Jahrbuch 2010 – Eine geballte Medienkritik
«Verheerende Gratiskultur, episodischer Journalismus und Medien-Populismus»: Die Autorinnen und Autoren des Jahrbuchs «Qualität der Medien – Schweiz Suisse Svizzera (2010)» sparen nicht mit Kritik. Die Wissenschafter des Forschungsbereichs Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich wollen mit der neuen Jahrbuch-Reihe zur Beobachtungsinstanz in Sachen Medienqualität werden und die...
Von: Meier, Dominik
Das Medienheft präsentiert sich nach 10 Jahren neu
(ja) Seit dem 18. Januar 2010 ist das Medienheft in neuer Gestalt und mit erweiterter Funktionalität online. Neu können die bisher über 500 Medienheft-Artikel über eine Keyword-Liste nach den Schwerpunktthemen des Medienhefts gesucht werden, angefangen von «Blogs und Web 2.0» über «Informationsgesellschaft» und «Service public» bis hin zu «Religion und Kirche». Neu...
Verein «Medienkritik Schweiz» gegründet
(ja) An der Tagung «Aufbruch zu einer kompetenten Medienkritik», die am 1. November 2009 im Unternehmerforum Lilienberg im Thurgau stattgefunden hat, wurde der Verein «Medienkritik Schweiz» gegründet. Ziel des Vereins ist die Bündelung der Kräfte für eine nachhaltige Medienkritik. Denn viele medienkritische Organisationen würden mit knappen Ressourcen kämpfen, obwohl der Beitrag der Medienkritik...
Krise der Wirtschaft - Krise des Journalismus?
Wie die Rezession den Wirtschaftsjournalismus zum Umdenken zwingt
Weitermachen wie bisher geht nicht. So lautet das Fazit des sechsten Radiosymposiums von SR DRS, das unter dem Titel «Krise der Wirtschaft – Krise des Journalismus» stattfand. Wissenschaftler und führende Wirtschaftsjournalisten waren sich einig: Die Finanzkrise hat gezeigt, dass sich der Wirtschaftsjournalismus neu überdenken muss. Und dies mit weitreichenden Folgen.
Von: Das, Indrani
Auf der Suche nach dem grossen Unterschied
Geschlechterstereotype in populären Wissensmagazinen
Populäre Wissensmagazine schreiben immer wieder über die Unterschiede der Geschlechter. Dabei verbreiten sie naturwissenschaftliche Studien, die davon ausgehen, dass Männer und Frauen grundlegend verschieden sind. Außen vor bleiben Befunde, die keine Differenz feststellen und die Gemeinsamkeiten der Geschlechter darlegen können. Durch diese Einseitigkeit in der Berichterstattung reproduzieren...
Von: Maier, Tanja
