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Medienagenda im Überblick

Suchen Sie nach einer wissenschaftlichen Fachtagung, einer Weiterbildung oder einem Kongress über Medien? Das Medienheft führt eine stets aktualisierte Agenda über mehrere Monate:

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Wollen Sie Ihre eigene Veranstaltung anmelden, so wenden Sie sich bitte an die Redaktion Medienheft. Das Angebot ist kostenlos. Über die Aufnahme in die Agenda entscheidet die Redaktion.

 

September

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Internationale Filmfestspiele in Venedig

(ja) Das 68. Filmfestival in Venedig findet vom 31. August bis 10. September statt. Direktor ist Marco Müller. Das Programm folgt. Letztes Jahr ging der Goldene Löwe für den besten Film an Sofia Coppola für «Somewhere». Der Silberne Löwe für die beste Regie ging an Alex de la Iglesia für «Balada triste de trompeta». Den Preis der Jury erhielt Jerzy Skolimowsi für den Film «Essential Killing». Als beste Schauspieler ausgezeichnet wurden Vincent Gallo für seine Rolle in «Essential Killing» und Ariane Labed für ihre Rolle in «Attenberg».

Datum: 31. August bis 10. September 2011
Ort: Venedig
Information: http://www.labiennale.org/en/cinema/index.html

 

Workshop: Social Media – Warum und wie online kommunizieren?

(ja) Die sozialen Netzwerkmedien bieten für Kommunikations- und Marketingfachleute ganz neue Möglichkeiten – aber auch Herausforderungen. Einerseits wollen alle von den Netzwerkeffekten profitieren, andererseits will keiner die Kontrolle über unerwünschte Selbstläufer verlieren. Das Dabeisein ist also nicht alles. Ohne Know-how und Strategie kann die digitale Kommunikation verpuffen oder sogar kontraproduktiv wirken. Wie man die Social Media in der Öffentlichkeitsarbeit und Marketingkommunikation gewinnbringend einsetzen kann, zeigt ein Workshop im Stapferhaus Lenzburg. Durchgeführt wird der Kurs von der Crossmedia-Agentur Feinheit.

Datum: Samstag, 3. September 2011, von 10.00 bis 15.00 Uhr
Ort: Zeughaus Lenzburg, Ringstrasse West 19, CH-5600 Lenzburg
Kosten: CHF 160.- inkl. Unterlagen und kleiner Verpflegung
Information und Anmeldung: Stapferhaus Lenzburg, Schloss, 5600 Lenzburg, Telefon: 062 888 48 12, E-Mail: info@stapferhaus.ch, Internet: http://www.stapferhaus.ch / Crossmedia-Agentur Feinheit: http://www.feinheit.ch

 

Wahlen 2011: Bedroht die Gratiskultur die Medienqualität?

(ja) Es ist Wahlkampf. Doch haben wir auch die Medien, die wir brauchen, um uns eine fundierte Meinung zu bilden? Diese Frage stellt ARBUS, die Vereinigung für kritische Mediennutzung, und veranstaltet dazu die Tagung: «Wahlen 2011: Bedroht die Gratiskultur die Medienqualität?». Nach der Begrüssung durch den Präsidenten Daniel Römer referiert Peer Teuwsen, der bei dem Broadsheet «Die Zeit» für die Schweiz-Seiten zuständig ist. Anschliessend erörtert eine Gesprächsrunde die Frage, «Was erwarten wir von den Medien – auch von der SRG – bis zu den Wahlen?». Es diskutieren SP-Nationalrat Hans-Jürg Fehr, Dr. Günter Heuberger, Geschäftsleiter Radio und Tele Top, Peer Teuwsen und Prof. Dr. Vinzenz Wyss, Professor für Journalistik an der ZHAW. Die Veranstaltung ist kostenlos, doch die Teilnehmerzahl beschränkt. Es wird daher um Anmeldung gebeten.

Datum: 05. September 2011, von 18.30 bis ca. 21.00 Uhr
Ort: Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH), Sihlhof, Lagerstrasse 5, 8004 Zürich
Information und Anmeldung: ARBUS Schweiz, Vereinigung für kritische Mediennutzung, Daniel Römer, Präsident, Haldenstrasse 176, 8055 Zürich, E-Mail: info@arbus.ch, Internet: http://www.arbus.ch, Flyer: http://www.arbus.ch/medien/dokumente/2011_ARBUS_Flyer_05_09_11.pdf

 

SIKJM-Tagung 2011 zu Rhythmus und Reim in Kinder- und Jugendmedien

(ja) Rhythmen, Reime und Versen spielen eine wichtige Rolle in Kinder- und Jugendmedien. Das hat sich vom traditionsreichen Bilderbuch bis zum trendigen Rap nicht wirklich geändert. Was aber macht die rhythmische Sprache so attraktiv? Wann wird sie verwendet? Und welche Brückenfunktion hat der Reim zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit? Das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM geht diesen Fragen auf den Grund und veranstaltet seine Jahrestagung 2011 zum Thema Rhythmus und Reim in Kinder- und Jugendmedien. «Wenn an Stangen Schlangen hangen» lautet der passende Titel. Referate u.a. von Ingrid Tomkowiak, Jan Koneffke und Irene Pieper stimmen auf das Thema ein und zeigen das Spektrum der rhythmischen Sprache. Workshops bieten darüber hinaus Gelegenheit, den Reim von der Kinderlyrik bis zur Popmusik neu zu erkunden.

Datum: 09. und 10. September 2011
Ort: Centre Löwenberg, CH-3280 Murten, Internet: www.loewenberg-sbb.ch
Veranstalter: SIKJM – Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien, Zeltweg 11, CH-8032 Zürich, Telefon:   ++41 (0)43 268 39 00, Fax: ++41 (0)43 268 39 09, E-Mail: info@sikjm.ch, Internet: http://www.sikjm.ch/
Information: http://www.sikjm.ch/d/?/d/lesefoerderung/tagungen/
Tagungsprogramm: http://www.sikjm.ch/d/?/d/lesefoerderung/tagungen/
Workshops: http://www.sikjm.ch/d/?/d/lesefoerderung/tagungen/
Anmeldung: http://www.sikjm.ch/d/?/d/lesefoerderung/tagungen/

 

Schweizer Medienkongress: Medien. Vielfalt. Visionen.

(VSM/ja) Medien sind heute immer und überall präsent: wir lesen, hören und sehen Medien in einer bisher ungeahnten Vielfalt. Sie dienen uns zur Information, Unterhaltung oder Bildung. Anders ist es um die öffentliche Wahrnehmung der Medien bestellt: da ist von Qualitätsverlust, Einheitsbrei und Informationstsunami die Rede. Wohin also treibt die mediale Vielfalt? Der Medienkongress des Verbandes Schweizer Medien will dieser Frage auf den Grund gehen. Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medienpraxis geben spannende Einblicke in ihre Erfahrungen und Erkenntnisse mit den aktuellen Medientrends.

Datum: 15. bis 16. September 2011
Ort: Waldhausarena, Hotel Waldhaus in Flims
Information und Anmeldung: Verbandes Schweizer Medien, Konradstrasse 14, Postfach, CH-8021 Zürich, Telefon: ++41 (0)44 318 64 64, Fax: ++41 (0)44 318 64 62,  E-Mail: contact@schweizermedien.ch, Internet: http://www.schweizermedien.ch  

 

«Altes Radio – Neue Medien»

(RFZ/ja) Noch vor wenigen Jahrzehnten gehörte zum Radiovergnügen das Hantieren mit klobigen Drehknöpfen, um einen verrauschten Sender zu entdecken. Heute geniessen die Hörerinnen und Hörer digitale Sender auf Tastendruck in bester Qualität – nicht selten via Internet und Smartphone. Die Vielfalt des digitalen Angebots ist Gegenstand der diesjährigen Weiterbildungstagung der SRG Zürich Schaffhausen unter der Leitung von Jürg Fraefel, Bildungskommission RFZ. Monica Cantieni, Projektleiterin Multimedia SRF, führt in «das etwas andere Denken» der multimedialen Kultur ein. Anschliessend bieten diverse Workshops Gelegenheit, mit dem Digitalradio auf Empfang zu schalten. Unter der Leitung von Stefanie Schild, wissenschaftliche Mitarbeiterin PH Zürich, werden die Teilnehmenden in die Kunst des Hörspiels eingeführt und können eine kleine Produktion machen. Peter Suter, Dozent PH Zürich, und Sebastian Suter, Mittelschüler, zeigen, wie die heutigen «Digital Natives» mit iPad & Co. umgehen. Annette Schmucki und Reto Friedmann von www.blablabor.ch erforschen in ihrem Workshop den Klang der Sprache. Reto Widmer, Fachredaktor Digital SRF, zeigt, wie man Podcasts mobil abrufen kann. Thomas Kleiber, Redaktor Meteo SRF, weiht in die Wissenschaft der Wetterprognose ein. Und Brigitte Häring, Redaktorin und Moderatorin Kultur SRF, erzählt, wie man im Radio anschauliche Beiträge macht. Einsendeschluss: 15. August.

Datum: Samstag, 17. September 2011, von 09.30 bis 16.00 Uhr
Ort: Pädagogische Hochschule Zürich, Kantonsschulstrasse 3, CH-8001 Zürich
Kosten: Für Mitglieder der SRG Trägerschaft kostenlos, für Nichtmitglieder CHF 50.-
Information und Anmeldung: SRG Zürich Schaffhausen, Postfach, Brunnenhofstrasse 22, CH-8042 Zürich, Telefon: ++41 (0)44 366 15 44, Fax: ++41 (0)44 366 11 50, E-Mail: info@rfz.ch, Internet: http://www.rfz.ch
Programm: http://www.rfz.ch/chameleon/site/pdf/Einladung_Septembertagung.pdf
Anmeldeformular: http://www.rfz.ch/chameleon/site/pdf/Anmeldung_September.pdf

 

Tagung «Screening Gender»

(ja) Die Fachgruppe «Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht» veranstaltet ihre diesjährige Fachtagung in Kooperation mit dem Projektbüro «Potsdam 2011 – Jahr des Films». Im Fokus der Tagung «Screening Gender» steht die Frage, wie die Bilder von Frauen und Männer auf dem Bildschirm dargestellt, geprägt und allenfalls auch verändert werden. Dabei bezieht sich der Begriff Screen nach Kaja Silverman (1997) auf zwei Dimensionen: auf das Medium einerseits und auf das Phänomen der kulturellen Bilderrepertoires andererseits. An der Tagung interessieren nicht nur die Frauen- und Männerdarstellungen in den klassischen Medien Film und Fernsehen, sondern auch die Geschlechterkonstruktionen in Computergames, die Selbstdarstellungen auf YouTube und die Bilderwelten von Smartphones. Die Referate der Tagung sind in der Tradition der Cultural Studies dreigeteilt in die Themenfelder Produktion, Inhalt und Rezeption.

Datum: 22. bis 24. September 2011
Ort: Potsdam
Information und Anmeldung: Fachgruppe «Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht» der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Dr. Martina Thiele, E-Mail: martina.thiele@sbg.ac.at oder Tania Maier, E-Mail: tanja.maier@fu-berlin.de, Internet: http://www.dgpuk.de/index.cfm?id=3757

 

Migranten in den Medien

(ja) Fast ein Viertel der Bevölkerung in der Schweiz sind Migrantinnen und Migranten. Sie leben zum Teil schon seit Jahren hier und bilden einen wichtigen Bestandteil der Gesellschaft. Die Medienberichterstattung spiegelt diese Tatsache nur ungenügend wider. Oftmals erscheinen Migrantinnen und Migranten in einem negativen Zusammenhang wie Masseneinwanderung, Flüchtlingswellen, Terrorismus und Kriminalität. Dabei sind auch die rund 1.8 Millionen Migrantinnen und Migranten in der Schweiz Zeitungsleser und Gebührenzahler von Radio und Fernsehen. Warum also werden sie als Zielpublikum kaum wahrgenommen? Und wie könnten sich Migrantinnen und Migranten selbst vermehrt in den Medien zu Wort melden? Diese und weitere Fragen erörtert die Tagung «Migranten in den Medien», die vom Forum für die Integration der Migrantinnen und Migranten (FIMM) veranstaltet wird. Am Vormittag geben Referate Einblick in die schwierige Beziehung von Medien und Migration bei der Presse und der SRG. Am Nachmittag bieten Workshops Gelegenheit, die aktuelle Medienberichterstattung zu evaluieren, Ausbildungsmodule zu konzipieren und über die Partizipation von Migranten in SRG-Programmen nachzudenken. Die Tagung richtet sich an Menschen mit Migrationshintergrund, an Medienschaffende und an alle Interessierten.

Datum: 24. September 2011, von 10.00 bis 17.00 Uhr
Ort: UNIA Konferenzzentrum Egghölzli, Weltpoststr. 20, 3000 Bern 15
Kosten: CHF 50.- (CHF 20.- für Vertreter von Migrantenvereinen)
Information und Anmeldung: Forum für die Integration der Migrantinnen und Migranten FIMM Schweiz, Spechergasse 39, 3011 Bern, Telefon: ++41 (0)31 328 98 98, E-Mail: info@fimm.ch, Internet: http://www.fimm.ch, http://www.fimm.ch/de/events/veranstaltungen/2011/tagung-migranten-in-den-medien.html

 

Regional- und Lokalmedien der Zukunft

(ja) Das Forum Lilienberg diskutiert mit Experten und Machern, wie die Medienkonzentration zu bewerten ist und welche Zukunftsmodelle für den Regionaljournalismus tragbar wären: Welche Medien brauchen die Regionen? Wie kann die Bevölkerung für regionale Themen gewonnen werden? Und wer ist bereit, einen regional relevanten, unabhängigen Journalismus zu finanzieren? Am 26. September findet die letzte Diskussionsrunde statt mit einem ausserordentlichen Gespräch unter der Moderation von Dr. Barbara Meili und Werner Schwarzwälder.

Datum: 26. September 2011
Zeit: Tagung von 09.30 bis 16.15 Uhr, Gespräch von 17.00 bis 19.00 Uhr
Ort: Unternehmerforum Lilienberg, CH-8272 Ermatingen
Information und Anmeldung: Unternehmerforum Lilienberg,
Postfach 170, CH-8272 Ermatingen, Telefon: ++41 (0)71 663 23 23,
Fax: ++41 (0)71 663 23 24, E-Mail: info@lilienberg.ch, Internet: http://www.lilienberg.ch

 

Fokus im Film: «Monsoon Wedding»

(ja) Der Film «Monsoon Wedding» von Mira Nair (2001) gibt Anlass, sich mit Brauchtum, Religionen und kulturellen Eigenheiten Indiens auseinander zu setzen. Nach der Filmvorführung an der Theologischen Fakultät in Zürich folgt eine Diskussion mit dem Filmkritiker und Filmwissenschaftler Till Brockmann. Die Diskussion moderiert die Forschungsgruppe «Medien und Religion» vom Institut für Religionswissenschaften der Universität Zürich. Veranstaltet wird der «Fokus im Film» u.a. vom Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik (ZRWP) sowie vom Katholischen Mediendienst und von den Reformierten Medien.

Datum: Montag, 26. September 2011, von 18.15 bis 21.00 Uhr
Ort: Theologische Fakultät, Kirchgasse 9, CH-8001 Zürich, Seminarraum 200
Information: http://www.zrwp.ch/de/veranstaltungen.html 

 

Seminar Digitale Medien

Die Dynamik der digitalen Medien ist gross: Auf das Internet folgen Social Media, Tablets, Augmented Reality und Apps. Die Konvergenz der Medienformen hat zur Folge, dass künftig alle auf allen Klaviaturen spielen werden. Das Medieninstitut und IAB Switzerland organisieren gemeinsam ein Kursprogramm zu den digitalen Medien. Der Kurs befasst sich mit der Entwicklung von Inhalten der publizistischen und kommerziellen Kommunikation. Er vermittelt die Grundkenntnisse über die aktuellen Möglichkeiten, die technischen Voraussetzungen und die rechtlichen Rahmenbedingungen. In den Vertiefungsseminaren werden zudem die Kenntnisse über die praktische Arbeit vermittelt. Der Kurs besteht aus einem Einsteigerseminar von drei Tagen sowie vier Vertiefungstagen. Diese können auch einzeln gebucht werden. Angesprochen sind Praktiker in der Medien-, Kommunikations-, Werbe- und Entwicklerbranche. Die Kursleitung haben Josefa Haas, Leiterin Medieninstitut, und Roger Baltensweiler, IAB Switzerland.

Daten: 
Digitales Medienmarketing – Werbemarketing, Dienstag, 27. September 2011
Digitales Medienmarketing – Workshop, Donnerstag, 24. November 2011

Kosten des Seminars insgesamt: Besuch des ganzen Kurses inklusive Transferprüfung (7 Tage Kurs / 1 Tag Prüfung) für Mitglieder CHF 3200.- und für Nichtmitglieder CHF 4000.-
Kosten eines Tagesseminars: Für Mitglieder CHF 490.–, für Nichtmitglieder CHF 590.–
Ort: Medieninstitut des Verbandes Schweizer Presse, Konradstrasse 14, CH-8005 Zürich
Information und Anmeldung:  Medieninstitut des Verbandes Schweizer Presse, Konradstrasse 14, CH-8005 Zürich, E-Mail: info(at)medieninstitut.ch, Internet: http://www.schweizermedien.ch/index.php?id=528

 

Neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit

(ja) Die Funktion der Öffentlichkeit für die Gesellschaft ist unbestritten: Sie hat eine Forumsfunktion, die dem gesellschaftlichen Austausch dient, eine Legitimationsfunktion, die der Kontrolle der Macht dient, und eine Integrationsfunktion, damit sich die Mitglieder einer Gesellschaft in ihren Interessen gegenseitig wahrnehmen können. Wurde die Öffentlichkeit bislang durch die Presse, das Radio und das Fernsehen gewährleistet, so sind mit der Digitalisierung der Medien neue Arenen der Öffentlichkeit entstanden. Gleichzeitig entziehen diese virtuellen Räume den traditionellen Intermediäre zunehmend die finanziellen Ressourcen. Oder in den Worten des Philosophen Jürgen Habermas: Es ist ein neuer Strukturwandel der Öffentlichkeit im Gang. Was er für die Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit sich bringt, diskutieren Soziologen aus dem deutschsprachigen Raum während des «Dreiländerkongresses 2011» in vier Panels: «Grenzen und Entgrenzung der politischen Öffentlichkeit», «Legitimation und Legitimitätsdefizite sozialer Ordnung», «Medienlogiken und politische Kommunikation» sowie «Regulation ohne Öffentlichkeit». Veranstalter des «Dreiländerkongresses 2011» sind die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (Georg Vobruba), die Österreichische Gesellschaft für Soziologie (Frank Welz und Christian Fleck) und die Schweizerische Gesellschaft für Soziologie (Kurt Imhof).

Datum: 29. September bis 01. Oktober 2011
Ort: Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Institut für Soziologie, Universitätsstrasse 15, A-6020 Innsbruck
Information: Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Institut für Soziologie, Universitätsstrasse 15, A-6020 Innsbruck, E-Mail: info@soziologie2011.eu, Telefon: ++43 (0)512 507 7301, Fax: ++43 (0)512 507 2841, Internet: http://www.soziologie2011.eu/
Tagungsprogramm: https://www.conftool.com/soziologie2011/sessions.php

 

Oktober

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Eine digitale Reise für analoge Touristen

(ja) Wollten Sie schon immer mal wissen, was hinter Begriffen wie Facebook, Google, Twitter, YouTube, Skype oder Twitter steckt? Ein Kurs der SRG-Trägerschaft Zürich Schaffhausen führt in die digitale Welt ein und macht Lust zum Ausprobieren. Peter Suter, Dozent Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Zürich, und Sebastian Suter, Mittelschüler und «Digital Native», nehmen «Newbies» auf Erkundungstour mit, zeigen Sehenswürdigkeiten im virtuellen Raum und kennen keine «dummen» Fragen. Angesprochen sind die Mitglieder der SRG Zürich Schaffhausen und weitere Interessierte. Der Kurs ist auf 12 Teilnehmer beschränkt, es wird daher um Anmeldung gebeten.

Datum: Dienstag, 4. Oktober 2011, von 18.00 bis 21.00 Uhr
Ort: Pädagogische Hochschule Zürich, medien-lab, Raum G01, Stampfenbachstrasse 121, CH-8090 Zürich
Kosten: CHF 20.-
Information und Anmeldung: SRG Zürich Schaffhausen (RFZ), Postfach, CH-8042 Zürich, Telefon: ++41 (0)44 366 15 44, FX: ++41 (0)44 366 11 50, E-Mail: info@rfz.ch, Internet: http://www.rfz.ch

 

Workshop für Digital Ungeübte - eine geführte Reise in die digitale Welt

Chatten, Googeln, Twittern und Bloggen. Sie kennen diese Begriffe überhaupt nicht oder bloss vom Hörensagen? Dann ist dieser Workshop das Richtige für Sie. Wir nehmen Sie mit auf eine Erkundungstour in digitale Welten. Der Workshop für «digital Ungeübte» bietet die Gelegenheit, unter fachkundiger Leitung Erfahrungen in der digitalen Welt zu sammeln. Von Twitter, Facebook über Google Maps, Podcasts bis hin zur Videokonferenz – nach einer Einführung stehen eine Vielzahl an digitalen Anwendungen zum Ausprobieren bereit. Im Anschluss an den Workshop gibt es eine Einführung in die Ausstellung «HOME - Willkommen im digitalen Leben».

Datum: Sonntag, 09. Oktober 2011, 10.15–12.15 Workshop, 12.30 Einführung in Ausstellung «Home»
Ort: Ausstellung HOME, Zeughaus, Ringstrasse West 19, 5600 Lenzburg
Kosten: CHF 39.– Veranstaltung inkl. Ausstellungseintritt, CHF 25.– nur Veranstaltung.
Information und Anmeldung: Stapferhaus Lenzburg, Schloss, 5600 Lenzburg, 062 888 48 12, info@stapferhaus.ch, http://www.stapferhaus.ch

 

DEMOKRATIE@HOME: Politik im Internet

(ja) Präsident Obama twittert, Christoph Blocher hat sein eigenes Online-Fernsehen und Moritz Leuenberger war bekannt für seinen Blog. Politiker nutzen die neuen Medien gerne, um ihre Bürger und Wähler zu erreichen. Immer mehr jedoch schaffen die Social Media auch Öffentlichkeit für die Stimme von unten. Die arabische Revolution im Magreb ist hierfür ein eindrückliches Beispiel. Doch sind die Medien nur Begleiterscheinung, oder können sie tatsächlich auch Machverschiebungen bewirken? Sind Blogs und Kommentare meinungsbildend oder nur ein Ventil für den "Wutbürger"? Und welche Herausforderung stellt die Digitalisierung für das politische System der Schweiz dar? Ein Podiumgespräch mit Experten geht dem politischen Potential der neuen Medien auf den Grund. Es diskutieren Erich Gysling (Experte für den arabischen Raum), Cédric Wermuth (Vizepräsident SP Schweiz) sowie Michael Latzer (Medienwissenschaftler IPMZ). Die Podiumsdiskussion wird veranstaltet im Rahmen der Ausstellung «HOME – Willkommen im digitalen Leben» im Stapferhaus Lenzburg.

Datum: Montag, 10. Oktober 2011, Führung ab 17.00 Uhr, Podium von 18.00 bis 19.00 Uhr
Ort: Stapferhaus Lenzburg, Zeughaus, 5600 Lenzburg
Kosten: CHF 25.- inkl. Ausstellungseintritt, CHF 15.- nur Veranstaltung
Information: Stapferhaus Lenzburg, Schloss, 5600 Lenzburg, Internet: E-Mail: info@stapferhaus.ch, http://www.stapferhaus.ch

 

Sexualisierung von Kindern

(ja) Internet und Handy haben die Schwelle für die Verbreitung und den Konsum von Pornographie gesenkt. Andere Medien wir das Fernsehen und die Musik sind diesem Trend nachgefolgt. Was viele als lange fällige Liberalisierung begrüssen, schafft aber auch Probleme: Kinder und Jugendliche kommen heute ohne Schranken zu Inhalten für Erwachsene. Und sie scheinen heute auch schon in jungen Jahren alles über Sex zu wissen – oder zu wissen glauben. Sexualisierte Gewalt unter Kindern ist ein Anzeichen dafür, das diese nicht altersgerechten Bilder und Informationen auch überfordern. Wie aber muss Aufklärung heute aussehen? Eine Tagung an der Evangelischen Akademie Tutzing will Wege aufzeigen. Das Programm folgt. Die Tagungsleitung hat Dr. Ulrike Haerendel.

Datum: 14. bis 16. Oktober 2011
Ort: Rothenburg oder Tutzing
Information und Anmeldung: Evangelische Akademie Tutzing, Schloss-Strasse 2+4, D-82327 Tutzing, Internet: http://www.ev-akademie-tutzing.de/  

 

Workshop: Online-Games – Zwischen Faszination und Sucht

(ja) Die Zeit, die wir im Internet verbringen, ist beträchtlich. Worin aber liegt die Faszination von Online-Welten? Und wann ist die Grenze zur Sucht überschritten? Woran man Online-Sucht frühzeitig erkennen kann und wie sich Abhängigkeiten vermeiden oder behandeln lassen, referiert Franz Eidenbenz, Psychologe und Fachexperte für neue Medien, im Stapferhaus Lenzburg. Ein leidenschaftlicher Gamer spricht über seine persönliche Faszination von Online-Rollenspielen und gibt live Einblick in das Spiel «World of Warcraft».

Datum: Samstag, 22. Oktober 2011, von 10.00 bis 15.00 Uhr
Ort: Zeughaus Lenzburg, Ringstrasse West 19, CH-5600 Lenzburg
Kosten: CHF 160.- inkl. Unterlagen und kleiner Verpflegung
Information und Anmeldung: Stapferhaus Lenzburg, Schloss, 5600 Lenzburg, Telefon: 062 888 48 12, E-Mail: info@stapferhaus.ch, Internet: http://www.stapferhaus.ch / Franz Eidenbenz: http://www.verhaltenssucht.ch

 

Eintageskurs «Social Media kompakt»

(ja) Alle reden von Social Media – die einen leben dort, die anderen netzwerken noch nicht, würden Facebook, Xing & Co. aber gerne kennen lernen. Ein öffentlicher Eintageskurs der ETH Zürich bietet Interessierten Gelegenheit, mit den Möglichkeiten der Social Media vertraut zu werden und den Einsatz im Business zu prüfen.

Datum: Samstag, 22. Oktober 2011, von 08.00 bis 17.00 Uhr
Ort: ETH Zürich, Rämistrasse 101, CH-8092 Zürich, Raum ETH D 1.1
Information: http://www.startzentrum.ch/de/kurse/

 

1. Nationaler Tag der Medienkompetenz

(ja) Medien sind allgegenwärtig, doch der richtige Umgang damit muss erlernt werden. Daher hat der Bundesrat am 11. Juni 2010 das Nationale Programm Jugendmedienschutz und Medienkompetenzen verabschiedet. Dieses Programm verfolgt das Ziel, allen Kindern, Eltern, Lehrpersonen und anderen Erziehungsberechtigten die Chancen und Risiken der audiovisuellen, elektronischen und interaktiven Medien zu vermitteln. Ein Projektteam im Auftrag des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) veranstaltet an der Universität Fribourg den 1. Nationalen Tag der Medienkompetenz und das Nationale Fachforum Jugendmedienschutz TMK. In acht Fachforen zu Themen wie Jugend und neue Medien, Cybermobbing, Suchtgefahr und Public Health referieren Experten über den Stand der Forschung und die Erfahrungen in der Praxis. Sechs dieser Foren sind exklusiv nur Fachpersonen – Lehrpersonen, Politiker und Medienschaffende – zugänglich. Ergänzt werden die Foren in Fribourg durch eine Ausstellung, Live-Erlebnisse sowie dezentrale Anlässe in Lausanne, St. Gallen, Zürich und im Tessin.

Datum: 27. Oktober 2011, von 09.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Universität Fribourg
Information und Anmeldung: TMK - Tag der Medienkompetenz c/o Media Station GmbH, Strickgasse 1, CH-8427 Freienstein, Telefon: ++41 (0)44 308 80 00, E-Mail: info@mewiko.ch, Internet: http://www.mewiko.ch/

 

Paulus-Akademie: Energieversorgung 2030

(ja) Kaum ein Haushalt, in dem kein Computer steht. Und nicht nur das: Auch Drucker, Breitbandmodems, DVD-Player, Flachbildschirme, Stereoanlagen, Radios und weitere Kommunikationsgeräte stehen auf Standby. Die neuen Medien haben den Stromverbrauch pro Haushalt merklich steigen lassen – neben allen anderen Stromfressern wie Elektroheizung, Teekocher, Haartrockner, Staubsauger und dergleichen mehr. Doch wie lange können wir uns diesen multimedialen und multifunktionalen Haushalt noch leisten? Und was verschafft der kommenden Generation die nötigen Ressourcen? Die Paulus-Akademie Zürich veranstaltet einen Themenabend zur Energieversorgung 2030 aus technischer, ökonomischer, ethischer und politischer Perspektive unter der Leitung von PD Dr. Stephan Wirz.

Datum: 27. Oktober 2011, von 17.30 bis 21.00 Uhr
Ort: Paulus-Akademie Zürich, Carl Spitteler-Strasse 38, CH-8053 Zürich
Information: Paulus-Akademie Zürich, Carl Spitteler-Strasse 38, CH-8053 Zürich, E-Mail: info@paulus-akademie.ch, Internet: http://www.paulus-akademie.ch/

 

Wert und Werte in der Marketingkommunikation

(ja) Früher glaubte man, die Massen seien mit Reklame zu beeinflussen, so dass sie bestimmte Produkte oder Dienstleistungen kaufen. Später glaubte man, die Massen seien durch Wiederholung und Gewöhnung an bestimmte Marken zu binden. Heute haben die massenpsychologischen Reklamemodelle ebenso ausgedient wie die neueren Modelle der Verhaltensforschung. Denn die Zielgruppen sind – so die aktuelle Erkenntnis – nicht passive Empfänger von Werbebotschaften, sondern aktive und vernunftbegabte Individuen mit eigenen Netzwerkprofilen. Anstatt die Menschen auf Produkte und Dienstleistungen zu konditionieren muss es der Werbung heute gelingen, ihre Zielgruppen gemäss ihren Wertesystemen zu erreichen. Die entscheidende Frage lautet also, wie man mit Werten etwas verkaufen – oder eben Wert schaffen kann. Gleichzeitig fragt sich, ob die Marketingforschung mit diesem Wandel der Medien und Menschenbilder Schritt halten konnte. Um den neuen methodischen Herausforderung zu begegnen, hat die Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) eine Ad-hoc-Gruppe Werbekommunikation gebildet. Diese Gruppe veranstaltet eine Tagung unter dem Titel «Wert und Werte der Marketingkommunikation». Ziel der Tagung ist es, den Stand der Marketingforschung zu ergründen, den Stellenwert der Marketing-Kommunikation in der erweiterten Medienarena zu bemessen und den Wert der Werteforschung für die Werbung zu prüfen.

Datum: 27. bis 29. Oktober 2011
Ort: Hochschule Pforzheim, Tiefenbronner Strasse 65, D-75175 Pforzheim
Information und Anmeldung: Hochschule Pforzheim, Tiefenbronner Strasse 65, D-75175 Pforzheim, Internet: http://www.dgpuk.de/index.cfm?id=4315

 

Unterrichten mit neuen Medien – das volle Programm

(ja) Zum 14. Mal veranstaltet die Pädagogische Hochschule Zürich die Tagung «Unterrichten mit neuen Medien» (UNM).  Anschauliche Referate zeigen die Bandbreite, wie die Informations- und Kommunikationsmedien (ICT) im Unterricht Einsatz finden können. Workshops bieten überdies Gelegenheit, mit neuen Technologien vertraut zu werden. Die Tagung will dazu beitragen, sich im weiten, oft unklaren Feld von Medien und ICT, Informatik, Medienbildung oder Mediendidaktik zu orientieren. Im Zentrum stehen Praxisbeispiele und konkrete Ideen für Schule und Unterricht. Die Tagung richtet sich an Lehrpersonen und Schulleitende aller Ausbildungsstufen sowie an Bildungsfachleute, ICT-Verantwortliche und weitere Interessierte.

Datum: Samstag, 29. Oktober 2011
Ort: Pädagogische Hochschule Zürich, Stampfenbachstr. 121, CH- 8090 Zürich
Information und Anmeldung: Pädagogische Hochschule Zürich, Fachbereich Medienbildung, Stampfenbachstr. 121 (STB), CH- 8090 Zürich, Telefon: +41 (0)43 305 55 62, Internet: http://www.unm.phzh.ch/

 

November

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Internationales Filmfestival Mannheim

(ja) Seit über 50 Jahren findet das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg statt. Damit ist es eines der ältesten Filmfestivals weltweit und das zweitälteste in Deutschland. Es bietet Plattform für hervorragende Filme und neue Talente des Autor-Films. Als Newcomer entdeckt wurden in Mannheim unter anderem schon Jim Jarmusch (1980), Francois Truffaut (1959), Rainer Werner Fassbider (1969), Wim Wenders (1969), Krzyszof Kieslowski (1975) und Lars von Trier (1984). Filme im Internationalen Wettbewerb sind für folgende Preise nominiert: Großer Preis von Mannheim-Heidelberg für den Besten Film, Rainer Werner Fassbinder Preis für den Film mit unkonventioneller Erzählstruktur, Spezialpreis der Internationalen Jury für den besten Film mit herausragenden Leistungen als Schauspieler, Regisseur etc. und Lobende Erwähnung der Internationalen Jury für einen bemerkenswerten Film mit herausragenden Leistungen im Bereich Schauspielkunst, Schnitt, Kamera etc. Neben der internationalen Jury vergeben auch andere Organisationen Preise an den Filmfestspielen Mannheim, so auch die Ökumenische Jury.

Datum: 10. bis 20. November 2011
Ort: Mannheim
Information: http://www.iffmh.de/

 

Gefällt mir: Kirche in Facebook, Twitter & Co.

(ja) Was sind die Trends und Potenziale der Social Media? Und wie lassen sich diese digitalen Netzwerke für die Kirchenarbeit einsetzen? Diese Fragen erläutert die Fachtagung «Gefällt mir – Kirche in Facebook, Twitter & Co.», die vom Katholischen Mediendienst und von den Reformierten Medien veranstaltet wird. Die Teilnehmenden bekommen einen Einblick in die Social Media und lernen Best-Practice-Modelle kennen. Schliesslich soll geklärt werden, welchen Platz die Social Media in der Kirche einnehmen sollen. Interessierte, die noch keine Erfahrungen mit Facebook oder Twitter gesammelt haben, können einen einführenden Workshop besuchen. Nähere Informationen sind ab 8. Juli auf den Portalen von kath.ch oder ref.ch erhältlich.

Datum: Freitag, den 11. November 2011, von 08.30 bis 16.30 Uhr
Ort: Swissôtel Zürich beim Bahnhof Zürich-Örlikon
Kosten: Tagungsgebühr CHF 250.- (inkl. Mittagessen und Getränke); wer sich für die Tagung anmeldet, kann kostenlos einen einführenden Workshop besuchen; ansonsten wird für den Workshop eine Teilnahmegebühr von CHF 50.- erhoben
Information und Anmeldung: http://www.elf-elf-elf.ch 

 

Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit in der computervermittelten Kommunikation

(ja) Der durchschnittliche Freundeskreis umfasst sieben Personen. In den Sozialen Netzwerken haben viele 100 und mehr Freunde. Wie echt können diese Freundschaften sein? Oder umgekehrt: Wie wird Freundschaft durch die computervermittelte Kommunikation neu definiert? Was soll, was darf man überhaupt im Internet preisgeben und wie echt, wahr und ehrlich können virtuelle Profile also sein? Um diese Fragen zu erörtern, veranstaltet das Netzwerk Medienethik eine Tagung unter dem Titel «Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit. Die ethische Frage nach ‚Authentizität’ in der computervermittelten Kommunikation». Zu diesem Anlass führt das Netzwerk Medienethik einen Call for Papers durch. Thematische Vorschläge können eingereicht werden bis 15. November 2011. Die Tagung selbst findet vom 16. bis 17. Februar 2012 statt.

Datum: Einsendeschluss: Samstag, 15. November 2011
Ort: Hochschule für Philosophie München, Institut für Kommunikationswissenschaft und Erwachsenenpädagogik, Kaulbachstr. 31 a, D-80539 München
Information: Netzwerk Medienethik, Hochschule für Philosophie München, Institut für Kommunikationswissenschaft und Erwachsenenpädagogik, Kaulbachstr. 31 a, D-80539 München, Telefon: ++49 (0)89 23 86 24 00, Fax: ++49 (0)89 23 86 24 02, E-Mail: admin.ike@hfph.mwn.de , Internet: http://www.netzerk-medienethik.de
Tagungswebsite: Internet: http://www.netzwerk-medienethik.de/jahrestagung/Tagung2012/
Call for Papers: http://www.netzwerk-medienethik.de/wp-content/uploads/2011/03/Call-for-Papers-Jahrestagung-2012.pdf

 

Phänomen Cyberbullying – Mobbing in der virtuellen Welt

(ja) Der Pausenplatz ist ein Feld, wo Kinder und Jugendliche wichtige Erfahrungen im sozialen Umgang lernen. Zunehmend finden die Begegnungen auch virtuell statt - mit allen positiven und negativen Aspekten. Denn über die Sozialen Netzwerke werden nicht nur Freundschaften gepflegt, sondern auch Feindschaften ausgetragen: Kinder und Jugendliche werden im Internet blossgestellt, belästigt, unter Druck gesetzt oder von einer ganzen Gruppe ausgegrenzt. Dieses Phänomen wird Cyberbullying genannt. Besonders perfide ist das Verbreiten von manipulierten Fotos oder von heimlich aufgenommenen Videos. Wie Eltern, Lehrpersonen und Betroffene reagieren sollen, erläutert ein Kurs von Eve Hipeli vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM). Dabei werden auch präventive Massnahmen vorgestellt, wie man Heranwachsende für das Thema sensibilisieren kann.

Datum: Donnerstag, 17. November 2011, von 14.00 bis 16.45 Uhr
Ort: Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, CH-8001 Zürich
Kosten: CHF 50.- für Mitglieder, CHF 70.- für Nichtmitglieder, CHF 20 für Studierende
Veranstalter: SIKJM – Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien, Zeltweg 11, CH-8032 Zürich, Telefon:   ++41 (0)43 268 39 00, Fax: ++41 (0)43 268 39 09, E-Mail: info@sikjm.ch, Internet: http://www.sikjm.ch/
Information: http://www.sikjm.ch/d/?/d/lesefoerderung/kurse/cyberbullying.html
Anmeldung: http://www.sikjm.ch/d/?/d/lesefoerderung/kurse/cyberbullying.html

 

Vortrag über Beseelte Kunst

(ja) Dr. Richard Merz hält im Katholischen Studentenhaus in Basel einen Vortrag über «Beseelte Kunst». Der Vortrag ist öffentlich und findet im Rahmen der Monatsvorträge statt, die von der Psychologischen Gesellschaft Basel (PGB) organisiert werden. Zweck der Gesellschaft ist es, die Gedankenwelt von Carl Gustav Jung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Datum: 21. November 2011, von 20.00 bis 21.40 Uhr
Ort: Katholisches Studentenhaus, Herbergsgasse 7, CH-4051 Basel
Kosten: CHF 15.-, ermässigt CHF 8.-
Information: Psychologische Gesellschaft Basel, Internet: http://www.psychologische-gesellschaft-basel.ch/

 

HOME – Willkommen im digitalen Leben

(ja) Mailen, Googeln, Gamen, Sharen… Ob wir wollen oder nicht: die digitalen Medien haben in unsere Wohn- und Arbeitswelt Einzug gehalten. Die Frage, ob dies nun ein Fluch oder Segen ist, wird immer wieder kontrovers diskutiert: Hat jemand, der ständig online ist, überhaupt noch ein reales Leben? Machen Computer dumm, Netzwerke asozial und Games gewalttätig? Einfache Antworten gibt es nicht. Wohl aber lassen sich mit Erfahrungswerten Vorurteile abbauen und Vertrautheit schaffen. Die Ausstellung «HOME – Willkommen im digitalen Leben» im Stapferhaus Lenzburg führt uns die Tücken und Chancen der Digitalisierung vor Augen. Fachleute zeigen, wie uns das digitale Leben verändert und herausfordert, wobei die Ausstellung auch Brücken schlägt zu all jenen, die in der digitalen Welt (noch) nicht zu Hause sind. Es werden Führungen und Workshops angeboten. Entstanden ist die Ausstellung des Stapferhauses Lenzburg in Zusammenarbeit mit dem GameCulture-Programm der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Datum: 23. Oktober 2010 bis 27. November 2011
Ort: Stapferhaus Lenzburg, Zeughaus, CH-5600 Lenzburg
Information: Stapferhaus Lenzburg, Schloss, CH-5600 Lenzburg, Telefon: ++41 (0)62 888 48 00, Fax: ++41 (0)62 88 48 01, E-Mail: info@stapferhaus.ch, Internet: http://www.stapferhaus.ch

 

Fokus im Film: «Water»

(ja) Der Film «Water» von Deepa Mehta (2005) gibt Anlass, sich mit Brauchtum, Religionen und kulturellen Eigenheiten Indiens auseinander zu setzen. Nach der Filmvorführung an der Theologischen Fakultät in Zürich folgt eine Diskussion mit Angelika Malinar, Professorin für Indiologie an der Universität Zürich. Die Diskussion moderiert die Forschungsgruppe «Medien und Religion» vom Institut für Religionswissenschaften der Universität Zürich. Veranstaltet wird der «Fokus im Film» u.a. vom Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik (ZRWP) sowie vom Katholischen Mediendienst und von den Reformierten Medien.

Datum: Montag, 28. November 2011, von 18.15 bis 21.00 Uhr
Ort: Theologische Fakultät, Kirchgasse 9, CH-8001 Zürich, Seminarraum 200
Information: http://www.zrwp.ch/de/veranstaltungen.html

 

Dezember

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Mobilisierung – Mobile Medien – Kommunikative Mobilität

(ja) Der Mensch bewegt sich in der beruflichen und privaten Umwelt zunehmend flexibel. Gleichzeitig ermöglichen die neuen Medien eine Zeit- und Ort-unabhängige Kommunikation. Und während sich Identitäts- und Sozialisationsprozesse immer mehr von lokalen Strukturen lösen, vollziehen sich über die mobilen Medien neue Formen der Vernetzung. Social Media, E-Mail, Twitter, Mobiltelefonie und Cloud Computing spielen dabei eine zentrale Rolle. Aufgrund dieser Entwicklung veranstaltet die Fachgruppe «Soziologie der Medienkommunikation» der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) ihre diesjährige Tagung zum Thema «Mobilisierung – Mobile Medien – Kommunikative Mobilität». Die Tagung fragt, was die theoretischen Grundlagen, Erscheinungsformen, Trends und Grenzen der Mobilität sind und wie sie die Öffentlichkeit verändern. Im Rahmenprogramm der Tagung wird ein Workshop zur «Medienkommunikation in Bewegung» angeboten.

Datum: 02. bis 03. Dezember 2011
Ort: Augustinerkloster zu Erfurt
Information und Anmeldung: Fachgruppe «Soziologie der Medienkommunikation» der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), Jeffrey Wimmer, Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft Ernst Abbe Zentrum (EAZ), Technische Universität Ilmenau, Ehrenbergstr. 29, D-98693 Ilmenau, Telefon: ++49 (0)3677 69 4642, E-Mail: jeffrey.wimmer@tu-ilmenau.de, Internet: http://www.tu-ilmenau.de/vwds/team/jeffrey-wimmer/ 

 

Menschenrechtspreis von Reporter ohne Grenzen

(ja) Am 10. Dezember wird weltweit der Menschrechtstag begangen. Hintergrund bildet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet worden ist. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International nehmen den Menschenrechtstag jeweils zum Anlass, um mittels Briefaktionen auf politische Häftlinge aufmerksam zu machen. Auch Medienorganisationen nutzen den Gedenktag, um auf die Situation der Medienrechte in den unterschiedlichen Ländern hinzuweisen. So verleiht Reporter ohne Grenzen jeweils den Menschenrechtspreis, um Journalisten in ihren Kampf um die Meinungsäusserungs- und Medienfreiheit zu unterstützen. Im Jahr 2010 ausgezeichnet wurde der iranische Journalisten Abdolresa Tadschik als «Journalist des Jahres». In der zweiten Kategorie «Medium des Jahres» ging der Preis an die somalische Hörfunkstation «Radio Shabelle».

Datum: 10. Dezember 2011
Ort: N.N.
Information: Reporter ohne Grenzen (ROG), Sektion Schweiz, Passage de la Radio 2, Case Postale 46, CH-1211 Genève 8, Telefon: ++41 (0)22 328 44 88, Fax: ++41 (0)22 328 44 89, E-Mail: rsf-ch@bluewin.ch, http://www.rsf-ch.ch, Preis 2010: http://www.rsf-ch.ch/node/2414

 

Schweizer Medienpreis 2011

(ja) Die Fondation Reinhardt von Graffenried schreibt erneut Medienpreise für besondere Leistungen aus. Prämiert werden können Arbeiten, die im Jahr 2011 erschienen sind. Der Schweizer Preis für Lokaljournalismus wird in den Sparten Print, TV, Radio und Online vergeben. Einsendeschluss ist der 5. Januar 2012. Der Swiss Press Photo Award zeichnet ausgezeichnete Einzelfotos und Fotoserien aus, die im Jahr 2011 in einem Schweizer Presseorgan publiziert wurden. Beiträge können ab 1. Oktober eingereicht werden in den Kategorien Aktualität (Schweiz), Alltag und Umwelt (Schweiz), Porträt (Schweiz), Sport (Schweiz), Kunst und Kultur (Schweiz) und Ausland (International). Einsendeschluss ist der 7. Januar 2012. Die diesjährige Jury besteht aus Sylvia Egli von Matt (Direktorin der Schweizer Journalistenschule MAZ), Marc Friedli (Geschäftsführer Tele M1), Rolf Hieringer (Leiter Abteilung Regionalredaktionen SR DRS), Peter Hogenkamp (Leiter Digitale Medien NZZ-Gruppe) und Markus Schnetzer (Bildchef der Schweizer Illustrierten).

Einsendeschluss 5. Januar 2012 für den Medienpreis: http://www.dermedienpreis.ch
Einsendeschluss 7. Januar 2012 für Swiss Press Photo: http://www.swisspressphoto.ch/

 
 

Herausgeber: Katholischer Mediendienst Charles Martig | Reformierte Medien Urs Meier
Impressum: Judith Arnold, Redaktion Medienheft, Badenerstrasse 69, 8026 Zürich
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