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Medienagenda im Überblick

Suchen Sie nach einer wissenschaftlichen Fachtagung, einer Weiterbildung oder einem Kongress über Medien? Das Medienheft führt eine stets aktualisierte Agenda über mehrere Monate:

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Wollen Sie Ihre eigene Veranstaltung anmelden, so wenden Sie sich bitte an die Redaktion Medienheft. Das Angebot ist kostenlos. Über die Aufnahme in die Agenda entscheidet die Redaktion.

 

September

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IFA - Internationale Funkausstellung 2010

(ja) Die Internationale Funkausstellung IFA ist die Publikums- und Ordermesse für Consumer Electronics, die alljährlich die Innovationen der Branche präsentiert. Als Schaufenster für zukunftweisende Technologien und ergänzt durch ein umfangreiches Rahmen-Programm zieht die IFA internationale Experten, Vertreter der führenden Marken sowie zahlreiche interessierte Besucher an.

Datum: 03. bis 08. September 2010
Ort: Messe Berlin, Messedamm 22, D-14055 Berlin
Information: Messe Berlin GmbH, Messedamm 22, D-14055 Berlin, Telefon: ++49 (0)30-3038-0, E-Mail: central@messe-berlin.de, Internet: http://www.messe-berlin.de/

 

Mediapodium: Wozu noch Journalismus?

(ja) Die Schweizer Journalistenschule MAZ veröffentlicht jede Woche zwei Statements zur Frage, wozu es Journalismus (noch) braucht. Antwort gaben bisher Publizist Ludwig Hasler, Bundesrat Moritz Leuenberger, Tamedia-Verleger Pietro Supino, Journalistin Margrit Sprecher, Germanistikprofessor Peter von Matt, NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann, Medienprofessorin Miriam Meckel, SP-Nationalrat Hansjürg Fehr und andere mehr. Vertiefen will die Journalistenschule diese Diskussion anlässlich des 5. MAZ-Mediapodiums. Als Gäste bisher zugesagt haben Wolfgang Blau, Chefredaktor von Zeit Online, sowie Jemima Kiss, Guardian-Reporterin mit Schwerpunkt digitale Medien. (Die Veranstaltung ist für geladene Gäste.)

Datum: 07. September 2010
Ort: KKL Luzern
Information:  MAZ – Die Schweizer Journalistenschule, Murbacherstrasse 3, 6003 Luzern, Telefon: ++41 (0)41 226 33 33, Fax: ++41 (0)41 226 33 34, E-Mail: office@maz.ch, Internet: http://www.maz.ch

 

14. Schweizer Medienforschungstag

(ja) Die WEMF AG für Werbemedienforschung veranstaltet zum 14. Mal den Medienforschungstag. Nach der Begrüssung durch Marco Bernasconi, Geschäftsführer der WEMF, und der Einführung durch Jürg Weber, VR-Präsident der WEMF, referiert Michael Schenk, Professor für Kommunikationswissenschaft und Sozialforschung an der Universität Hohenheim, zum Thema «Neues Publikum – neue Medienforschung?». Anschliessend redet Stef Peeters, General Manager CIM Centre d’Information sur les Média, Brüssel, über die spezifische Herausforderung der Medien in einem Kleinstaat und wie man ihnen durch Publikumsforschung begegnen kann: «Petits pays, grands défis. Comment répondre aux pressions et changements en études d’audience.» Das Referat wird in Deutsch simultan übersetzt. Daraufhin orientiert Harald Amschler, Forschungsleiter WEMF, was die neue Studie MACH 3 leistet. Eine Podiumsdiskussion rundet das Programm ab und ein Apéro riche sorgt für den Ausklang.

Datum: 08. September 2010, von 13.30 bis ca. 16.00 Uhr
Ort: Kursaal Bern, Kornhausstrasse 3, 3000 Bern 25, Internet: http://www.kursaal-bern.ch
Information: WEMF AG für Werbemedienforschung, Bachmattstrasse 53, 8048 Zürich, Telefon: ++41 (0)43 311 76 76, Fax: ++41 (0)43 311 76 77, E-Mail: wemf@wemf.ch, Internet: http://www.wemf.ch
Anmeldung: http://www.wemf.ch/de/contact/Anmeldung_Mediaforschungstag_Bern.php
Programm: http://www.wemf.ch/de/pdf/Programm.pdf

 

M100 zur Pressefreiheit in Europa

(ja) Eine freie Presse ist für die Demokratie konstitutiv. Doch in vielen Staaten sind Journalisten zunehmend Druck und Zensur ausgesetzt – auch in Europa. Das zeigt die jährliche Analyse von «Freedom House». Das Sanssouci Colloquium M100 in Potsdam bietet Chefredaktoren und Medienmachern Gelegenheit, sich über die Presse- und Meinungsfreiheit in Europa auszutauschen. Unter den Teilnehmern der Konferenz sind Mathias Döpfner (Axel Springer AG), Georg Mascolo und Matthias Müller von Blumencron (Der Spiegel), Giovanni di Lorenzo (Die Zeit), Jan-Eric Peters (WELT-Gruppe), Frank Schirrmacher (FAZ), Roger Köppel (Weltwoche), Markus Spillmann (NZZ) und Paul Steiger (Pro Publica, USA).

Datum: 08. September 2010
Ort: Schloss Sanssouci im Park Sanssouci, Maulbeerallee, D-14469 Potsdam
Information und Anmeldung: M100 Office, Hegelallee 6-10, D-14467 Potsdam, Telefon:  +49 (0)331 2010 100, Fax: +49 (0)331 2010 111, E-Mail: contact@m100potsdam.org, Internet: http://www.m100potsdam.org/

 

Wie der Schweizer Film ins Fernsehen kommt

(ja) Wie entsteht ein Film? Und was braucht es, bis ein Film ins Schweizer Fernsehen kommt? Ein Filmseminar der Radio- und Fernsehgenossenschaft Zürich Schaffhausen (RFZ) gibt den Blick hinter die Kulissen frei. Im Informationsteil erläutern Fachpersonen aus Film, Medien und Bildung, wie ein Dokumentarfilm entsteht, wie die Arbeit einer Regisseurin aussieht und was es bei der Produktion eines Films zu beachten gilt. Anschliessend laden zahlreiche Workshops zum Ausprobieren ein: Gezeigt wird, wie man mit der Videokamera umgeht, wie man einen Trickfilm mit Plastillin-Figuren erstellt, wie man eine Szene aus einem Hitchcock-Film nachdreht und wie man Gegenstände im Video zum Klingen bringt. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Anmeldungen werden nach dem Eingangsdatum berücksichtigt. Einsendeschluss ist der 1. September.

Datum: Samstag, 11. September 2010, von 09.30 bis 16.00 Uhr
Kosten: CHF 50.- (für Mitglieder der RFZ kostenlos)
Ort: Pädagogische Hochschule Zürich, Kantonsschulstrasse 3, 8001 Zürich
Veranstalter: Bildungskommission der SRG idéé suisse Zürich Schaffhausen, Organisation: Jürg Fraefel
Information und Anmeldung: Radio- und Fernsehgenossenschaft Zürich Schaffhausen RFZ, Brunnenhofstrasse 22, Postfach, 8042 Zürich, Telefon: 044 366 15 44, Fax: 044 366 11 50, E-Mail: info@rfz.ch, Internet: http://www.rfz.ch

 

Global Media and the War on Terror

(ja) Im September nähern sich die Terroranschläge auf das World Trade Center zum neunten Mal. Zu diesem historischen Anlass organisiert die Westminster Universität in London eine internationale Konferenz zum Thema «Global Media and the War on Terror». Wie hat sich die so genannte Weltöffentlichkeit seither verändert? Experten sind eingeladen, über die Rolle und die Leistungen der Medien nach 9/11 zu reflektieren. Im Zentrum steht die Frage, ob Medien dazu beigetragen haben, die kulturellen und religiösen Unterschiede zu verstärken. Denkbar ist aber auch, dass die digitalen Medien zu einer Vervielfältigung der Ansichten beitragen konnten. Nicht zuletzt wäre zu fragen, ob die Medien den so genannten «Krieg gegen den Terror» befördert, hinterfragt, unterstützt oder einfach nur akzeptiert haben. Im Nachgang von 9/11 sind weitere Themen in die Medien gerückt wie die anhaltenden Konflikte in Irak und Afghanistan, das bleibende Problem des Terrorismus und die andauernde Diskussion über den Krieg gegen den Terror mit all seinen Nebenschauplätzen wie die Islamophobie, die zunehmende Überwachungskultur und die Einschränkungen ziviler Freiheitsrechte. Das Programm folgt. Als Keynote Speaker vorgemerkt ist Professor Todd Gitlin von der Columbia University, USA.

Datum: 13. bis 14. September 2010
Kosten: 150 Pfund, Studierende 50 Pfund
Ort: University of Westminster, 309 Regent Street, London
Information: Communication and Media Research Institute (CAMRI), School of Media, Arts and Design, University of Westminster, Northwick Park, Harrow HA1 3TP, United Kingdom, Kontakt: Professor Daya Thussu, Telefon: 020 79115000 ext. 4157, Fax: 020 79115943, E-Mail: D.K.Thussu@westminster.ac.uk, Internet: http://www.wmin.ac.uk/mad/page-1679

 

Handy – Ein Bildungstool?

(jff/ja) Das Handy gehört heute zur Grundausstattung jedes Jugendlichen. Das erweitert den Kommunikations- und Erfahrungsraum enorm: Hat man sich früher direkt getroffen oder stundenlang am Festnetztelefon unterhalten, ist heute der Austausch mit dem Mobiltelefon jederzeit auf Abruf möglich. Jugendliche können damit nicht nur telefonieren, sondern auch Orte mit GPS lokalisieren, global surfen, E-Mails checken und Foren besuchen. Doch die neuen Möglichkeiten haben auch ihre Schattenseiten: Oft ist das Handy in der Schule ein Störfaktor. Zudem gerät Mobbing vom Pausenhof in den virtuellen Raum, und Selbstdarstellungen werden nicht mehr in der Peergroup erprobt, sondern im ungeschützten Datenraum von Internetforen. Anregungen, wie die Medienpädagogik auf die förderlichen und kritischen Aspekte der Mobilfunktelefonie eingehen kann, bietet das Fachforum Mobile Kommunikation, das vom Institut für Medienpädagogik – JFF veranstaltet wird. «Neue Chancen für Medienpädagogik und Bildung» lautet das diesjährige Thema. Prof. Dr. Michael Wagner hält ein Inputreferat mit dem Titel: «Handy – Eintrittskarte in die Jugendkultur oder Störfaktor im Bildungsbetrieb? Versuch einer bildungstheoretischen Verortung». Die folgenden Kurzpräsentationen stellen innovative Projekte vor. Anschliessend bieten Workshops Gelegenheit, das praktische Können zu erweitern und Ideen für neue Projekte zu gewinnen. Der Abschlussvortrag hält Jürgen Ertelt von «Jugend online» zum Thema «Zukunftsvisionen für das digitale Leben».

Datum: 14. September 2010, von 10.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Ostasieninstitut Ludwigshafen, Rheinpromenade 12, 67061 Ludwigshafen, Internet: http://www.oai.de/
Information und Anmeldung: Wolfgang Wilhelm (m+b.com), E-Mail: wilhelm@medienundbildung.com, Internet: http://medienundbildung.com/

 

Konferenz über die Medien in Südosteuropa

(ja) Im Alltag ebenso wie in Krisen und Konflikten spielen Medien für das Verständnis der gesellschaftlichen Zusammenhänge eine zentrale Rolle. Journalisten müssen gut ausgebildet sein, damit sie keine Stereotypen oder Hate Speeches verbreiten. Wie sich die Medien in Südosteuropa weiter entwickeln ist für die ganze Region entscheidend. Die South East Europe Media Organisation (SEEMO) veranstaltet eine Konferenz, um Verleger, Medienproduzenten und führende Journalisten zu einem Dialog über die Medienentwicklung in Zentral- und Südosteuropa einzuladen. Die Versammlung ist am 14. September in Bratislava, anschliessend findet vom 15. bis 16. September die Konferenz in Wien statt. Konferenzsprache ist Englisch. Organisiert wird die Konferenz von SEEMO in Kooperation mit der Österreichischen Entwicklungsorganisation ADA. Die Medienorganisation SEEMO setzt sich seit den Sezessionskriegen für die Medienfreiheit in der Region des ehemaligen Jugoslawien ein und feiert dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen.

Datum und Ort: 14. September in Bratislava, 15. bis 16. September in Wien
Information und Anmeldung: South East Europe Media Organisation (SEEMO), Internet: http://www.seemo.org/activities/events/eventsseemoada-vienna2010.html

 

Deutscher Medienrechts-Filmpreis

(ja) Filmemacher und Produzenten können sich in den Kategorien «Profi», «Amateure», «Filmhochschule» und «Reportage/Magazinbeiträge» für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis bewerben. Ausgeschrieben wird der mit je 1.500 Euro dotierte Preis anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte. Zu den insgesamt 17 Veranstaltern gehören Menschenrechtsorganisationen, aber auch kulturelle, kirchliche und religiöse Institutionen. Ziel der Veranstalter ist es, mit dieser Preisausschreibung im Zweijahresrhythmus die universell geltenden Menschenrechte ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen.

Eingabeschluss: 15. September 2010
Information: Evangelische Medienzentrale Bayern, Claus Laabs, Telefon: ++49 (0)911 430 42 11, Internet: http://www.menschenrechts-filmpreis.de/

 

Schweizer Medienkongress 2010

(ja) Früher waren die Zeitungen parteipolitisch geprägt und wurden vom Publikum mit ähnlicher Gesinnung gekauft. Heute sind die Zeitungen mehrheitlich Forumsblätter, die sich an eine breite Leserschaft richten. Die Reichweite wurde damit zwar erhöht, die Leserbindung jedoch geschwächt. Das zeigt sich an den schwindenden Abonnentenzahlen und an der Abwanderung der Leser ins Internet. Zudem ist der gesellschaftspolitisch engagierte Journalismus ein Ideal, dem nur noch wenige Journalisten nacheifern. Und investigative Recherchen sind aufwändig und teuer. Wer soll das bezahlen? Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbandes Schweizer Presse, referiert am diesjährigen Medienkongress über das "Leben nach der Medienkrise". Robert J. Rosenthal, Gründer und Direktor der Stiftung Pro Publica in den USA, stellt sein Konzept für unabhängigen Journalismus vor. Erwartet werden zahlreiche weitere Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, die im Kongress- und Kulturzentrum Pontresina über die Lage der Schweizer Medien referieren. Bundespräsidentin Doris Leuthard hält die Ansprache. Um Anmeldung wird gebeten bis 13. August.

Datum: 16. und 17. September 2010
Ort: Kongress- und Kulturzentrum Rondo, Via Maistra 133 , CH-7504 Pontresina, Telefon: ++41 (0)81 838 83 18, Fax: ++41 81 838 83 10, Internet: http://www.pontresina-congress.ch/
Information und Anmeldung: Verband Schweizer Presse, Konradstrasse 14, CH-8021 Zürich, Telefon: ++41 (0)44 318 64 64, Fax: ++41 (0)318 64 62, E-Mail: contact@schweizerpresse.ch, Internet: http://www.schweizerpresse.ch/

 

Sport und Service public

(ja) Die These ist nicht neu: Früher gingen die Menschen zur Jagd und zogen in den Krieg, heute messen sie sich im Wettkampf. Jedenfalls sind beim Sport tiefe Emotionen im Spiel: Patriotismus kann ungehemmt ausgelebt werden und das Publikum fiebert mit den Sportlern mit. Zuletzt war das zu sehen bei der Fussball-WM und der Weltklasse in Zürich. Seit einigen Jahrzehnten haben die Medien den Sport verändert: Waren die Zuschauer früher auf der Tribüne vor Ort dabei, werden die Spiele heute via Radio und Fernsehen life übertragen. Mit dem Massenpublikum wird heute auch eine Menge Geld verdient, so dass Übertragungsrechte immer teurer werden. Wie weit kann und soll der Service public in dieser Kostenspirale mithalten? Sportler und Experten diskutieren an der Tagung "Sport und Service public. Näher dran." der Trägerschaft SRG idée suisse Bern, Freiburg, Wallis, RGB. Die Gespräche werden deutsch und französisch simultan übersetzt.

Datum: Samstag, 18. September 2010, von 09.30 bis ca. 14.45 Uhr
Ort: Volkshaus Biel, Aarbergstrasse 112, CH-2502 Biel/Bienne
Information und Anmeldung: Geschäftsstelle SRG idée suisse Bern Freiburg Wallis, RGB, z.Hd. Frau Martha Bernasconi, Postfach, 3000 Bern 14, E-Mail: info@srgbern.ch, Internet: http://www.srgbern.ch

 

Sinkende Qualität – Verantwortung der Verleger

(ja) Das neue Medien-Jahrbuch, das vom Forschungsbereich Öffentlichkeit und Gesellschaft (foeg) kürzlich herausgegeben wurde, konstatiert eine sinkende Qualität der Medien. Weshalb das so ist und welches die Verantwortung der Verleger wäre, die Medienqualität zu sichern, ist nach der Sommerpause Thema des ersten Q-Club, der Expertenrunde des Vereins Qualität im Journalismus. Es diskutieren der Verleger Pietro Supino, Tamedia AG, Medienpionier Roger Schawinski, Radio 1, Kurt Imhof, Soziologie- und Medienprofessor an der Universität Zürich, und Matthias Hagemann, Ex-Verleger der Basler Zeitung. Moderiert wird das Gespräch von Marlis Prinzing.

Datum: 21. September 2010, ab 19.00 Uhr
Ort: Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung IPMZ, der Universität Zürich, Soziologisches Institut, Andreasstrasse 15, CH-8050 Zürich, Raum 3.02/3.06 (3. Stock)
Information und Anmeldung: Verein Qualität im Journalismus, Internet: http://www.quajou.ch

 

Medien – Öffentlichkeit – Geschlecht

(ja) Die Medien sind im Wandel. Mit ihnen verändert sich das Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und Geschlecht. "Segmentierung", "Krise der Männlichkeit", "Ende des Feminismus" sind nur einige Schlagworte, die für diese Prozesse stehen. Welchen Einfluss haben dabei wissenschaftliche Theorien und Methoden der Geschlechterforschung? Die interdisziplinäre Tagung "In Bewegung. Das Verhältnis von Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht" geht den Wechselbeziehungen auf den Grund. Thematisiert wird u.a. die Rolle der mobilen Medien in Protestbewegungen, das Phänomen des Maskulinismus im Internet, das geschlechtsspezifische Verhalten von Jungen und Mädchen im öffentlichen Raum sowie die Frage, wie für die Ergebnisse der Gender Studies eine Öffentlichkeit geschaffen werden kann. Es referieren u.a. Silke Wenk, Tanja Thomas, Elisabeth Klaus, Margreth Lünenborg, Jutta Röser, Tanja Maier, Christine Linke, Annika Bach, Katharina Fritsche und Lisa Konrad. Organisiert wird die Tagung von der Fachgruppe Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft DGPuK.

Datum: 23. bis 25. September 2010
Ort: FU Berlin, Hörsaal A und B, Ihnestr. 21, D-14195 Berlin
Information und Anmeldung: Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft FB Politik- und Sozialwissenschaften an der FU Berlin, Garystr. 55, D-14195 Berlin, E-Mail: in-bewegung@polsoz.fu-berlin.de, Internet: http://www.polsoz-fu-berlin.de/kommwiss/institut/journalistik/in-bewegung

 

Videogames und Gewalt

(ja) Jugendliche sind fasziniert von elektronischen Spielen, insbesondere auch von actionreichen und Gewalt beinhaltenden Games. Inwiefern solche Spiele für die Entwicklung von Kinder und Jugendlichen bedenklich sind, thematisiert ein Kurs des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) im Zentrum Karl der Grosse. Eingeladen sind alle Interessierten, insbesondere Eltern, Lehrer und andere Erziehungsberechtigte, die sich über die Entwicklung der Video- und Computerspiele informieren und austauschen möchten.

Datum: Montag, 27. September 2010, von 18.15 bis 21.00 Uhr
Ort: Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich, http://www.stadt-zuerich.ch/karlergrosse
Information und Anmeldung: Eve Hipeli, Forschungsschwerpunkt Interaktive Medien, Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM), Zeltweg 11, CH-8032 Zürich, E-Mail: info@sikjm.ch  Internet: http://www.sikjm.ch/d/

 

Oktober

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Workshop: Flucht und Migration

(ja) Warum flüchten Menschen aus ihren Heimatländern? Welche Ziele verfolgen Hilfsorganisationen und wie kann die Integration in den Zielländern gelingen? Zu diesen Fragen stellen Vertreter der UNO-Flüchtlingsorganisation UNHCR und der UNO-Flüchtlingshilfe im Rahmen eines Workshops aktuelle Ergebnisse vor. Sie führen die Teilnehmer durch ein interaktives Computerspiel, um die Stationen einer Flucht zu veranschaulichen, und schildern ihre persönlichen Erfahrungen. Veranstaltet wird der Workshop von der Evangelischen Medienakademie für Journalisten, die sich mit den Themen Flucht und Migration auseinander setzen wollen. Der Workshop informiert über die Perspektive der Flüchtlingsarbeit weltweit und regt zu Beitragsideen an. Zudem werden aktuelle Tendenzen in der Medienberichterstattung analysiert und die Recherchequellen erweitert. Ergänzt wird das Programm mit einer Podiumsdiskussion über Zukunftsprognosen in der Migration und Entwicklungshilfe.

Datum: 4. Oktober 2010, von 12.30 bis 21.30 Uhr; 5. Oktober 2010, von 09.00 bis 15.00 Uhr
Ort: Evangelische Medienakademie, Kaiserswerther Strasse 450, D-40474 Düsseldorf
Information und Anmeldung: Evangelische Medienakademie, Kaiserswerther Strasse 450, D-40474 Düsseldorf, Telefon: +49 (0)211 436 90 150, Fax: +49 (0)211 436 90 200, E-Mail: mail@evangelische-medienakademie.de, Internet: http://www.evangelische-medienakademie.de/

 

Interkulturelle und Internationale Kommunikation

(ja) Digitale Technologien machen die Welt zu einem globalen Dorf, wie schon Marshall McLuhan 1962 am Ende der «Gutenberg-Galaxie» prophezeite. Doch was hier ins Internet getippt wird, kommt in Asien, Afrika oder Saudi Arabien ganz anders an. Grund dafür sind die unterschiedlichen gesellschaftlichen und kulturellen Codes, die der Nachricht je nach Empfänger eine andere Bedeutung verleihen. Babylonisch geht es auch in der Medienforschung zu und her, die zwar weltweit an der globalen Kommunikation forscht, jedoch unterschiedliche Ansätze verfolgt. Umso wichtiger sind vergleichende Methoden in der transkulturellen Forschung. Und so läuft die Jahrestagung des Netzwerks Interkulturelle und Internationale Kommunikation 2010 unter dem Titel «Doing global media studies: Comparative methods of transcultural and transnational research». Die Keynots halten Sonia Livingstone (UK) und Tristan Mattelart (Frankreich). Das Detailprogramm folgt.

Datum: 11. und 12. Oktober 2010
Ort: Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4/5, D-28195 Bremen, http://www.hausderwissenschaft.de
Information: http://www.netzwerk-interkulturelle-und-internationale-kommunikation.de/

 

Medientage München: Wert(e) der Medien in der digitalen Welt

(ja) Die 24. Münchner Medientage fragen nach den neuen Geschäftsmodellen von digitalen Medien und nach der Werthaltung von Online-Medien und Content Providern. Beides ist für den Fortbestand und die Weiterentwicklung der Medien- und Kommunikationsbranche von Relevanz, denn die Zahlungsbereitschaft der Mediennutzer sinkt und der Wert der Information muss neu verhandelt werden. Dieses Problem wird noch akzentuiert durch die Beliebigkeit von Anbietern im Internet. Während dreier Tage werden Experten über die aktuellen Tendenzen diskutieren. Eröffnet wird der Münchner Kongress durch Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG. Schwerpunkte bilden anschliessend ein Medien-, ein Online-, ein Infrastruktur- und ein Content-Gipfel mit prominenten Gastreferenten. Ein weiterer Schwerpunkt wird das Thema Corporate Media bilden. Das Detail-Programm folgt Anfang Juli. Veranstalter ist die Medientage München GmbH mit Unterstützung der Bayerischen Staatskanzlei und der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM).

Datum: 13. bis 15. Oktober 2010
Ort: Internationales Congress Center (ICM) in München
Information: http://www.medientage-muenchen.de/

 

Mobil und Global

(ja) Der Stellenwert der Kommunikation und Informationsverarbeitung ist gestiegen. Das verlangt nach Reflexion: Welches sind die Triebfedern und welches die Folgen der technischen Möglichkeiten? Inwiefern bedeuten sie gesellschaftliche Erweiterung, inwiefern Beschränkung? Diesen Fragen will das Junge Forum an der Evangelischen Akademie Tutzing nachgehen. «Mobil und Global – Kommunikationsformen im Wandel» lautet das Thema der Ferienakademie für Studentinnen und junge Wissenschaftlerinnen. Zur Eröffnung des dreitätigen Forums referiert Prof. Dr. Nicola Döring über «Kommunikation im Zeitalter von Internet, Handy und Co.». Anschliessend folgen die Präsentationen aktueller Forschungsergebnisse in den verschiedenen Foren: «Web 2.0 im Dienstleitungs- und Innovationsmanagement», «Face-to-face versus virtual – Effizient in der Teamkommunikation», «Wie bringe ich meinem Rechner bei, was ich wirklich von ihm will? – Aspekte der Kommunikation bei der Entwicklung und Nutzung von Software», «Moderne Kommunikationstechnologie und Verkehr – Substitute oder Komplemente?», «Risikokommunikation zwischen Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit» und «Veränderungsmanagement – erfolgreiche Kommunikation von Wandel in Unternehmen». Das Schlussreferat halten Ludmilla Lennartz und Franziska Drohsel über die Kommunikation von Politikerinnen.

Datum: 15. bis 17. Oktober 2010
Ort: Evangelische Akademie Tutzing, Schlossstrasse 2+4, D-82327 Tutzing, Internet: http://www.ev-akademie-tutzing.de
Kosten: Teilnahmebeitrag Euro 55.-, Unterkunft zwischen Euro 103.- und 143.-, Verpflegung Euro 43.-
Information: Doris Brosch, Telefon: +49 (0)8158 251 125, Fax: +49 (0)8158 99 64 25, E-Mail: brosch@ev-akademie-tutzing.de
Anmeldung: http://www.junges-forum.net (Anmeldeschluss: 4. Oktober)

 

7. Radiosymposium: Aufmerksamkeit um jeden Preis?

(ja) Aufmerksamkeit der Medien ist wichtig für gesellschaftliche Akteure, um öffentlich wahrgenommen zu werden. Aufmerksamkeit brauchen auch die Medien selbst, um Auflage und Quoten zu erzielen. Dieser stete Kampf um Aufmerksamkeit verändert den Journalismus, indem er die Auswahl und Aufbereitung der Themen beeinflusst. Das diesjährige Radiosymposium stellt die Frage, ob diese Dynamik der „Aufmerksamkeit um jeden Preis“ für die Meinungsbildung förderlich oder abträglich ist. Dabei geht es um veränderte Massstäbe einerseits und um veränderte Weltbilder andererseits. Prof. Dr. Winfried Schulz erläutert, wie der Kampf um Aufmerksamkeit die Welt der Nachrichten verändert. Daraufhin untersicht Dr. Steffen Burkhardt den Einfluss der Netzwelt auf den Journalismus und die Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Diskurs. Anschliessend erläutert Prof. Dr. Kurt Imhof, wie der Kampf um Aufmerksamkeit die Medienberichterstattung verändert und wie Politakteure versuchen, die Medien zu instrumentalisieren. Dr. rer. pol. Oswald Sigg hält dagegen und legt dar, wie der Kampf um Aufmerksamkeit die Demokratie beschädigt. Die Podiumsdiskussion mit den Referenten will anschliessend klären, wie sich die neue Medienwelt, der Qualitätsjournalismus und der gesellschaftliche Diskurs unter einen Hut bringen lassen – oder eben nicht.

Datum: Donnerstag, 21. Oktober 2010, von 09.30 bis 17.30 Uhr
Ort: World Trade Center Zürich, Leutschenbachstrasse 95, CH-8050 Zürich
Kosten: Eintritt frei
Information und Anmeldung: Schweizer Radio DRS, Radiosymposium, Postfach, CH-8042 Zürich, Telefon: +41 (0)44 366 15 56, Fax: +41 (0)44 366 11 44, E-Mail: radiosymposium@srdrs.ch, Internet: http://www.radiosymposium.ch

 

«Pornografisierung von Gesellschaft?!»

(ja) Porno ist heute in allen Variationen frei zugänglich geworden. Und mit dieser Zugänglichkeit ist der Code der Pornografie auch in andere kulturelle Sphären übergegangen: Mode, Musik und Attitüden zeugen von der Allgegenwart dieser neuen Freizügigkeit. Alle Medien von Internet über Kino und Fernsehen bis hin zu den Printmedien thematisieren und befördern zugleich den vermeintlich unproblematischen Umgang mit Pornografie. Was positiv als Liberalisierung der Gesellschaft aufgefasst werden kann, lässt einen schalen Nachgeschmack zurück. Denn die von verschiedener Seite als frauenfeindlich, rassistisch und homophob kritisierten Tendenzen müssen auch auf ihre gesellschaftlichen Folgen hinterfragt werden, und zwar auf Jugendliche genau so wie auf Erwachsene. Eine Konferenz mit dem Titel «Pornografisierung von Gesellschaft?!» will die verschiedenen Tendenzen und ihre sozialen Auswirkungen interdisziplinär untersuchen. Veranstalter der Konferenz sind die Fachgruppe «Medienpädagogik» der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft (DGPuK), die Fachgruppe «Medien und Geschlechterverhältnisse» der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Institut für Medienforschung und Medienpädagogik an der Fachhochschule Köln (IMM).

Datum: 28. bis 30. Oktober 2010
Ort: Fachhochschule Köln, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, Mainzer Str. 5, D-50678 Köln
Information: Iveta Verpeja-Wichter, Telefon: ++49 (0)221 8275 -3652, E-Mail: iveta.verpeja-wichter@fh-koeln.de, Internet: http://www.f01.fh-koeln.de/fakultaet/termine/00904/index.html
Anmeldung: http://zeus.zam.fh-koeln.de/forms/anmeldung-zur-konferenz-pornografisierung-von-gesellschaft.html

 

November

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Herzbergtagung des Vereins Qualität im Journalismus

(ja) Der Verein Qualität im Journalismus führt erneut eine Herzbergtagung durch. Im Zentrum stehen interne Massnahmen, um die Qualität im Journalismus zu sichern, wie Briefing, Feedback und Blattkritik. Am Institut für Angewandte Medienwissenschaften in Winterthur berichten Experten über Beispiele aus der Praxis. Vertiefungsmöglichkeiten bieten Werkstätten sowie ein abschliessendes Podiumsgespräch zum «Wert des Journalismus». Aufgelockert wird die Herzbergtagung mit einem Zvieri und abgerundet mit einem Apéro.

Datum: Mittwoch, 03. November 2010, von 09.00 bis 17.00 Uhr
Ort: IAM – Institut für Angewandte Medienwissenschaft an der ZHAW – Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Winterthur, Theaterstrasse 15c, CH-8401 Winterthur, Internet: http://www.iam.zhaw.ch/
Information und Anmeldung: Verein Qualität im Journalismus, Internet: http://www.quajou.ch/herzberg.php

 

Alles auf dem Schirm? Jugendliche im globalen Netz

(ja) Wer meint, der Welt etwas mitteilen zu müssen, kann dies heute schnell und global. Dank Blogs und Wikis kann man alles Erdenkliche verbreiten und empfangen. Das führt zu neuen, interessengebundenen Informationsströmen. Wie sich Jugendliche darin bewegen ist Thema einer Tagung des Instituts für Medienpädagogik JFF mit dem Titel «Alles auf dem Schirm? Jugendliche in vernetzten Informationswelten». Prof. Dr. Bernd Schorb macht die Ansprache. Anschliessend referiert Prof. Dr. Friedrich Krotz über den individuellen und gesellschaftlichen Umgang mit veränderten medialen Informationsstrukturen und Prof. Dr. Christoph Neuberger untersucht die Öffentlichkeiten in den globalisierten Informationssystemen. Am Nachmittag nimmt Prof. Dr. Helga Theunert die Jugend zwischen medialer Informationsflut und Informationsproduktion ins Blickfeld. Zum Abschluss diskutieren diese und weitere Referenten über «Jugend und mediale Information im Fokus medienpädagogischer Praxis». Veranstaltet wird die 6. Internationale Fachtagung des JFF in Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Datum: 12. November 2010, von 11.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM), Heinrich-Lübke-Strasse 27, D-81737 München
Information und Anmeldung: JFF – Institut für Medienpädagogik, Pfälzer-Wald-Str. 64, D-81539 München, Telefon: +49 (0)89 689 890, Fax: +49 (0)89 689 891 11, E-Mail: jff@jff.de, Internet: http://www.jff.de/dateien/JFF_TAGUNG_2010.pdf

 

Dezember

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 Filmtage Luzern: Menschenrechte

(ja) Zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember veranstaltet das Romerohaus drei Filmtage. Gezeigt werden Filme, die sich direkt oder indirekt für die Menschenrechte weltweit engagieren. Neben den Filmvorführungen wird im Rahmenprogramm über die Bedeutung und den Stand der Menschenrechte informiert und diskutiert. Das Programm folgt.

Datum: 10. bis 12. Dezember 2010
Ort: Romerohaus Luzern, Kreuzbuchstrasse 44, 6006 Luzern
Information: http://www.romerohaus.ch/filmtageluzern

 
 

Herausgeber: Katholischer Mediendienst Charles Martig | Reformierte Medien Urs Meier
Impressum: Judith Arnold, Redaktion Medienheft, Badenerstrasse 69, 8026 Zürich
E-Mail: redaktion(at)medienheft.ch, Website © Medienheft: www.medienheft.ch