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09.07.04

Literatur und Journalismus
Ein Geschwisterstreit geht ins 21. Jahrhundert

Die Trennung von Literatur und Journalismus ist ein Projekt des 19. Jahrhunderts. Kriterien wie Information und Faktizität gelten seither als grundlegende Prinzipien journalistischer Tätigkeit und setzen die Banngrenze zur Literatur. Doch das Verhältnis bleibt bis heute gespannt. Der Idee eines literarischen Journalismus steht die Furcht vor "hereinbrechenden Rändern" gegenüber. Was taugt die...

Von: Meier, Oliver


21.06.04

Zwischen Sensationslust und Chronistenpflicht
Journalismus in den Fängen des Terrors

Die Weltöffentlichkeit scheint nicht zur Ruhe zu kommen. Seit den beispiellosen Terroranschlägen auf das WTC jagen sich die Berichte über immer neue Gräueltaten. Dem Krieg gegen den Terror folgen Vergeltungsschläge, die nach der Veröffentlichung der Folter-Bilder von Abu Ghraib und mit der Enthauptung von Zivilisten eine neue Dimension erreicht haben. Den Journalisten scheint dabei nichts zu...

Von: Weichert, Stephan


24.05.04

Der Papst und die Medien - eine Symbiose
Prognosen über den Besuch Johannes Pauls II. in der Schweiz

Das Papsttum liefert den Medien Stoff, der tief sitzende Bedürfnisse befriedigt. Prachtentfaltung und absolute Autorität verlieren ihre Faszination offensichtlich nicht. Als ungebrochenes und nicht gewalttätiges Herrschaftssystem hat die katholische Monarchie in der Welt eine Sonderstellung. Unabhängig von Meinungen über die Haltung des jetzigen Papstes zu konkreten kirchlichen und allgemeinen...

Von: Meier, Urs


03.05.04

Die Weltwoche-Formel geht nach Deutschland
Roger Köppel verrät sein Erfolgs-Rezept

Der umstrittene Publizist Roger Köppel wechselt von der "Weltwoche" in die Chefredaktion der Berliner Tageszeitung "Die Welt". Vor dem Sprung nach Deutschland gab er an der Universität Zürich noch einmal einen Auftritt auf Schweizer Boden und erläuterte sein journalistisches Konzept.

Von: Wenzler, Michel


27.06.03

Zuspitzung als Kunstform - Dramatisieren als Routine
Medien im Kampf um die knappe Ressource Aufmerksamkeit

Die Sprache der Medien ist oft schrill, und ihre Themen sind häufig weniger von Informationsgehalten als von kalkulierten Effekten bestimmt. Die Gründe dafür sind ökonomischer Art. Denn Aufmerksamkeit ist ein knappes Gut, dass sich die Medien über redaktionelles Marketing zu sichern suchen: Es wird berichtet, was vermeintlich nachgefragt wird. Oft klaffen aber die öffentliche und die...

Von: Lüönd, Karl


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Herausgeber: Katholischer Mediendienst Charles Martig | Reformierte Medien Urs Meier
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