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28.07.08

Einstellung und Realität von Journalistinnen
Neue Ergebnisse der Berufsfeldforschung

Der Anteil an Frauen im Journalismus hat in den letzten Jahren zwar stetig zugenommen, doch in Führungspositionen sind Journalistinnen nach wie vor untervertreten. Gemäss einer aktuellen Studie sind die Arbeitsbedingungen und die Familie für Schweizer Journalistinnen aber kein Grund, sich gegen den beruflichen Aufstieg zu entscheiden. Die Ursachen sind demnach anderswo zu suchen.

Von: Renggli, Andrea


05.05.08

Der Medienfall von Amstetten

Die Medien haben bei dem am 27. April bekannt gewordenen Verbrechen von Amstetten in gewohnter Weise funktioniert: boulevardesk die Boulevardmedien, differenzierter die Qualitätstitel, hektisch allesamt im Wettlauf um Bilder und Informationen. Übertreibungen und Auswüchse gehören zum Geschäft. Beteiligte und oft auch Betroffene sind durch ihre passive Medienerfahrung darauf konditioniert, die...

Von: Meier, Urs


12.04.08

«Tatort» trifft Wirklichkeit
Fiktion unter Anklage

Erst rief eine «Tatort»-Folge den heftigen Widerspruch der Aleviten hervor. Dann wurde eine Folge, die im Türken-Milieu spielt, kurzerhand abgesetzt. Zwar müssen fiktionale Sendungen nicht wie Nachrichtenformate auf Fakten beruhen. Aber auch die Fiktion lässt sich als Beschreibung der sozialen Realität interpretieren, was sich bei der Darstellung von Minderheiten als problematisch erweisen kann....

Von: Wolf, Fritz


04.04.08

Wenn Medien religiöse Gefühle verletzen
Zur Abwägung von Grundrechten

Die zugespitzte Kritik an religiösen Inhalten löst immer wieder Konflikte aus. Denn religiöse Gefühle sind nicht von Kritik oder Satire in Radio- und Fernsehsendungen ausgenommen. Zentrale Glaubensinhalte geniessen jedoch einen gewissen Schutz.

Von: Bähler, Regula


28.01.08

Medien und Integration
Empfehlungen für Medienschaffende

Das Thema "Ausländer in den Medien" hat Konjunktur. Und das wird - Jugendkriminalität hin, Minarett-Initiative her - voraussichtlich auch so bleiben. Denn mit der Globalisierung und Personenfreizügigkeit in Europa sind "Ausland" und "Heimat" zu relativen Begriffen geworden. Medienschaffende tun gut daran, ihre Rolle als interkulturelle Vermittler zu überdenken.

Von: Arnold, Judith


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Herausgeber: Katholischer Mediendienst Charles Martig | Reformierte Medien Urs Meier
Impressum: Judith Arnold, Redaktion Medienheft, Badenerstrasse 69, 8026 Zürich
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