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23.05.08

Unterbrecherwerbung schmälert das Spielfilmerlebnis
Schwedische Regisseure gewinnen Urheberrechtsprozess

Will ein schwedischer Fernsehsender die Ausstrahlung eines Spielfilms mit Werbespots unterbrechen, braucht er die ausdrückliche Zustimmung der Regisseurin oder des Regisseurs. Ansonsten verletzt er deren Urheberrecht – genauer: der Sender greift auf unzulässige Weise in die persönliche Beziehung von Filmschaffenden zu ihrem Werk ein.

Von: Bähler, Regula


05.05.08

Der Medienfall von Amstetten

Die Medien haben bei dem am 27. April bekannt gewordenen Verbrechen von Amstetten in gewohnter Weise funktioniert: boulevardesk die Boulevardmedien, differenzierter die Qualitätstitel, hektisch allesamt im Wettlauf um Bilder und Informationen. Übertreibungen und Auswüchse gehören zum Geschäft. Beteiligte und oft auch Betroffene sind durch ihre passive Medienerfahrung darauf konditioniert, die...

Von: Meier, Urs


28.04.08

Medien zwischen Wahrheitssuche und Selbstdarstellung
Die Papstbotschaft zum Mediensonntag 2008

Die Katholische Kirche ist als weltweite Organisationsform in der Mediengesellschaft integriert. Sie nutzt die Mechanismen der Medien, um ihre Botschaft zu transportieren. Dabei dienen vor allem Papstreisen und Gross-Events als hauptsächliche Instrumente der Public Relations des Vatikans. Sie ist aber auch betroffen vom Trend zur Skandalisierung, wie der jüngste Fall der Pädophilie-Aufarbeitung...

Von: Martig, Charles


12.04.08

«Tatort» trifft Wirklichkeit
Fiktion unter Anklage

Erst rief eine «Tatort»-Folge den heftigen Widerspruch der Aleviten hervor. Dann wurde eine Folge, die im Türken-Milieu spielt, kurzerhand abgesetzt. Zwar müssen fiktionale Sendungen nicht wie Nachrichtenformate auf Fakten beruhen. Aber auch die Fiktion lässt sich als Beschreibung der sozialen Realität interpretieren, was sich bei der Darstellung von Minderheiten als problematisch erweisen kann....

Von: Wolf, Fritz


28.01.08

Medien und Integration
Empfehlungen für Medienschaffende

Das Thema "Ausländer in den Medien" hat Konjunktur. Und das wird - Jugendkriminalität hin, Minarett-Initiative her - voraussichtlich auch so bleiben. Denn mit der Globalisierung und Personenfreizügigkeit in Europa sind "Ausland" und "Heimat" zu relativen Begriffen geworden. Medienschaffende tun gut daran, ihre Rolle als interkulturelle Vermittler zu überdenken.

Von: Arnold, Judith


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Herausgeber: Katholischer Mediendienst Charles Martig | Reformierte Medien Urs Meier
Impressum: Judith Arnold, Redaktion Medienheft, Badenerstrasse 69, 8026 Zürich
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