Unterbrecherwerbung schmälert das Spielfilmerlebnis
Schwedische Regisseure gewinnen Urheberrechtsprozess
Will ein schwedischer Fernsehsender die Ausstrahlung eines Spielfilms mit Werbespots unterbrechen, braucht er die ausdrückliche Zustimmung der Regisseurin oder des Regisseurs. Ansonsten verletzt er deren Urheberrecht – genauer: der Sender greift auf unzulässige Weise in die persönliche Beziehung von Filmschaffenden zu ihrem Werk ein.
Von: Bähler, Regula
Dabeisein zur Ehre Gottes
Eventmarketing als Kommunikationsmittel für die Kirchen
An der Fussball-Europameisterschaft treten auch die Kirchen in Erscheinung. Sie tun es unter einem professionellen und witzigen Label. Dahinter aber steckt ein Programm, das die typischen Mühen der Kirchen bekundet, mit klaren und profilierten Botschaften an die Öffentlichkeit zu treten.
Von: Meier, Urs
Service public zwischen Grundversorgung und Marktöffnung
Zur Neuauflage einer betagten Debatte
Was durch staatliche Regulierung oder durch den Markt geregelt werden soll, bleibt Gegenstand anhaltender Debatten. Und das betrifft nicht nur das Radio und Fernsehen, sondern auch die Bahn, die Telekommunikation und die Post. An einer Podiumsdiskussion in Bern nahmen die Repräsentanten und Hüter des Service public Stellung.
Von: Ludwig, Wolf
Ausgehöhlte Medienfreiheit
Grundrecht der öffentlichen Kommunikation drohen neue Gefahren
Presse- und Medienfreiheit wurde und wird primär erkämpft gegen Übergriffe staatlicher Instanzen und politischer Mächte. Mit dieser Frontstellung ist sie im allgemeinen Bewusstsein. Bei anderen Gefahren für die Informations- und Meinungsfreiheit ist die Öffentlichkeit bisher weniger sensibel. In freien Ländern dürften für die Medien mittlerweile die zügellose kommerzielle Kommunikation und die...
Von: Meier, Urs
Werbung auf Schleichwegen
Nach "Marienhof" in Deutschland jetzt "Traumjob" in der Schweiz
Product Placement und Themenplacement im Fernsehen, Publireportagen in der Presse: die Grenzen zwischen Programm und Werbung, zwischen redaktionellem Inhalt und Inseratenteil sind durchlässig geworden. Die Medien setzen damit ihr wichtigstes Kapital aufs Spiel, nämlich Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit.
Von: Meier, Urs
