Ökumenischer Filmpreis 2010
(ja) An den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes geht der Preis der Ökumenischen Jury an den französischen Film «Des hommes et des dieux» (2010) von Xavier Beaufois. Der Film erzählt die wahre Geschichte von acht christlichen Mönchen, die in Algerien mit Terrorismus konfrontiert werden. Trotz der allgegenwärtigen Gewalt und den kulturellen Differenzen gelingt es den Mönchen, ihren Weg der...
Dokumentarfilm «Srebrenica 360°»
Das ostbosnische Städtchen Srebrenica erlangte 1995 traurige Berühmtheit: Serbische Nationalisten ermordeten während des Bosnienkrieges gegen 8000 muslimische Männer und Knaben. Der Genozid von damals ist auch heute noch präsent: Den Frauen fehlen die Männer, die Brüder, die Väter, die Söhne. Wie die Hinterbliebenen leben, erzählen sie im Film «Srebrenica 360°».
Von: Tepasse, Nicole
«Antichrist»
Lars von Trier auf gnostischen Abwegen
Mit seinem neuesten Film «Antichrist» hat der dänische Regisseur Lars von Trier am Filmfestival von Cannes eine Kontroverse ausgelöst. Die Mischung aus Beziehungsdrama, metaphysischem Autorenkino und Horrorfilm ist schwer verdaulich. Viele falsche Fährten führen in die Irre und die Bestimmung der weiblichen Natur als das Böse schlechthin irritiert nachhaltig. Ein Anti-Preis der Ökumenischen Jury...
Von: Martig, Charles
Ökumenischer Filmpreis 2009
(ja) Der Ökumenische Filmpreis geht am 62. Filmfestival Locarno an den Film «Akadimia Platonos» von Filippos Tsitos, eine Koproduktion von Griechenland und Deutschland 2009. Laut Begründung der Jury sei der Film mit seiner «wohl durchdachte Inszenierung und gut überlegten Kameraführung eine detaillierte Beobachtung einfacher Menschen in ihrem alltäglichen Leben in einem Viertel von Athen». In...
Filmförderung in der Schweiz
Oder was die Bilder zum Laufen bringt
Mit dem Buch «Filmförderlandschaft Schweiz» legt Patrick Becker die erste umfassende Studie zum Thema vor. Darin wird deutlich: Ohne Filmförderung geht in der Schweiz nichts. Gleichzeitig zeigt der Autor auf, dass der Filmmarkt blockiert wird, wo Kunst und Kommerz im Widerspruch stehen.
Von: Angeli, Bruno
