96 Stunden TV
9/11 in der Endlosschlaufe des Fernsehens
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in der Endlosschlaufe des Fernsehens.
Von: Kriest, Ulrich
West-Ost-Gefälle der Medienrealitäten
9/11 im Kampf der Kulturen
Während die Massenmedien die westliche Welt seit den Terroranschlägen von 9/11 auf das WTC mit Kriegsrhetorik überziehen, ist Afghanistan - erklärter Hort des Terrors und Angriffsziel für den US-amerikanischen Vergeltungsschlag - von den Massenmedien abgeschnitten.
Von: Arnold, Judith
Bilder wie im Kino
9/11 im Spiegel des Katastrophenfilms
Was am 11. September 2001 geschah und immer wieder über den Bildschirm flimmerte, war ein déja-vu fiktionaler Bilder, wie sie schon hundertfach über die Leinwand liefen. Bildete der Katastrophenfilm die Vorlage für die Terroranschläge? Oder werden nun die Regisseure zu Abwehrstrategen möglicher Terrorszenarien? Über den Einbruch der Fiktion in die Wirklichkeit.
Von: Everschor, Franz
Mediale Gewalt in neuem Licht
9/11 wie in Hollywood
Die Katastrophe geschah in Echtzeit und mit einem perfekten Timing. Dramaturgisch grenzt der Terror-Anschlag auf New York an die geniale Inszenierung eines Hollywood Blockbusters der neunziger Jahre. In Schockwellen hat sich die Attacke auf das World Trade Center über die vernetzte Mediengesellschaft ausgebreitet und dabei eine Aufmerksamkeit erhalten, die kaum zu übertreffen ist.
Von: Martig, Charles
Kriegstraumata im Kino
Pearl Harbor und Vietnam
Ironie der Filmstarts: Während Buena Vista International das Event-Movie „Pearl Harbor“ auf den 7. Juni 2001 mit gewaltigem Marketing-Aufwand weltweit lanciert, kommt der verbesserte Klassiker „Apocalypse Now Redux“ wieder in die Schweizer Kinos. Die romantische Heldengeschichte trifft auf das Meisterwerk des Kriegswahnsinns.
Von: Martig, Charles
