Integrationspotential der Medien nicht ausgeschöpft

Das Fazit bleibt, dass die Massenmedien soziale Minderheiten marginalisieren oder eine negative Verzerrung vorherrschen lassen. Dies zeigen Schlagworte wie "Überfremdung", "fehlgeschlagene multikulturelle Gesellschaft", "Zwangsheirat" und "Asylmissbrauch", wobei die Angst vor "Überfremdung" oft mit Metaphern wie "Flut", "Lawine" und "Schwemme" zum Ausdruck gebracht wird. Hier wird ein diffuses Bild möglicher Gefahren gezeichnet, das der Bildung von Vorurteilen Vorschub leistet (vgl. Bonfadelli 2007: 17). Migrantinnen und Migranten kommen indes kaum in den Medien zu Wort. Es kann daher nicht erstaunen, dass sie sich mit dem von den Medien gezeichneten Bild nicht identifizieren können. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des IPMZ, die im Auftrag des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) erstellt wurde. Das Schweizer Fernsehen, das einen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration leisten sollte, könnte diesem Leistungsauftrag also durchaus verstärkt nachkommen. So wird von Migrantinnen und Migranten immer wieder eine negative Stereotypisierung moniert und eine differenzierte Darstellung ihres Alltags vermisst (vgl. Stern/Vettori 2007: 48f.; Häusler/Trebbe 2007: 38). Potenziale bieten aber nicht nur Nachrichten- und Diskussionssendungen, sondern auch fiktionale Genres, wie Christina Ortner am Beispiel des "Tatort" aufzeigt. In dieser Krimiserie ist Migration nicht nur regelmässig ein Thema, sondern wird mehrheitlich auch differenziert dargestellt. Frei von Stereotypen ist aber auch der Tatort nicht: Indem die Figuren mit ihrer Herkunft charakterisiert werden und Migranten oft als Tatverdächtige herhalten müssen, ist fraglich, ob die Serie tatsächlich zu einem Abbau von Vorurteilen beitragen kann (vgl. Ortner 2007: 29ff.).

 

Secondos als Brückenbauer

Die Studien, welche die Eidgenössische Ausländerkommission EKA in ihrem aktuellen Themenheft "terra cognita" (11/2007) zusammenführt, sind mehr als nur Papier. Sie geben wichtige Hinweise darauf, wie Medien die Wahrnehmung prägen aber auch verändern können. Nicht zu unterschätzen ist dabei die Rolle der Jugendlichen. Denn Schulkinder und Teenager der zweiten Generation sind mit der einheimischen Sprache vertrauter und haben in den Migrationsfamilien oft am meisten Zugang zu den Medien. Damit könnten sie eine wichtige Brückenfunktion zwischen den Kulturen der Herkunftsländer und der Schweiz übernehmen (vgl. Bucher/Hermann 2007: 55). Statt also junge Ausländer und Secondos in die Ecke der Jugendgewalt zu stellen, wären sie vermehrt als kulturelle Vermittler anzusprechen. Nicht zuletzt dienen die Medien auch den Zugewanderten zur Orientierung und können so wesentlich zur Integration beitragen (vgl. Häuser/Trebbe 2007: 38f.; auch Stern/Vettori 2007: 46ff.). Satellitenschüsseln sind jedenfalls nicht die einzigen Informations-Lieferanten der ausländischen Bevölkerung. Im Gegenteil werden die Schweizer Medien von vielen Zugewanderten rege genutzt (vgl. Häusler/Trebbe 38), wobei ihnen standardsprachliche Sendungen zuweilen helfen würden, die Dialekthürden zu überwinden (vgl. Stern/Vettori 2007: 48). Schliesslich geben die Studien handfeste Empfehlungen, wie Medienschaffende durch eine Reflexion ihrer Auswahlkriterien nicht in die immer gleiche Falle tappen: Statt blind den reisserischen Nachrichtenwerten Konflikt, Negativität und Kriminalität zu folgen (vgl. Bonfadelli 2007: 17), könnten Journalisten wieder vermehrt die Redaktionsstuben verlassen und vor Ort recherchieren. Statt Stereotypen könnten sie dort Menschen antreffen, die ihnen zu neuen Einsichten verhelfen.

 

Judith Arnold, lic. phil.,  ist Medienwissenschaftlerin und Redaktorin des Medienhefts. 

 

terra cognita - Die Medien (= Schweizerische Zeitschrift zu Integration und Migration, 11/2007). Herausgegeben von der Eidgenössischen Ausländerkommission, Bern-Wabern:
http://www.terra-cognita.ch

Am Donnerstag, 29. November 2007, veranstaltet die Eidgenössische Ausländerkommission (EKA) ihre Jahrestagung zum Thema "Perspektivenwechsel?" im Zentrum Paul Klee in Bern. Neben den EKA-Präsidenten der letzten Jahre, Fulvio Caccia, Rosmarie Simmen und Francis Matthey, diskutieren u.a. Ingrid Deltenre, Direktorin des Schweizer Fernsehens, Philipp Cueni, Dozent für Medienethik, und Mohammed Hamidi, Chefredaktor des Bondy Blog in Paris. Um Anmeldung wird gebeten bis 20. November: http://www.terra-cognita.ch/11/tagung.pdf

 

Links:

Eidgenössische Ausländerkommission EKA:
http://www.eka-cfe.ch

Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft:
http://www.foeg.uzh.ch/

Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung IPMZ
http://www.ipmz.uzh.ch

Projekt "Da und fort. Leben in zwei Welten"
http://www.da-und-fort.ch/

 

Literatur:

Bonfadelli, Heinz (2007): Darstellung ethnischer Minderheiten in den Medien. Stereotyp tendenziell negativ. In: EKA (Hrsg.): terra cognita - Die Medien (= Schweizerische Zeitschrift zu Integration und Migration, 11/2007). Bern-Wabern, S. 14-17: http://www.terra-cognita.ch/11/bonfadelli.pdf

Bucher, Priska/ Hermann, Thomas (2007): Die Medien der Jugendlichen. Medienghetto oder Integrationshilfe? In: EKA (Hrsg.): terra cognita - Die Medien (= Schweizerische Zeitschrift zu Integration und Migration, 11/2007). Bern-Wabern, S. 52-55: http://www.terra-cognita.ch/11/bucher_hermann.pdf

Eidgenössische Ausländerkommission EKA (Hrsg.) (2007): terra cognita - Die Medien (= Schweizerische Zeitschrift zu Integration und Migration, 11/2007). Bern-Wabern: http://www.terra-cognita.ch

Eidgenössische Ausländerkommission EKA (2007): Ungewohnte Perspektiven öffnen. Aus dem Innern des Mediums. Interview mit Peri Even. In: EKA (Hrsg.): terra cognita - Die Medien (= Schweizerische Zeitschrift zu Integration und Migration, 11/2007). Bern-Wabern: http://www.terra-cognita.ch/11/even.pdf

Eidgenössische Ausländerkommission EKA (Hrsg.) (2006): Prävention von Jugendgewalt. Wege zu einer evidenzbasierten Präventionspolitik. Bern-Wabern: http://www.eka-cfe.ch/d/Doku/jugendgewalt_web.pdf

Eidgenössische Ausländerkommission EKA (Hrsg.) (2005): Muslime in der Schweiz. Identitätsprofile, Erwartungen und Einstellungen. Eine Studie der Forschungsgruppe "Islam in der Schweiz" (GRIS). Bern-Wabern: http://www.eka-cfe.ch/d/Doku/muslime_in_der_schweiz.pdf

Guéniat, Oliver (2007): Les migrants en ligne de mire. Médias et criminalité des étrangers. In: terra cognita - Die Medien (= Schweizerische Zeitschrift zu Integration und Migration, 11/2007). Bern-Wabern, S. 20-21: http://www.terra-cognita.ch/11/gueniat.pdf

Häusler, Fiona/ Trebbe, Joachim (2007): Wirkungspotenziale im Integrationsprozess. Starke oder schwache Medien? In: terra cognita - Die Medien (= Schweizerische Zeitschrift zu Integration und Migration, 11/2007). Bern-Wabern, S. 36-39: http://www.terra-cognita.ch/11/haeusler_trebbe.pdf

Imhof, Kurt/ Schranz, Mario (2002): Muslime in der Schweiz - Muslime in der öffentlichen Kommunikation. In: Medienheft, 18. Dezember 2002: http://www.medienheft.ch/kritik/bibliothek/k19_SchranzImhof.pdf

Jakob, Katharina (2002): Rassismus. Relikt oder Realität? In: Medienheft, 08. März 2002: http://www.medienheft.ch/kritik/bibliothek/k18_JakobKatharina.html

Luhmann, Niklas (1996): Die Realität der Massenmedien. 2., erweiterte Auflage, Opladen.

Meier, Dominik (2007): Journalismus als Steigbügelhalter für Rassismus? Über die ethische Verantwortung von Medienschaffenden. In: Medienheft, 06. November 2007:
http://www.medienheft.ch/kritik/bibliothek/k07_MeierDominik.html

Meier, Dominik (2002): Nationalitätennennung in der Kriminalberichterstattung. Ein Diskussionsbeitrag. In: Medienheft, 06. Februar 2002: http://www.medienheft.ch/kritik/bibliothek/k18_MeierDominik.html

Ortner, Christina (2007): Krimi-Serie "Tatort". Von der Nebenrolle zur Hauptfigur. In: EKA (Hrsg.): terra cognita - Die Medien (= Schweizerische Zeitschrift zu Integration und Migration, 11/2007). Bern-Wabern, S. 28-31: http://www.terra-cognita.ch/11/ortner.pdf

Schweizer Presserat: Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten: http://www.presserat.ch/Documents/Richtlinien01062007.pdf

Steiner, Elsbeth (2007): Kriminalberichterstattung: Amok-Ali und der einheimische Schweizer. In: EKA (Hrsg.): terra cognita - Die Medien (= Schweizerische Zeitschrift zu Integration und Migration, 11/2007). Bern-Wabern, S. 18-19: http://www.terra-cognita.ch/11/steiner.pdf

Stern, Susanne/ Vettori, Anna (2007): TV-Nutzung von Ausländerinnen und Ausländern. Die ganze Welt im Wohnzimmer. In: EKA (Hrsg.): terra cognita - Die Medien (= Schweizerische Zeitschrift zu Integration und Migration, 11/2007). Bern-Wabern, S. 46-49: http://www.terra-cognita.ch/11/stern_vettori.pdf

Studer, Peter (2002): Zwischen Diskriminierung und Political Correctness. In: Medienheft, 29. Mai 2002: http://www.medienheft.ch/kritik/bibliothek/k18_StuderPeter.html

 

Weiterführende Literatur:

Bonfadelli, Heinz/ Moser, Heinz (Hrsg.) (2007): Medien und Migration. Europa als multikultureller Raum? Wiesbaden.

Butterwegge, Christoph/ Hentges, Gudrun (Hrsg.) (2006): Massenmedien, Migration und Integration. Herausforderungen für Journalismus und politische Bildung. Bielefeld.

Geissler, Rainer/ Pöttker, Horst (Hrsg.) (2006): Integration durch Massenmedien - Mass Media-Integration. Medien und Migration im internationalen Vergleich / Media and Migration: A Comparative Perspective. Bielefeld.

Geissler, Rainer/ Pöttker, Horst (Hrsg.) (2005): Massenmedien und die Integration ethnischer Minderheiten in Deutschland. Bielefeld.

Hamburgische Anstalt für neue Medien HAM (Hrsg.) (2001): Medien, Migration, Integration. Elektronische Massenmedien und die Grenzen kultureller Identität. Berlin.

Heinrich-Böll-Stiftung (2007): Dossier "Medien und Diversity". August 2007:
http://www.migration-boell.de/web/diversity/48_1217.asp

Holtz-Bacha, Christina/ Nieland, Jörg-Uwe/ Schatz, Heribert (Hrsg.) (2000): Migranten und Medien. Neue Herausforderungen an die Integrationsfunktion von Presse und Rundfunk. Wiesbaden.

Klussmann, Jörgen (Hrsg.) (2004): Interkulturelle Kompetenz und Medienpraxis. Frankfurt a. M.

Nigg, Heinz (2003): Da und fort. Leben in zwei Welten. Ein soziokulturelles Projekt zur Migration in der Schweiz. In: Medienheft, 25. August 2003:
http://www.medienheft.ch/kritik/bibliothek/k20_NiggHeinz.html

Ortner, Christina (2007): Migranten im tatort. Marburg.

Vlasic, Andreas (2004): Die Integrationsfunktion der Massenmedien. Begriffsgeschichte, Modelle, Operationalisierung. Wiesbaden.


 
 

Herausgeber: Katholischer Mediendienst Charles Martig | Reformierte Medien Urs Meier
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