Wie viel Meinungsfreiheit ist möglich?
Über Mohammed-Karikaturen, Papst-Vorlesung, Idomeneo-Absetzung
Der Streit um die Mohammed-Karikaturen, die Empörung über ein Islam-kritisches Zitat des Papstes in einer Vorlesung und die vorschnelle Absetzung einer Inszenierung der Oper "Idomeneo" werfen die Frage auf, wie wir es im Konfliktfall mit der Kunst- und Meinungsfreiheit halten. Der Diskurs in den Leitmedien vergangenen Jahres zeugt weniger vom Kampf der Kulturen als von tiefen Gräben in der...
Von: Scharf, Wilfried
Globalisierte Meinungsfreiheit oder Kampf der Kulturen?
Der Versuch einer liberalen Polemik
Eine ganze Reihe von Ereignissen der letzten Wochen und Monate provoziert die Frage, wie es die europäischen Staaten mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung halten wollen. Eigentlich. Doch tatsächlich wurde im Kontext der Debatten und Auseinandersetzungen um die Mohammed-Karikaturen, um den Vortrag Papst Benedikts XVI. oder, kaum der Rede wert, um Pope-TV meist nur über Toleranz und...
Von: Weber, Karsten
Terror im Internet
Eine aktuelle Bestandesaufnahme
Das Internet hat für den internationalen Terrorismus zahlreiche Funktionen übernommen: Es ist Plattform zur Selbstdarstellung und dient der Einschüchterung ebenso wie der Gewinnung von Sympathisanten. Auch das Networking und die Organisation von Anschlägen werden zunehmend über das Internet abgewickelt. Der Terrorismusexperte Gabriel Weimann legt mit seinem Buch "Terror on the Internet" eine...
Von: Weichert, Stephan
Krisenbewältigung der Medien
9/11 im Kino und TV
Seit die Ereignisse vom 11. September 2001 die Welt erschütterten, sind die Medien um Einordnung bemüht. Doch standen anfänglich die politischen Analysen im Vordergrund, scheint sich das Kino nun den Emotionen zuzuwenden. Der unpolitische Film "World Trade Center" von Oliver Stone verspricht offenbar die lang ersehnte Katharsis. Dabei hat bereits die Fernsehberichterstattung zu einer ersten...
Von: Arnold, Judith
Moderne Kriegs- und Informationstechnologie
Eine unfriedliche Symbiose
Seit dem Ende des Kalten Krieges deuten sich neue Konfliktlinien ab, die sich nicht mehr bipolar bestimmen lassen. Konflikte brechen vermehrt zwischen Widerstandsgruppen und Staaten oder Staatenbündnissen auf und Kriege werden vermehrt asymmetrisch geführt. Der internationale Terrorismus schliesslich hat zu einer (Re-)Privatisierung der Gewalt geführt. Was sich weltpolitisch abzeichnet, spiegelt...
Von: Filk, Christian
