Science-Fiction als Gesellschaftskritik
Und was nach 45 Jahren davon übrig ist
In den Kinos läuft eine Neuauflage von «Star Trek». Der Erfinder Gene Roddenberry wollte damit vor 45 Jahren Gesellschaftskritik üben. – Kein leichtes Unterfangen in den frühen 60er Jahren. Doch mit dem Decknamen «Science-Fiction» ist es ihm gelungen, gleichzeitig ein neues Genre zu prägen.
Von: Angeli, Bruno
Der Mediengau von Winnenden
Über die Ausblendung der Frauenmorde
Das Schulmassaker eines 17-jährigen Jungen in Winnenden hielt die Medien tagelang in Atem. Es wurde über alles Mögliche berichtet, nur nicht über die Tatsache, dass es sich bei fast allen Opfern um Mädchen und Frauen handelte. Über den blinden Fleck eines Mediensystems, das die Normalität des Frauenhasses ausblendet.
Von: Huhnke, Brigitta
Geschäfte mit «Selbstmord-Touristen»
Ein Dokfilm macht sich zum «Dignitas»-Supporter
Hat eine Sendung von SF mit der expliziten Darstellung einer Suizidbeihilfe die Menschenwürde und allenfalls auch Medienrecht verletzt? Die Fragen zu dem Film sollten nicht auf diesen einen Punkt fokussiert bleiben. Mit breiterem Blickwinkel ergibt sich eine differenzierte Kritik: Der Film weckt Mitgefühl für Menschen in einer Extremsituation, stellt sich aber in fragwürdiger Weise in den Dienst...
Von: Meier, Urs
Sterben vor laufender Kamera
Eine Frage der menschlichen Würde
So unterschiedlich die Medienkritik die Ausstrahlung eines Dokumentarfilmes in verschiedenen Ländern aufnahm, in dem ein schwerstkranker Mann mit der Sterbehilfeorganisation «Dignitas» aus dem Leben schied, so kontrovers bleibt der Bruch des Tabus: einen sterbenden Menschen vor laufender Kamera zu zeigen.
Von: Bähler, Regula
Medien in Kosovo
Noch alles andere als frei
Auch ein Jahr nach der Unabhängigkeitserklärung hat sich die Medienlandschaft in Kosovo nicht entwickelt. Mangelhafte Qualität und politische Abhängigkeiten prägen die Szene. Minderheitenmedien kämpfen ums Überleben.
Von: Gürtler, C. & Ljuma, S.
