Auf die Folter gespannt
Facts und Fiction der US-Serie "24 - Twenty Four"
"Twenty Four" heisst die Serie aus den USA, die 24 Stunden Nervenkitzel verspricht. Und das im doppelten Sinn. Während der Plot und das rasante Erzähltempo die Zuschauer an den Bildschirm fesseln, foltern die Filmagenten was das Zeug hält, um auf der Jagd nach Terroristen die drohenden Attentate abzuwenden. Fiktion und Realität kommen sich dabei gefährlich nahe.
Von: Arnold, Judith
Gewalt als Unterhaltung
Der ganz normale Wahnsinn
Im Zusammenhang mit Jugendgewalt mehren sich die Stimmen, die in den Medien eine massgebliche Ursache sehen. Der Ruf nach einer strengeren Regulierung der Medien wird immer lauter, dabei kommen bereits die bestehenden Richtlinien gegen Gewaltdarstellungen kaum mehr zur Anwendung. Zum Testfall wurde der Action-Film "The Glimmer Man", dessen Ausstrahlung auf Schweizer Fernsehen DRS zuerst von der...
Von: Arnold, Judith
Rechtsextremismus in der öffentlichen Kommunikation
In jüngerer Zeit gelingt es rechtsextremistischen Gruppierungen immer wieder, sich unter anderem mit spektakulären Aufmärschen auf das Rütli, dem zentralen lieu de mémoire der Schweiz, grosse Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu verschaffen. Was bedeutet diese zum Teil sehr hohe Resonanz rechtsextremer Akteure, und was sagt dies über den gesellschaftlichen Umgang mit dem Rechtsextremismus aus?
Von: Udris, Linards
Wandel nach der Krise?
Tendenzen im Schweizer Medienjournalismus
Medienjournalismus ist, wenn Journalisten Journalisten beobachten. Doch das ist nach einem anfänglichen Boom in den 90er Jahren und einem markanten Einbruch um die Jahrtausendwende nur noch sporadisch der Fall. Ähnlich dürftig steht es mit der Forschung in diesem Bereich. Neuere Freiburger Fallstudien werfen nun einige Schlaglichter auf die aktuellen Trends.
Von: Schönhagen, Ph. & Straub, C.
Das Mediensystem im Zeitalter seiner wirtschaftlichen Kalkulierbarkeit
Terroristen & Amokläufer steuern die Berichterstattung über ihre Taten
Terror- und Amokverbrechen sind immer auch Signale an die Öffentlichkeit. Es entspricht ihrer zynischen Logik, wenn sie die durch Medien ausgelösten Sekundärwirkungen in der Planung von Gewalttaten mit einkalkulieren. Ein konsequent auf Konkurrenz beruhendes Mediensystem hat einer solchen Indienstnahme kaum etwas entgegenzusetzen.
Von: Meier, Urs
