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18.12.09
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Die Zeitschrift «Reformatio» wird eingestellt

(rp/ja) «Reformatio», die Zeitschrift für Kultur, Politik und Religion, wird per 2010 eingestellt. Gründe dafür sind der Rückgang der Abonnentenzahlen sowie der gescheiterte Versuch, die langjährigen Redaktionsmitglieder zu entlasten und genügend Autoren für die Freiwilligenarbeit zu gewinnen. «Neben der Reformatio verschwinden gegenwärtig auch andere ähnliche Titel», lassen die Herausgeber von «Reformatio» vernehmen. «Anspruchsvolle Periodika dieser Art haben ihre Zeit gehabt. Die Reformatio verstand sich als generalistische Zeitschrift, die vor dem Hintergrund eines aufgeklärten Protestantismus sich mit Kultur, Politik und Religion befasst. Dieses Programm und der damit verbundene Stil werden in Zukunft fehlen. Wer die Reformatio gelesen hat, wird dies ebenso sehr bedauern wie diejenigen, die sie gemacht, herausgegeben oder gefördert haben.»

Urs Meier, Redaktionsmitglied der «Reformatio» sagt gegenüber der «Reformierten Presse»: «Das gebildete protestantische Publikum, das einer Zeitschrift wie der 'Reformatio' nicht nur Wohlwollen und gelegentliches Interesse entgegenbringt, sondern sie abonniert und liest, das löst sich auf.»

Mit Reformatio verschwindet eine wichtige Stimme des Schweizer Protestantismus. Seinen Anfang nahm «Reformatio» im Jahr 1952 unter Peter Vogelsanger und engagierte Autoren wie Paul Tillich, Marga Bührig, Adolf Muschg, Elisabeth Pulver und Kurt Marti.

Die Ausgaben der «Reformatio» sind elektronisch archiviert und bleiben bis auf Weiteres online abrufbar unter: http://www.reformatio.ch/

 

 

 

 


 
 

Herausgeber: Katholischer Mediendienst Charles Martig | Reformierte Medien Urs Meier
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