Die UBS in der Gratispresse
Die Zürcher Ausgabe von «20 Minuten» hatte zu Beginn der Finanzkrise unkritischer über die UBS berichtet als das Konkurrenzblatt «.ch». Zudem hatte «20 Minuten» Inserate von der UBS, «.ch» hingegen nicht. Zufall oder Zusammenhang? Eine aktuelle Studie der Universität Fribourg versucht, den wirtschaftlichen Einflüssen auf den Journalismus auf die Spur zu kommen.
Von: Kolb, Steffen
Geschäfte mit «Selbstmord-Touristen»
Ein Dokfilm macht sich zum «Dignitas»-Supporter
Hat eine Sendung von SF mit der expliziten Darstellung einer Suizidbeihilfe die Menschenwürde und allenfalls auch Medienrecht verletzt? Die Fragen zu dem Film sollten nicht auf diesen einen Punkt fokussiert bleiben. Mit breiterem Blickwinkel ergibt sich eine differenzierte Kritik: Der Film weckt Mitgefühl für Menschen in einer Extremsituation, stellt sich aber in fragwürdiger Weise in den Dienst...
Von: Meier, Urs
Sterben vor laufender Kamera
Eine Frage der menschlichen Würde
So unterschiedlich die Medienkritik die Ausstrahlung eines Dokumentarfilmes in verschiedenen Ländern aufnahm, in dem ein schwerstkranker Mann mit der Sterbehilfeorganisation «Dignitas» aus dem Leben schied, so kontrovers bleibt der Bruch des Tabus: einen sterbenden Menschen vor laufender Kamera zu zeigen.
Von: Bähler, Regula
Blogs nutzen - aber richtig
Das Presserecht erfasst auch das Web 2.0
Aufgepasst bei Blogs! Werden medienrechtliche Bestimmungen oder medienethische Standards nicht beachtet, so droht ein Gang zum Kadi. Wie können Journalistinnen und Journalisten diese Fallstricke meistern?
Von: Gremmelspacher, Georg
Schleichwerbung an Bord
SRG wegen Alinghi-Sendungen zum America's Cup gerügt
Das Schweizer Fernsehen hat mit seiner Sportberichterstattung zur Segelregatta in Valencia 2007 die Sponsoring-Bestimmungen verletzt. Nach einer Verfügung des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM) im April folgt nun eine Rüge der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) wegen unentgeltlicher Schleichwerbung.
Von: Arnold, Judith
