Der Kampf der Aufmerksamkeit
Oder die Zukunft des Schweizer Fernsehens
Die Fragmentierung des Publikums und der stetig ansteigende Medienkonsum sind für Medienunternehmen wie Schweizer Fernsehen SF sowohl Herausforderung als auch Chance. Der technologische und gesellschaftliche Wandel, der diesen Phänomenen zugrunde liegt, erfordert nicht einfach eine neue Weise von "Fernsehen machen", sondern ein grundlegend neues Verständnis von Medienunternehmen.
Von: Rödiger, A. & Rüesch, St.
Service public Online - Grundlagen und Strategien
Schweiz, Frankreich und Österreich im Vergleich
Das Internet bietet für Rundfunk und Presse einen zusätzlichen Kanal, um ihre Unternehmensziele zu erreichen. Diese Online-Medien sind komplementäre Angebote zum Kerngeschäft und stellen einen Zusatzmarkt dar. Bisher unterliegt dieser Markt keiner spezifischen gesetzlichen Regelung, weshalb die Konkurrenten in einem relativ ungeregelten Wettbewerb gegeneinander antreten. So vergleichbar die...
Von: Trappel, Josef
Service public Online im Spannungsfeld
Schweiz, Deutschland und Grossbritannien im Vergleich
Zum 75-jährigen Jubiläum der SRG verheisst Generaldirektor Armin Walpen: "Die digitale Zukunft ist multimedial". Und wenig später verkündet Fernsehdirektorin Deltenre mit der neuen Multimedia-Strategie "die digitale Revolution", die unter anderem einen Ausbau des SRG Online-Angebots vorsieht. Dass Rundfunkveranstalter im Internet digitalisierte Sendungen mit Zusatzinformationen bereitstellen,...
Von: Arnold, Judith
Glanzlos aus Hamburg
tagesschau.de bietet journalistische Pflicht statt Kür
Der Wettbewerb zwischen tagesschau.de und Spiegel Online offenbart die Schwächen und Ungereimtheiten des öffentlich-rechtlichen Systems in Deutschland. Statt sich mit herausragendem Journalismus abseits der Marktzwänge zu profilieren, läuft tagesschau.de mit geringen Ressourcen der privaten Konkurrenz hinterher.
Von: Meyer-Lucht, Robin
Europa und der öffentlich-rechtliche Rundfunk
Ein Konflikt zwischen Kultur und Ökonomie
Der Sündenfall ereignete sich 1971. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) erklärte den Rundfunk zu einer Dienstleistung. Welche weitreichenden Konsequenzen das hatte, wurde erst viel später deutlich und lässt sich womöglich erst in der Rückschau so richtig ermessen.
Von: Holtz-Bacha, Christina
