Spielgewalt braucht mehr als Verbote
Pro Juventute fordert einen schweizweiten Jugendmedienschutz
Kinder und Jugendliche haben heute fast unbeschränkten Zugang zu Gewaltdarstellungen, sei es in Computerspielen, in Videofilmen, im Internet oder auf Handys. In vielen Spielen müssen realistisch dargestellte Menschen verletzt oder getötet werden, um zu gewinnen. Doch hemmungslos dargestellte Gewalt kann Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen haben. Damit Gewaltdarstellungen...
Von: Marugg, Michael
Gemeinsam die Verantwortung wahrnehmen
Die Gaming-Branche setzt sich aktiv für den Jugendschutz ein
Mit freiwillig getroffenen Massnahmen engagiert sich die Gaming-Branche für einen wirkungsvollen Jugendschutz. Dazu zählen die Einführung des Altersklassifikationssystems PEGI, der Verhaltenskodex für Verkauf und Werbung sowie die Förderung der Medienkompetenz. Wichtig ist, dass alle Beteiligten – Politiker, Branche, Eltern, Lehrer und Gamer – gemeinsam die Verantwortung für den Jugendschutz...
Von: Züger, Peter
Eine Medienkommission für besseren Jugendschutz
Die Kantone beider Basel schaffen ein neues Modell
Im Kino ist die Umsetzung des Jugendschutzes Sache der Kantone. Doch diese nehmen ihre Aufgabe unterschiedlich wahr und nicht alle haben eine Filmkommission eingerichtet, die über die Altersfreigabe von Filmen befindet. Wann Kinder und Jugendliche ins Kino dürfen, ist daher oft von Kanton zu Kanton verschieden. Zum föderalistischen Wirrwarr kommt hinzu, dass die Empfehlungen auf Videokassetten...
Von: Arnold, Judith
Mediengewalt erzeugt Gewalt
Eine neue Längsschnittstudie zur Wirkungsforschung
Ein Forscherteam hat mehrere Jahre an einer zweijährigen Längsschnittstudie über die Wirkungen von Mediengewalt auf Kinder und Jugendliche gearbeitet. Mit eindeutigen Ergebnissen: Gemäss der Studie bewirkt der Konsum von Mediengewalt spätere Gewalttätigkeit und Gewaltdelinquenz – und zwar stärker als andere Risikofaktoren.
Von: Weiß, Rudolf H.
Auch «Killerspiele»-Konsum will gelernt sein
Zwischen Freiheit auf Schund und Verbotsaktionismus
Während besorgte Stimmen aus Politik und Wissenschaft nicht müde werden, vor dem Konsum von extrem gewalthaltigen Games zu warnen, kämpfen die Entwickler von Computer- und Videospielen um ihre Anerkennung als Künstler. Wolf Ludwig ist als Co-Präsident der Plattform der Informationsgesellschaft Schweiz (comunica-ch) und als zivilgesellschaftlicher Vertreter im Beirat der Internet-Koordinations-...
Von: Ludwig, Wolf
