Die Aufseher der Wächter
Demokratie braucht Kontrolle, die Medien ebenso
Medien sollen, so die hehre Lehrbuchmeinung, bestenfalls die Demokratie fördern wie zur politischen Meinungs- und Willensbildung beitragen. Was unter Medienwissenschaftlern im Grundsatz noch unbestritten ist, hat in der veröffentlichten Praxis bereits weniger Bestand. Wo sich Medien immer häufiger am Gefälligen orientieren, nach Leservorlieben, Publikumsgeschmack und Quoten schielen, bleiben...
Von: Ludwig, Wolf
Zwischen Masse und Klasse
Kulturjournalismus auf dem Prüfstand
Was bedeutet Kultur für die Medien, welche Probleme und Chancen ergeben sich, braucht Kultur ein eigenes Gefäss oder fällt sie dem Kommerz zum Opfer? Mit einem ganzen Bündel an Fragen eröffnete WOZ-Redaktor Stefan Keller vergangenen Donnerstag die Podiumsdiskussion über Kulturjournalismus zwischen Masse und Klasse. Den Fragen stellten sich Regula Bochsler, Redaktionsleiterin von "Kultur aktuell"...
Von: Arnold, Judith
Wandel nach der Krise?
Tendenzen im Schweizer Medienjournalismus
Medienjournalismus ist, wenn Journalisten Journalisten beobachten. Doch das ist nach einem anfänglichen Boom in den 90er Jahren und einem markanten Einbruch um die Jahrtausendwende nur noch sporadisch der Fall. Ähnlich dürftig steht es mit der Forschung in diesem Bereich. Neuere Freiburger Fallstudien werfen nun einige Schlaglichter auf die aktuellen Trends.
Von: Schönhagen, Ph. & Straub, C.
Bürgerjournalismus
Bedrohung oder Ergänzung der professionellen Medien?
Seit die neuen, interaktiven Medien eine beachtliche Verbreitung haben, betätigen sich immer mehr Bürger als Journalisten. Und nicht wenige Massenmedien versuchen diesen Trend für sich zu nutzen, indem sie Amateurfotografen und -reporter als Zulieferer ermuntern. Wie jedoch eine aktuelle Studie zeigt, unterscheiden sich die Motive und Vorgehensweisen der Bürgerjournalisten stark von...
Von: Schönhagen, Ph. & Kopp, M.
Wo sind die demokratischen Strukturen der SRG geblieben?
Peter Schellenberg zur Lage des Service public
Deutliche Worte fand Peter Schellenberg, ehemaliger Direktor des Schweizer Fernsehens, unlängst an einer Veranstaltung in Basel zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Schweiz. Seine Thesen kreisten um das Demokratie-Defizit der SRG und die völlig ungenügende Auseinandersetzung mit dem Begriff des Service public.
Von: Furger, Franco
