Fünf Jahre danach
Wie 9/11 die Fernsehwelt veränderte
Selektion und Gewichtung von Ereignissen gehören zum Kerngeschäft der Medien. Doch gerade in Krisenzeiten sind deren Einordnung und Deutung heikel. Seit den Terroranschlägen auf das World Trade Center und das Pentagon am 11. September 2001 nimmt das Leitmedium Fernsehen eine Schlüsselrolle in der Überbringung schlechter Nachrichten ein. Dabei ist zu beobachten, dass gewisse Filtermechanismen an...
Von: Weichert, Stephan
Medien im Ausnahmezustand
Was das Fernsehen in Krisenzeiten alles (nicht) leisten kann
TV-Macher spielen immer häufiger Notfallszenarien durch, um im Krisenfall auf Zack zu sein. Ging es bisher darum, wer zuerst auf Sendung ist, befindet sich der Journalismus immer häufiger in einem professionellen Dilemma: Auch wenn bei Spendenaufrufen oder der Entscheidung, Terroristen und Randalierern kein Forum zu bieten, ehrenhafte Absichten dahinter sein mögen, fehlt es an redaktionellen...
Von: Weichert, Stephan
Frostige Zeiten für Medienschaffende
US-Informationspolitik in der Ära des globalen Terrorismus
Amerikas Informations- und Kommunikationspolitik wurde unter der Regierung Bush enormen Restriktionen unterzogen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Berichterstattung in den Medien, sondern spiegelt sich auch in den Bemühungen der USA, die Internetregulierung unter ihrer Kontrolle zu behalten.
Von: Schön, Gerti
War of the Worlds
Von der "Spielbergisierung" eines bahnbrechenden Romans
Am Anfang stand ein Zukunftsroman: H. G. Wells' "The War of the Worlds" erschien 1898 und gehört seit seinem Erscheinen zu den bahnbrechenden Werken der angelsächsischen Kulturgeschichte. Was mag Steven Spielberg gereizt haben, diesen Stoff im Jahr 2005 auf die Kinoleinwand zu bringen? Ist die Vorlage überhaupt geeignet für eine "Spielbergisierung"? Und warum spielt ausgerechnet Tom Cruise die...
Von: Martig, Charles
Die Selbstüberbietungsspirale
Krisenberichterstattung im Angesicht des Terrors
Medien und Terrorismus haben eines gemeinsam: die Suche nach grösstmöglicher Aufmerksamkeit. So scheinen sie sich in der Verbreitung von Schreckensnachrichten gegenseitig überbieten zu wollen. Der Informiertheit des Publikums dient dies wenig, wohingegen die Emotionalisierung dem Terrorismus in die Hände spielt.
Von: Weichert, Stephan
