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27.06.03

Zuspitzung als Kunstform - Dramatisieren als Routine
Medien im Kampf um die knappe Ressource Aufmerksamkeit

Die Sprache der Medien ist oft schrill, und ihre Themen sind häufig weniger von Informationsgehalten als von kalkulierten Effekten bestimmt. Die Gründe dafür sind ökonomischer Art. Denn Aufmerksamkeit ist ein knappes Gut, dass sich die Medien über redaktionelles Marketing zu sichern suchen: Es wird berichtet, was vermeintlich nachgefragt wird. Oft klaffen aber die öffentliche und die...[mehr]

Von: Lüönd, Karl
20.11.02

Wird der Erfolg dem Presserat zum Verhängnis?
Diskussionen und Vorschläge zur Selbstregulierung der Medien

Mitte November feierte der Presserat sein 25-jähriges Bestehen und das Jubiläum 30 Jahre "Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten". Die Diskussionen um Qualität und Glaubwürdigkeit des Journalismus haben Konjunktur. Hatte der Presserat 1990 noch neun Fälle zu beurteilen, waren es 1999 dreissig und im letzten Jahr siebzig. In diesem Jahr liegen bereits über 40...[mehr]

Von: Loretan, Matthias
03.09.02

Die verlorene Ehre der "ZEITUNG"

Bölls Roman "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" lädt ein, aktuelle Medienereignisse kritisch zu reflektieren. Bei der Lektüre beeindruckt, wie schnell man sich in die Lage der von einer Medienkampagne verfolgten Protagonistin hineinversetzt und beginnt, das schlicht "ZEITUNG" genannte Boulevard-Blatt zu verabscheuen. Dank der Sprachfinesse des Autors wirkt die Erzählung über weite Strecken...[mehr]

Von: Benoit, Fabienne
05.06.02

Die Lust am Guten?
Der Fall Raoul Wütrich und der "Blick"

Der jüngste Streit zwischen dem von Berlin abberufenen Schweizer Botschafter Thomas Borer und dem Verlagshaus Ringier liess viele vor der Macht des Boulevardjournalismus erzittern. "Blick" bezog klar gegen Borer Position und forderte seine Absetzung. Als Borer kurz darauf tatsächlich ins EDA nach Bern gerufen wurde, schien selbst "Blick"-Chefredaktor Jürg Lehmann von der Wirkung seiner Forderung...[mehr]

Von: Bart, Katharina
29.05.02

Zwischen Diskriminierung und Political Correctness
Replik an Bruno Glaus (NZZ, 19.04.) und Dominik Meier (MH 06.02.)

Auf einer politischen oder gar ideologischen Ebene flammen immer wieder Debatten auf um die wertgeladenen Begriffe Diskriminierung (Pflicht Nr. 8 im Pflichtenkatalog des Journalistenkodex) und Rassismus (Art. 261 bis des Strafgesetzbuches)(1). Auch dem Presserat fällt es offenbar nicht leicht, einen praktisch begehbaren Weg zwischen vernünftiger Nichtdiskriminierung und ängstlicher politischer...[mehr]

Von: Studer, Peter
02.04.02

Der Journalismus im Medientheater

Journalismus dient der Information und der gesellschaftlichen Orientierung. Dies zumindest sind die vordergründigen Funktionen, während sich die Hintergründe in der Mediengesellschaft wandeln. Schablonen der Wirklichkeit wie jene der westlichen Werte konstruieren vorschnell Antworten auf offene Fragen. Und Marktgesetze bestimmen die Nachrichtenauswahl nach Kriterien und Routinen, die gerade in...[mehr]

Von: Haller, Michael
02.04.02

In den Tod stürzende Menschen
Dürfen solche Bilder ausgestrahlt werden?

Am 11. September um 08:45 Uhr Ortszeit schlug eine Boeing 767 der American Airlines im Nordturm des World Trade Centers in New York ein. 15 Minuten später geschah das Unvorstellbare gleich noch einmal: Ein zweites entführtes Flugzeug der American Airlines krachte in den Südturm. Die Ereignisse in Manhattan lockten Millionen von Menschen vor den Bildschirm, wo sich Amateuraufnahmen mit Bildern von...[mehr]

Von: Stadler, F. & Kaufmann, Ch.
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Herausgeber: Katholischer Mediendienst Charles Martig | Reformierte Medien Urs Meier
Impressum: Judith Arnold, Redaktion Medienheft, Badenerstrasse 69, 8026 Zürich
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