Medienmarken als Leuchttürme
Profilierte Angebote haben in der Krise die besten Überlebenschancen
Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise ist nicht primäre Ursache für die bedrohliche Schieflage der Medien. Sie verschärft vielmehr ein Strukturproblem, das aus unbewältigten Entwicklungen der letzten Jahrzehnte hervorgegangen ist. In dieser Situation haben diejenigen Medien die besten Karten, die sich langfristig und gezielt ein unverwechselbares Profil geschaffen haben.
Von: Meier, Urs
Populärwissenschaftliche (Sprach-)Bilder
Wie Wissensmagazine Forscherinnen und Forscher vorstellen
Medien beschreiben nicht nur, sondern sie bewerten auch und prägen damit unsere Vorstellung von der Wirklichkeit. Das gilt in besonderem Maß für Personen, die in Wort und Bild inszeniert werden. Wie unterschiedlich dabei Männer und Frauen in den Blick geraten, zeigen exemplarisch jene Magazine, die sich der Wahrheit verpflichtet fühlen, die Wissenschaftsmagazine.
Von: Maier, Tanja
Medien zwischen Wahrheitssuche und Selbstdarstellung
Die Papstbotschaft zum Mediensonntag 2008
Die Katholische Kirche ist als weltweite Organisationsform in der Mediengesellschaft integriert. Sie nutzt die Mechanismen der Medien, um ihre Botschaft zu transportieren. Dabei dienen vor allem Papstreisen und Gross-Events als hauptsächliche Instrumente der Public Relations des Vatikans. Sie ist aber auch betroffen vom Trend zur Skandalisierung, wie der jüngste Fall der Pädophilie-Aufarbeitung...
Von: Martig, Charles
Medien und Integration
Empfehlungen für Medienschaffende
Das Thema "Ausländer in den Medien" hat Konjunktur. Und das wird - Jugendkriminalität hin, Minarett-Initiative her - voraussichtlich auch so bleiben. Denn mit der Globalisierung und Personenfreizügigkeit in Europa sind "Ausland" und "Heimat" zu relativen Begriffen geworden. Medienschaffende tun gut daran, ihre Rolle als interkulturelle Vermittler zu überdenken.
Von: Arnold, Judith
SRG-Konzession mit Qualitätskriterien
Bundesrat hält an qualitativen Vorgaben und Kontrollinstrumenten fest
Die ab Anfang 2008 gültige Sendekonzession für die SRG enthält Vorgaben zur Qualitätskontrolle und -sicherung des Service-public-Angebots. Diese im Vorfeld umstrittenen Elemente gehen medienpolitisch neue Wege, indem sie den Veranstalter mittels Selbstkontrolle in die Pflicht nehmen. Die erweiterten Spielräume der SRG namentlich beim Online-Angebot bilden zusammen mit den Qualitätsauflagen ein...
Von: Meier, Urs
